Mehr Sitzbänke für Mariahilf

16. Juli 2021

Die Corona-Krise zeigt sehr deutlich, wie wichtig ein optimal nutzbarer öffentlicher Raum für die Menschen im dichtverbauten Gebiet ist. Dazu zählt auch eine ausreichend große Anzahl von konsumfreien Sitzgelegenheiten.

Erweitertes Wohnzimmer

Gemütliche Sitzgelegenheiten erhöhen nicht nur die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, sondern erleichtern auch die Fortbewegung zu Fuß und machen Spaziergänge wieder angenehm und attraktiv.

Eine ausreichend große Anzahl an Sitzgelegenheiten bietet damit sowohl einen gesundheitlichen als auch einen sozialen Mehrwert für die Menschen im dichtverbauten innerstädtischen Bereich – sie ermöglichen es zu rasten (Mariahilf ist ein durchaus „gebirgiger“ Bezirk), ausreichend Zeit im Freien zu verbringen und miteinander zu kommunizieren. Der öffentliche Raum soll zum vergrößerten Wohnzimmer der Menschen werden. Ein Buch, den Laptop, ein Spiel nehmen und gemütlich im Grätzl sitzen, ohne mühsam „ins Grüne“ fahren zu müssen.

Sitzgelegenheiten sollen daher bevorzugt an einladenden Orten (bei/unter Schatten spendenden Bäumen, neben begrünten Baumscheiben, auf kleinen Plätzen, etc.) situiert werden, um die nötige Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.

Einen Antrag mit entsprechenden Vorschlägen haben wir bei der Bezirksvertretungssitzung im Juni eingebracht. Er wurde einstimmig der Bezirksentwicklungs- und Mobilitätskommission zugewiesen.