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Karmelitermarkt: Marktamt muss seine Verhinderungspolitik beenden

Der Bericht in der Tageszeitung „Der Standard“ vom 9.8.16 zu den undurchsichtigen Vergabekriterien am Karmelitermarkt ist mehr als nur ärgerlich.

Die scheinbare Willkür des Marktamtes hat sich spätestens nach diesem Bericht in eine offensichtliche Willkür gewandelt. Die Stadt Wien muss sich endlich von ihren jahrzehntealten Gewohnheiten verabschieden und ihre Politik – auch was die Märkte in der Stadt betrifft – ans 21. Jahrhundert anpassen.

Damit Betreiber von Marktständen gegenüber gastronomischen Betrieben am Markt nicht benachteiligt werden, gehören die Vergabekriterien vereinfacht. Was spricht gegen transparente Vergabekriterien und eine Liberalisierung der Öffnungszeiten? Wenn dabei ein paar Sitzgelegenheiten mehr für Markstände herauskommen, ist uns NEOS das noch immer lieber, als die derzeitige Situation mit mehreren Ständen, die ausschließlich als Lager für Gastronomiebetriebe genutzt werden.
Ergreifen wir die Chance und verpassen dem Karmelitermarkt ein moderneres Auftreten mit Themenschwerpunkten für eine Belebung an Wochentagen unter Einbindung des Grätzels. Es geht schließlich um die Zukunft des Marktes!