von Jing Hu

Mehr Sicherheit und Lebensqualität für die Donaustadt

26. Februar 2021

Als junges Stadtentwicklungsgebiet braucht die Donaustadt auch ein modernes und ihren Bedürfnissen angepasstes Verkehrskonzept, wie Jing Hu, NEOS-Bezirksrätin und Anrainerin aus eigener Erfahrung weiß. Bald soll eine Temporeduktion auf der Hausfeldstraße für mehr Sicherheit und Lebensqualität sorgen.

Verkehrsbelastung zu groß

Letzten Sommer erzählten mir zwei junge Männer, dass sie unter der großen Verkehrsbelastung an der Hausfeldstraße leiden. Da ich ebenfalls in der Gegend wohne, konnte ich ihr Leid gut nachvollziehen, weshalb ich mir überlegt habe, was ich als Bezirksrätin dagegen unternehmen kann. Obwohl die Probleme vielfältig sind, bin ich der Meinung, dass eine Temporeduktion in der Hausfeldstraße zumindest einige davon erheblich verbessern würde. Aus dem Grund habe ich in der Bezirksvertretungssitzungen am 16. Dezember einen entsprechenden Antrag eingebracht, der nun in der Verkehrskommission einstimmig angenommen wurde. Konkret haben wir NEOS eine Temporeduktion auf der Hausfeldstraße von der Ecke Erzherzog-Karl-Straße bis zur Billgasse gefordert. In diesem Bereich soll nun bald Tempo 30 gelten.

Das bringt Tempo 30

Die Probleme mit der bisherigen Verkehrsregelung belasten die Anrainerinnen und Anrainer besonders zu den Stoßzeiten. Das wirkt sich nicht nur auf die Lebensqualität, sondern auch auf die Sicherheit der Menschen aus.

  • An der Ecke Hausfeldstraße/Pilotengasse befindet sich ein für Autofahrer_innen gut einsehbarer und markant gekennzeichneter Schutzweg. Trotzdem wird dieser häufig von rasenden Autos überfahren, was für Fußgänger_innen ein großes Gefahrenpotential birgt. Vor allem die Sorgen jener Eltern, deren Kinder die Straße auf ihrem Schulweg queren müssen, sind groß.
  • Viel zu oft wird die Hausfeldstraße nach der langgeschalteten Ampel an der Ecke Erzherzog-Karl-Straße zum Rasen benutzt. Alle drei Nebengassen sind bereits 30er-Zonen, aber auch daran wird sich oft nicht gehalten. Gerade nachts stellt das ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, das von Anrainer_innen auch schon vermehrt an die Polizei gemeldet wurde.
  • Nicht zu verachten ist auch die mit dem Verkehr einhergehende Lärmbelästigung. Durch das Beschleunigen in der Hausfeldstraße ist es für viele Bewohner_innen nahezu unmöglich die Fenster zu öffnen, ohne unter der Lärmbelastung zu leiden. Das verringert die Lebensqualität, welche wir mit dem Donaustadt verbinden, erheblich.

Ich freue mich, dass wir als NEOS hier einen Unterschied machen konnten und hoffe, dass unsere Forderung nach Tempo 30 bald realisiert wird. Der in der Verkehrskommission angenommene Antrag wurde nun zur Umsetzung an die zuständigen Magistrate weitergeleitet. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es noch viel Verbesserungspotential auf den Straßen der Donaustadt gibt. Das Problem liegt darin begründet, dass wir ein modernes und durchdachtes Verkehrskonzept brauchen, das an die Entwicklungen in neuen Wohngebieten angepasst wird.