Rettungspaket für die Wiener Schulen

Unsere Forderungen

Jedes Kind soll faire Chancen auf die beste Bildung bekommen!

Damit das zukünftig auch so werden kann, haben wir ein Rettungspaket für die Wiener Schulen geschnürt.

1 Schulsozialarbeiter_in für jede Pflichtschule

Viele Schüler_innen schleppen täglich einen großen Sorgenrucksack in die Schule mit. Das kann von Problemen zu Hause, Leistungsdruck im Unterricht bis hin zu Gewalt und Mobbing in der Schule vieles sein. Es braucht hier dringend in jeder Wiener Pflichtschule Sozialarbeiter_innen, zu denen sie Vertrauen aufbauen können und für ihre täglichen Sorgen und Anliegen entsprechend Hilfe bekommen.

Für die 445 Pflichtschulen in Wien stehen aktuell lediglich 43 Schulsozialarbeiter_innen zur Verfügung. Das zusätzliche Unterstützungspersonal soll letztlich dazu dienen, dass sich alle – Schüler_innen und Lehrer_innen – wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.

50 Mio. € Sonderbudget für Brennpunktschulen

Schulen mit besonderen Herausforderungen brauchen auch mehr Ressourcen, weshalb wir für die Brennpunktschulen in Wien ein Sonderbudget in Höhe von 50 Mio. € fordern. Wofür dieses Geld konkret eingesetzt werden soll, darüber sollen die Schulen selbst autonom entscheiden dürfen. Die Expert_innen vor Ort wissen schließlich selbst am besten, was es braucht und welche Lösungen für die Probleme in ihrer Schule die besten sind. Das können beispielsweise mehr Ressourcen im Bereich der Sprachförderung sein, mehr Schulsozialarbeiter_innen oder Schulpsycholog_innen oder auch die Aufstockung des Lehrpersonals, um in noch kleineren Gruppen unterrichten zu können.

Ausbau von Ganztagsschulen

In Ganztagsschulen gibt es neben dem regulären Unterricht auch kulturelle und sportliche Angebote sowie pädagogische Begleitung und Förderung in den Freizeitblöcken. Sie sind eine große Stütze für Eltern, die berufstätig sind, und vor allem auch für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Die Plätze für Ganztagsschulen in Wien sollen möglichst rasch ausgebaut werden und künftig allen Kindern gleichermaßen zur Verfügung stehen, ganz unabhängig vom Beschäftigungsausmaß der Eltern.

Kleinere Schulklassen

Wien hat im Vergleich zu den anderen Bundesländern die größten Volksschulklassen und die größten Klassen in den Neuen Mittelschulen und das, obwohl hier besonders viele Schüler_innen aus sozial benachteiligten Familien kommen. In Wien gehen durchschnittlich 22 Kinder in eine Volksschulklasse, während es österreichweit nur 19 sind.

Damit die Lehrer_innen besser auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schüler_innen eingehen können, braucht es kleinere Klassen bzw. ein verbessertes Betreuungsverhältnis. Besonders in den unteren Schulstufen soll die Zahl der Schüler_innen in den Klassen merklich reduziert werden. Dies soll vor allem bei Klassen mit hohem Migrationsanteil berücksichtigt werden, um die optimale Betreuung der Kinder sicherstellen zu können.

Unterstütze jetzt unsere Anliegen!