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Praterstraße braucht sinnvolle Belebung und kein Verkehrschaos

Die Stadtregierung hat aus Vergangenheit offenbar nicht gelernt

„Die aus dem Wien Wahlkampf aufgewärmten Pläne zur Fahrbahnreduktion auf der Praterstraße zeigen, dass die Stadtregierung aus der Vergangenheit nicht gelernt hat: Gut gemeinte Einzelmaßnahmen sind zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet sind. Hauptverkehrsrouten wie die Praterstraße können nicht einfach geschlossen werden, denn das führt lediglich zum Verkehrschaos. Widerstand seitens der Bevölkerung ist wieder einmal programmiert“, stellt NEOS Wien Verkehrssprecherin in Reaktion auf den heutigen Artikel in der Tageszeitung „Kurier“ fest.

„Eine Belebung der Praterstraße ist tatsächlich dringend notwendig. Wir wollen eine lebenswerte Praterstraße mit einem Mix aus Gastronomie, Kultur und Gewerbe. Es braucht Anreize, damit die leerstehenden Erdgeschoßzonen wiederbelebt werden: Flexible Öffnungszeiten würden Lebensmittel-Nahversorger anlocken, kostengünstige Zwischennutzungsverträge freie Kulturschaffende und Start-ups. Leerstehende Gebäude wie das ehemalige Hotel Aphrodite könnten als co-workingspace genutzt werden“, betont der Leopoldstädter NEOS-Klubvorsitzende Christian Moritz.

„Generell braucht es in Wien ein Bekenntnis zu echter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Der Umbau des Nestroyplatzes soll ja auch unter Einbindung der Bevölkerung erfolgen. Wieso fährt man jetzt wieder derart über die Bürgerinnen und Bürger drüber?“ fragt Emmerling die Stadtregierung abschließend.