Timeline zum KH Nord

2018:

Jänner 

Gesundheitsressort bestätigt bis dato nicht berücksichtigte Zusatzkosten von 177,93 Mio EUR für EIB-Kredit bis 2035/2036: Die Darlehenszinsen als Finanzierungskosten führen zu Gesamtkosten über 1,5 Mrd. EUR. KAV-Direktor Wetzlinger rechtfertigt dies damit, dass in Baukosten die Finanzierungskosten nie enthalten seien.

Februar 

Weitere Details von Rechnungshof-Rohbericht zeigen teilweise erforderlichen Umbau von KH-Nord

NEOS beantragen Prüfung von Schadenersatzzahlungen durch politische Verantwortliche im Gemeinderat.

„Energetischer Schutzring“ im KH-Nord für 95.000 EUR – Untersuchung beginnt: Ein Bewusstseinsforscher wurde um den Betrag engagiert, um unter anderem „Energieflüsse zu reinigen“. Den Antrag erteilte die Programmleiterin des KH-Nords Susanne Lettner. Str. Frauenberger und KAV-Direktor Wetzlinger kündigen personelle Untersuchung an. Weiters involviert sind die ehemalige ärztliche Leiterin Sylvia Schwarz und zwei Techniker in der Programmleitung. Die Opposition fordert eine Überprüfung und Offenlegung aller Auftragsvergaben unter 100.000 EUR (der Direktvergaben). 

März

Bestellung des vierköpfigen KH-Nord-Führungsteams für Medizin, Pflege, Verwaltung und Technik: Margot Löbl wird Ärztliche Direktorin, Jochen Haidvogel Pflegedirektor, Werner Steinböck Verwaltungsdirektor und Wilfrid Gröblinger Technischer Direktor. NEOS fordert von der Stadt Wien die Vorlage eines Gesamtfinanzierungsplans für das Krankenhaus Nord ein, um endlich Klarheit über alle Zahlen zu bekommen.

Rot-Grün beschließt Untersuchungskommission, beschränkt diese aber auf KH-Nord: Nach teurem esoterischen Auftrag für das Spital werden Staatsanwaltschaft, Disziplinarkommission und Volksanwaltschaft aktiv. NEOS fordert gemeinsam mit Opposition eine Untersuchung des gesamten KAV und des Spitalskonzeptes 2030.

Sylvia Schwarz, Präsidentin des Obersten Sanitätsrates und ehemalige interimistische Leiterin KH Nord tritt zurück

Sandra Frauenberger kündigt Rücktritt an: Sie bleibt bis zur Angelobung des neuen Teams um Michael Ludwig im Amt.

NEOS fordert Prüfung von Haftungsansprüchen gegenüber KAV-Management

April

NEOS präsentieren eigenen Untersuchungskommissionsantrag mit Ausweitung des Untersuchungsgegenstandes

Am 27. April wird die U-Kommission vom Gemeinderat beschlossen.

 

2017

Jänner

Rücktritt Sonja Wehsely als Gesundheitsstadträtin, ihr folgt Sandra Frauenberger: Wehsely übernimmt eine Führungsposition bei Siemens Healthineers in Deutschland. NEOS prüfen Siemens-Aufträge von Stadt Wien und „verlangen volle Transparenz über das Bewerbungsverfahren von Sonja Wehsely“. Siemens – Konzern sei ein bedeutender Auftragnehmer des KAV und liefere neben medizinischen Geräten auch medizinische EDV-Software an zahlreiche Spitäler.

NEOS beantragen im Gemeinderat einen regelmäßigen Fortschrittsbericht zum Krankenhaus Nord, um endlich Transparenz bei Baukosten und Baufortschritt zu bekommen.

März

Rücktritt Udo Janßen als KAV-Direktor, ihm folgt Thomas Balázs mit Evelyn Kölldorfer-Leitgeb und Michael Binder: Im Oktober 2017 wird der Vertrag mit KAV-Direktor Thomas Balázs nicht mehr verlängert. Ihm folgt der AKH-Direktor Herwig Wetzlinger im interimistischen Führungsteam des KAV.

