Dirk Volavsek – Josefstädter mit Leib und Seele

12. August 2020

Als Josefstädter der dritten Generation setzt sich Dirk in der Politik mit viel Kreativität und Hartnäckigkeit für seinen Heimatbezirk ein. Besonders am Herzen liegen ihm die Themen Bezirksentwicklung (Gestaltung eines lebenswerten öffentlichen Raums) und Verkehr. Als „multimodaler“ und damit vorurteilsfreier Verkehrsteilnehmer kann er sich zu diesem, in der Bezirkspolitik hart umkämpften, Thema gut einbringen. 

Daheim fühlen auch vor der Haustüre

Ich bin in der Josefstadt geboren und lebe nun seit 1995 wieder durchgehend hier. Mein Großvater war als Operettendarsteller in der Zwischenkriegszeit hier sogar eine lokale Berühmtheit. Daher freut es ich mich besonders, nun als Bezirksrat an der Erhaltung und der zeitgemäßen Weiterentwicklung der hohen Lebensqualität im Bezirk mitwirken zu können. Mein Hauptanliegen ist dabei die gleichermaßen attraktive wie verkehrssichere Gestaltung des öffentlichen Raums. Alle Josefstädter_innen sollen sich auch VOR der Haustüre DAHEIM fühlen! Sie sollen in ihrem Grätzel den bestmöglichen Aufenthalts-, Bewegungs- und Erholungsraum vorfinden. Mit Kreativität und Hartnäckigkeit ist es möglich, die Anliegen der Anrainer_innen und der Besucher_innen, die Interessen von Fußgänger_innen, Radfahrer_innen, Öffis- und Autofahrenden unter einen Hut zu bringen! Die Durchfahrt durch unseren Bezirk v.a. des motorisierten Individualverkehrs muss auf ein Minimum reduziert werden. 

Obwohl punktuell bereits Verbesserungen für den Radverkehr und stellenweise verkehrsberuhigende Maßnahmen umgesetzt wurden, sind wir noch weit von dem entspannten Neben- und Miteinander entfernt, das mir für die Josefstadt vorschwebt. Es braucht mehr autofreie, begrünte öffentliche Plätze zum Verweilen - Begegnungszonen, die ihrem Namen gerecht werden. 

Mehr als bisher, und notfalls auch gegen Widerstände in Bezirksvertretung und Magistrat, sollten dabei die Betroffenen rechtzeitig eingebunden werden und die Möglichkeit haben, Ihre Ideen oder Einwände einzubringen. Als gelernter Betriebswirt lege ich im übrigen Wert darauf, dass meine Ideen auch finanzierbar sind.

Aktuell liegt mein Fokus auf folgenden Projekten

  • ein echter autofreien Hauptplatz der Josefstadt vor dem Café Hummel (Josef-Matthias-Hauer-Platz)
  • Attraktive Lösung für den "Pfeilplatz" zwischen den Studentenheimen
  • eine sichere und durchgehende Rad-Verbindung zwischen 7. und 9. Bezirk
  • günstige und sichere Garagen-Parkplätze für Anrainer_innen durch geförderte Verträge mit Garagenbetreiber_innen
  • noch sicherere Fuß- und v.a. Schulwege
  • mehr "coole Plätze" und so Durchzugsverkehr stoppen und Wohnstraßen fördern
  • die Forderungen der Initiative "Platz für Wien" in der Josefstadt zu erfüllen
  • Schaffung von “SuperBlocks” - Stellplätze und Garagen für Radfahrer_innen fördern