Mehr Schulwegsicherheit für Währing

17. August 2020

Wer Kinder hat kennt die Sorgen, wenn man seinen Nachwuchs auf stark befahrenen Straßen in Richtung Schule unterwegs weiß. Gezielte Maßnahmen können das Gefahrenpotential jedoch stark reduzieren.

Neue Straßenbahnstation für Währing

Viele Eltern müssen derzeit noch Elterntaxi spielen, was zu Unterrichtsbeginn und -ende oft Verkehrschaos hervorruft. Von einer Erhöhung der Schulwegsicherheit würden demnach nicht nur Kinder und Eltern profitieren, sondern sämtliche Verkehrsteilnehmer.

Sichere Querungen von Währinger Straße und Gentzgasse notwendig

Besonders im Grätzl rund um den Aumannplatz und den Schubertpark würden sich bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit bezahlt machen. Die Querungen der Währinger Straße und der Gentzgasse müssen speziell für Schüler_innen dringend verbessert werden, da sich im Umfeld sieben Schulen befinden. Damit unsere Kinder zur Selbstständigkeit erzogen werden können, ohne dass sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, brauchen wir kurze und sichere Schulwege.

Wir fordern daher die Errichtung der Straßenbahnstation Schubertpark für die Linien 40 und 41 sowie die Verlegung der Station Aumannplatz ein wenig stadtauswärts zur Türkenschanzstraße. An dieser Stelle kann dann endlich ein Schutzweg errichtet werden, um ein sicheres Überqueren der Gentzgasse zu ermöglichen. So können die Schüler_innen die Volksschule in der Köhlergasse, die NMS Schopenhauerstraße sowie das BG Klostergasse gefahrlos erreichen.

Neue Straßenbahnhaltestelle Schubertpark

Aufgrund der durch die Verlegung entstandenen Distanz zwischen den Stationen Aumannplatz und Martinstraße bietet sich Platz für die neue Haltestelle Schubertpark. Dank dieser müssen die Schüler_innen der Volksschule Schulgasse und des BRG 18 keine Straße mehr überqueren, sondern würden die Schulgebäude direkt durch den Park erreichen.

Für unsere Lösung braucht es lediglich geringfügige bauliche Änderungen, welche die Schulwegsicherheit im Bezirk aber enorm erhöhen würden. Derzeit müssen die Schüler_innen eine große Distanz zurücklegen und stark befahrene Straßen ohne Schutzwege queren. Auch wenn die Kinder noch so achtsam sind, ist dies mit einem gewissen Gefahrenpotential verbunden. Dieses wollen wir minimieren und so die Schulwegsicherheit im Bezirk erhöhen.

Wir bleiben dran an dem Thema!

Wir haben daher in der Bezirksvertretungssitzung Ende Juni einen entsprechenden Antrag auf Prüfung unseres Konzepts eingebracht und wollten dieses in der Mobilitätskommission, gemeinsam mit den anderen Fraktionen sowie Expert_innen der Verkehrsplanung und der Wiener Linien, diskutieren. Unverständlicherweise wurde dies, knapp aber doch, abgelehnt! Es ist schade, dass wir bei einem so wichtigen Thema wie Schulwegsicherheit nicht alle an einem Strang ziehen, denn die Sicherheit unserer Kinder sollte an oberster Stelle stehen. Wir bleiben auf jeden Fall dran an dem Thema!