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Aufbegehren in Favoriten

14.07.2015 10., Favoriten

Favoriten, eigentlich die viertgrößte Stadt Österreichs und trotzdem reden wir nur von einem Bezirk in Wien. Wie unterschiedlich sind die Bedingungen und die Wahrnehmung für eine eigenständige Stadt dieser Größe wie z.B. Linz und für Favoriten, als einem von 23 Bezirken. In dieser Größenordnung lässt sich nirgends Homogenität herstellen. Hier sind kleinere Gebiete zu definieren und als lebenswerte Grätzel mit ihren spezifischen Ausprägungen zu definieren. Besonders gilt das auch für Schulen und Kindergärten.

Jedes Grätzel hat seine eigene Geschichte und Atmosphäre, jede Schule hat ihre eigene DNA. Auf diese besonderen Bedingungen ist einzugehen und die Schulen sind mit den entsprechenden Ressourcen auszustatten. Die werden im Süden des Bezirks, in Oberlaa oder Rotneusiedl anders ausschauen, als in Innerfavoriten rund um den Keplerplatz. Für alle Schulen aber gilt, dass mehr Ressourcen in Form von zusätzlichen Lehrpersonen, Sozialarbeiter_innen oder anderen Expert_innen  an den Schulen notwendig sind.

In jedem dieser Grätzel gibt es Kinder mit vielen Talenten und diese sollen auch vor Ort ausgelebt und gefördert werden können. Das kostet natürlich Geld.

Daher startet NEOS ein Volksbegehren (www.aufbegehren.at) und sammelt in den nächsten Wochen an vielen Plätzen in Favoriten Unterschriften. Wir wollen beispielsweise eine Reduktion der Parteienförderung und der Eigenwerbung der Stadt Wien um 50 %, eine Reduktion der Gemeinde- und Bezirksräte um 50 %. Damit sparen wir im Jahr 120 Millionen Euro, die eben jedem Kind in der Schule 1000 € pro Schuljahr bringen. Die Lehrpersonen vor Ort wissen genau, wie sie dieses Geld sinnvoll einsetzen könnten, vertrauen wir ihnen und geben wir ihnen die Autonomie, es auch zu tun!

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In Favoriten brauchen wir auch eine entsprechende Vielfalt von Schulen, um den Talenten der Kinder ein Angebot machen zu können. Nur drei öffentliche AHS und zwei AHS, in denen Schulgeld zu zahlen ist, sind nicht genug  um in einem so großen Bezirk für Chancengerechtigkeit zu sorgen.

Wenn es uns gelingt, in einer autonomen Schule diesen Anforderungen, die den Schulen vor Ort gestellt werden, gerecht zu werden, werden sich die Chancen der jungen Menschen im Bezirk erhöhen und damit auch die Zufriedenheit im Bezirk steigen. Im Buntbuch Schulautonomie „Die Mündige Schule“ www.talentebluehen.at ist genau beschrieben, wie diese Zukunft aussehen kann.

Kinder und Jugendliche in Favoriten haben ein Recht darauf, dass wir ihnen gute Schulen zur Verfügung stellen, sie sind die Zukunft dieses Landes!

Christine Hahn, NEOS-Spitzenkandidatin im 10. Bezirk