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2000 m2 mehr Grünfläche für die Josefstadt

21.02.2018 Yannick Shetty

Über eines sind sich in der Josefstadt alle – sogar alle Parteien – einig: Der Garten des Palais Strozzi soll der Öffentlichkeit zugänglich sein. Doch im November 2017 hat die Bezirksvorsteherin die Verhandlungen mit dem IHS, dem aktuellen Mieter der Bundesimmobilie, aufgegeben – wir werden aber weiterhin für eine Öffnung der Innenhöfe noch vor Sommer 2018 kämpfen.

Mit Druck aus der Bevölkerung ist einiges möglich – das weiß auch die VP-Bezirksvorsteherin

Anfang Februar haben wir mit einer Postkarten-Aktion die Bewohner_innen auf die Situation aufmerksam gemacht und mit einer Online-Petition gestartet, die man hier unterschreiben kann. Frau Bezirksvorsteherin Mickel selbst hat bewiesen, dass mit Druck aus der Bevölkerung viel möglich sein kann. So hat sie erfolgreich tausende Unterschriften für den Erhalt des Steffl-Blicks gesammelt und damit ein Großbauprojekt verhindert. Die Öffnung des Palais Strozzi scheitert anscheinend an parteipolitischen Gründen. Die schwarze Bezirksvorsteherin will ihren schwarzen Parteikollegen in BIG und IHS anscheinend nicht auf die Zehen steigen.

Kein Bezirk hat so wenig Grünflächen wie die Josefstadt

Die Josefstadt ist der Bezirk mit dem geringsten Grünanteil in ganz Wien. Es braucht ganz dringend einen zusätzlichen grünen Erholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger. Es kann nicht sein, dass in diesem Bezirk rund 2.000 Quadratmeter Parkfläche einfach der Öffentlichkeit verwehrt bleiben. Wir werden weiter Tempo machen, damit noch vor dem Sommer eine passende Lösung gefunden und die Öffnung umgesetzt wird. Das bringt mehr Grünraum, Freiflächen und Erholungsmöglichkeiten für uns alle.