November

Rechnungshofbericht zeigt neue Kostenexplosion auf 1,5 Mrd. EUR: Damit liegt die Kostenüberschreitung bei mehr als 400 Mio EUR. Im Rechnungshof-Rohbericht werden mehr als 8.000 Baumängel aufgezeigt. Weiters warnt der Bericht vor der geplanten Inbetriebnahme wegen Personalmangel. Laut Medien beklagen Prüfer, dass beim KAV „kein ausreichendes Know-how“ für ein derartiges Projekt gegeben gewesen sei. Frauenberger kündigt an, 200 Mio EUR an Mehrkosten von Versicherungen und Baufirmen zurückzufordern. Frauenberger bestätigt, dass der KAV nicht genügend Know-how für die Bauleitung hatte – der Verzicht auf einen Generalunternehmer sei ein Problem gewesen.

Weiter kein Termin für Patientenbetrieb, 2018 unrealistisch: Wetzlinger möchte kein Datum nennen, wann die ersten Patienten behandelt werden können.

Dezember

Eröffnung verschiebt sich auf Sommer 2019, Lenkungsausschuss wird installiert: Gremium soll alle zwei Wochen tagen, bestehend aus KAV-Vorstand, Technischem Direktor des AKH und künftigen KH-Nord-Führung. 8000 Baumängel stellen Wetzlinger zufolge bei einem derartigen Großprojekt keine außergewöhnlich hohe Anzahl dar: „Das ist keine Zahl, die uns schreckt. Es gibt Großbauvorhaben, die bei 30.000 bis 40.000 Mängel sind.“

 

2016

Februar/April

Neue Projektsteuerung. Moser Architects übernimmt Kontrolle beim Bau. Dem überforderten KAV soll ein international agierendes Generalplanungs- und Architekturbüro zur Seite gestellt werden. Involviert sind Moser Architects in das Projekt bereits seit 2014. Nun sollen sie den Plan zur Übersiedlung jener Abteilungen ausarbeiten, die von anderen Wiener Spitälern in das KH Nord verlagert werden. Bisherige vom KAV beauftragte Projektleitung wird gefeuert.

März

Oppositionsparteien prognostizieren Gesamtkosten inzwischen mit 1,5 Mrd. EUR. Prognostizierte Störung der Medizinischen Geräte durch elektromagnetische Felder rund um KH-Nord Grundstück: Da das Grundstück von allen Seiten von Schienen für Züge und Straßenbahn umgeben ist, prognostizieren Experten durch die elektromagnetischen Felder Störungen für die medizinischen Geräte. Etliche Maßnahmen müssen gesetzt werden, wie ein Kupferring rund um Gebäude (1,5 Mio EUR). Ob die Maßnahmen wirken, kann tatsächlich erst in der technischen Inbetriebnahmephase mit Sicherheit festgestellt werden.

April

Regressforderungen der Baufirmen und des KAV, Einrichtung eines Arbeitskreises „Forderungsmanagement“ als Streitbeilegungsstelle: KAV beendet Zusammenarbeit mit der Projektsteuerungsfirma Vasko-Partner, Vergleichsgespräche mit KAV scheitern – KAV wird geklagt. KAV beauftragt „Projektsteuerung neu“.

Mai

Im Rahmen der NEOS Wien „Sei Mutiger“-Kampagne wird die Steuergeldverschwendung in Wien thematisiert und die Vorgänge rund um das Krankenhaus Nord in den Mittelpunkt gestellt.

August

Für den technischen Probebetrieb fehlen entsprechend ausgebildete KAV-Techniker. Vollbetrieb erst für 2019 prognostiziert: Für den erforderlichen technischen Probebetrieb sind 60 bis 80 spezialisierte Techniker erforderlich. Der KAV verabsäumte im Vorfeld die erforderliche Einschulung der Techniker. Involvierte Personen meinen, „dass das Problem seit drei Jahren ungelöst ist“ und offenbar übersehen wurde. Angeblich hätten Verhandlungen mit VAMED stattgefunden.

