Kindergarten

Der Kindergarten ist die erste Bildungseinrichtung! Doch wie sieht die Realität aus? 

Wenn wir uns aber ansehen wie es um die Wertschätzung unserer Elementarpädagog_innen bestellt ist, wie wenig Unterstützung Ihnen zuteil wird und wie sehr vor allem private Kindergartenbetreiber mit bürokratischen Hürden zu kämpfen haben, dann kann man mit dieser Aussage nicht recht viel anfangen.
 Jeder Euro, der heute in die Elementarpädagogik investiert wird, rentiert sich vielfach im späteren Verlauf durch geringere Aufwendungen für Sprachförderung und Nachhilfeunterricht.

Zu wenig finanzielle Mittel, unterschiedliche Sprachen, riesige Verantwortung und immer länger werdende Betreuungszeiten stellen insbesondere Kindergärten und Elementarpädagog_innen in Wien vor Herausforderungen.

Was brauchen wir?

Wertschätzung! Und die Erkenntnis, wie wichtig die Aufgabe der Bildung und Betreuung für unsere Kleinsten ist. Das beginnt mit dem frühen Fördern von Talenten, der bestmöglichen Unterstützung bei unfair verteilten Chancen und geht bis zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Kindern bei Eltern.

Bessere Ausbildungsmöglichkeiten! Der derzeitig übliche Ausbildungsweg mit der Entscheidung für diesen Beruf mit 14 Jahren ist zu früh und viele Ausgebildete entscheiden sich schlussendlich nicht für die Arbeit im Kindergarten. Wer eine universitäre Ausbildung zur Kindergartenpädagogin macht, trifft eine bewusstere Entscheidung für diesen Beruf!

Bessere Bezahlung!

Genügend Unterstützungspersonal! Pädagog_innen müssen freispielt werden für Ihre eigentliche Aufgabe! Alleine verantwortlich zu sein für bis zu 25 Kinder ist auf Dauer für Pädagoginnen wie Kinder unbefriedigend.

Antrag auf Chancenbonus in den Wiener Kindergärten