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Sicher auf die andere Seite – Schulwegsicherheit Simmeringer Hauptstraße

Sophie, 18, ehemalige Schülerin der AHS Geringergasse und nun Mitglied der JUNOS, war die Initiatorin des Antrags der NEOS Simmering zur Verbesserung der Schulwegsicherheit auf der Simmeringer Hauptstraße/ Dürnbacherstraße.

Das Problem

Bis Juni 2018 war die Kreuzung der Simmeringer Hauptstraße und der Dürnbacherstraße Teil von Sophies Schulweg. Gerade vor Schulbeginn drängten sich bei der unmittelbar danebenliegenden Ampel viele Schülerinnen und Schüler auf dem Gehsteig. Dadurch kam es nicht nur einmal zu riskanten Situationen.

„Viele, vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler sind teilweise fast auf der Straße gestanden, da auf dem Gehsteig kein Platz mehr war. Für mich war diese Situation daher absolut nicht tragbar. Dass nun der Bezirk in dieser Hinsicht aktiv wird, war nicht nur schon längst überfällig, sondern es ist auch ein klares Bekenntnis für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler im Straßenverkehr.“ – Sophie Hochmüller

Auf die Initiative von Sophie wurde von den NEOS bereits im Juni ein Antrag zur Überprüfung der Ampelschaltung gestellt. In der Verkehrskommission wurde schnell klar, dass es nur durch alleinige Umstellung der Ampelschaltung keine wirkliche Verbesserung geben wird. Ein Antrag auf generelle Überprüfung der Kreuzung durch das Magistrat wurde daher einstimmig beschlossen.

Kreuzung Simmeringer Hauptstraße/ Dürnbacherstraße, Sophie Hochmüller (links), Christiane Körner (rechts)
Kreuzung Simmeringer Hauptstraße/ Dürnbacherstraße, Sophie Hochmüller (links), Christiane Körner (rechts)

Die Lösung

In der letzten Sitzung der Verkehrskommission wurden die Mitglieder nun darüber informiert, dass zwei wesentliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in die Wege geleitet werden. Kurzfristig soll die Sichtbarkeit des Zebrastreifens durch eine Vergrößerung der Bodenmarkierung verbessert werden. Ebenso soll das Leitliniensystem bei der Dürnbacherstraße verbessert werden, da durch den engen Gehsteig die Schülerinnen und Schüler dazu gezwungen sind, auf der Straße zu gehen. Langfristig soll auch dieses Problem durch die Verbreiterung des Gehweges behoben werden.

Die Ausarbeitung des Projektes und dessen Umsetzung freut uns sehr und wir sind froh darüber, dass die Schülerinnen und Schüler der Geringergasse in Zukunft sicherer in die Schule kommen.

(Text: Christiane Körner, Sophie Hochmüller)