November

NEOS beantragen Sondergemeinderat zur geplanten KAV-Ausgliederung: Wir warnen schon damals vor den Gefahren einer Ausgliederung und einer Privatisierung über Umwege.

NEOS präsentieren einen 500 Millionen Abspeckplan für die Wiener Politik: In der Kampagne zeigen wird auf, wie man im System sinnvoll sparen und katastrophale Baufehler wie beim Krankenhaus Nord vermeiden kann.

Dezember

Zufahrt zu Parkplätzen der Rettungsfahrzeuge zu niedrig gebaut

Stillstand bei Spitalsreform wegen Verzögerungen bei KH-Nord: Die Neustrukturierungs- und Umzugspläne der anderen Spitäler hängen an Verzögerungen von Neubaufertigstellung. Sie müssen ihre Kliniken entsprechend länger offen halten als geplant.

Gerüchte um Ablöse von KAV-Chef Janßen: Neben Missmanagement rund um KH-Nord Bau steht sein überdurchschnittlich hohes Gehalt von 24.000 EUR pro Monat in Kritik.

 

2015

Jänner

Stadtrechnungshof Prüfung zur ordnungsgemäßen Gebarung bei KH-Nord Errichtung berechnet 726 Mio EUR für Bauwerkskosten und Gesamtkosten von 1,2 Mrd. EUR. Weitere Kritik betrifft die Grundstücksauswahl, Dokumentation und einzelne Vergabeverfahren.

März 

Stadträtin Wehsely gesteht weitere Verzögerung der Fertigstellung für 2017 ein: Verstärkte Kritik am KAV als Bauherren und seiner Entscheidung, keinen Generalunternehmer zu beauftragen.

Juni

Stv. KAV Generaldirektor Thomas Balázs prognostiziert weitere Kostensteigerung auf 1,049 Mrd EUR: Eröffnung im Juni 2017 nur, falls keine weiteren Komplikationen auftreten. KAV begründet neuerliche Kostenüberschreitung mit Fehler bei Statikberechnung und Insolvenz der Fassadenfirma.

September

NEOS präsentieren "Fifty Shades of Red – die schmutzigsten Geschichten vom Wiener Filz". Schon damals wurde die Steuergeldverschwendung rund um das KH Nord von NEOS intensiv bearbeitet und thematisiert.

November

Fertigstellung statt Juni erst im Dezember 2017, prognostizierte Mehrkosten von 14%: Probleme beim Bau KH-Nord haben Auswirkungen auf Zielerreichung des medizinischen Masterplans und des Spitalskonzeptes 2030. KH-Nord wird kein „Vollspital“, wie geplant.

 

2014

Jänner

Insolvenz eines Auftragnehmers für die Errichtung der Fassade: Es folgen weitere Bauverzögerungen und eine Prüfung durch den Stadtrechnungshof.

KAV erwägt Baustopp.

März

Rücktritt Generaldirektor Marhold: Ihm folgt Udo Janßen. Die frühzeitige Versetzung in den Ruhestand kommt überraschend. Außerdem kommt es zu weitere personellen Änderungen in der Programmleitung, sowie in der örtlichen Bauaufsicht und Projektsteuerung.

Mai / Juni

Baufirmen erwirken Beweissicherung per Gerichtsbeschluss – Faktensammlung für mögliche Prozesse: Zehn namhafte betraute Baufirmen sichern per Gerichtsbeschluss Daten des Projektservers. Sie rechnen mit Kostenexplosion samt Bauverzögerungen und orten die Ursachen beim KAV. Sie befürchten eine Kostenüberwälzung. Es handelt sich um die Unternehmen Bacon Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Cofely Gebäudetechnik GmbH, Elin GmbH & Co. KG, Klenk & Meder GmbH, Herbsthofer GmbH, Ortner GmbH, Caliqua Anlagentechnik GmbH, Wieselthaler GmbH, Markus Stolz GmbH und LSG Building Solutions GmbH. Außerdem Auseinandersetzungen mit Statikfirmen.

August

Thomas Balázs, KAV-Direktor für Infrastruktur und Organisationsentwicklung kündigt Gesamtkosten von 1 Milliarde EUR an. KAV holt sich als Bauherr externe Unterstützung von Partnerunternehmen. Vollbetrieb soll 2016 erfolgen. Bettenanzahl wird auf 785 reduziert. Die vorläufige ärztliche Direktorin Sylvia Schwarz spricht von einem „Wohlfühlspital“ – ein „Kempinski, in dem die Patienten wie in einem Hotel ein- und auschecken.“

 

2013

Jänner 

Stadtrechnungshof Wien kritisiert Auftragsvergaben:Diese seien „verbesserungswürdig“ bzgl. der Erstellung der Leistungsbeschreibungen sowie der Beschreibung der Anforderungen an die Eignungen der Bieter. Außerdem solle verstärktes Augenmerk „auf die Preisangemessenheitsprüfung“ gelegt werden – also nicht zu teuer beschafft werden.

Personenwechsel: Der für die Finanzen und für die Umsetzung des Neubaus zuständige StV-Generaldirektor Dr. Maximilian Koblmüller wird nicht mehr verlängert. Projektleiterin Mag. Alexandra Loidl-Kocher lässt sich karenzieren, verlässt im Dezember 2013 den KAV.

 

2012

März

KAV erhält Aufsichtsgremium zur verstärkten Kontrolle und Strukturreformen: Leiter Richard Bock, Regina Prehofer, Christian Köck, Alice Kundtner, Renate Meyer, Christine Scholten, Charlotte Staudinger und Kurt Völkl sollen Stadträtin Wehsely einmal im Monat berichten.

September

Baubeginn: Prognostizierte Gesamtkosten bei 825 Mio EUR, Teilbetrieb 2015.

 

2010

Jänner

Kontrollamt (heute Stadtrechnungshof) berechnet 1,2 Milliarden EUR an Gesamtkosten.

März

Marhold verkündet Beendigung der Verhandlungen mit Bieterkonsortium: Stadt Wien kündigt für 2011 Ausschreibung für Generalunternehmer an. Abschließende Gespräche mit dem EIB Management finden statt. Konsortium Porr-Siemens-Vamed prüft Schadenersatzforderungen.

EIB gewährt Kreditfinanzierung iHv 300 Mio EUR.

Gemeinderat genehmigt einstimmig den Kauf des ÖBB-Grundstücks für das KH-Nord um 33 Mio EUR. Acht Jahre später beurteilt der Rechnungshof den finalen Preis (35,02 Mio EUR) als „am oberen Ende der möglichen Bandbreite für das Grundstück.“

April

Widerruf Verhandlungsverfahren für das PPP-Modell (Public Private Parntership) durch KAV: Das Konsortium Porr-Siemens-Vamed hätte das Krankenhaus bauen sollen. Die Stadt Wien hätte dann das fixfertige Krankenhaus geleast. Warum es keine Einigung gab? Dazu wollen sich Stadträtin Wehsely und der KAV-Direktor nicht äußern.

Dezember

EU-weite Suche nach Generalunternehmer: Bis Mitte 2011 soll das Großprojekt vergeben werden. Am Zeitplan ändere sich dadurch nichts – laut Marhold bleibe es bei Teilbetrieb ab 2015, auch die Gesamtkosten sollen bei 825 Mio EUR bleiben.

 

2009

März

Vertragsunterzeichnung mit dem Health Team Albert Wimmer für die Planung des Krankenhaus Nord.

Erste Gespräche zwischen KAV und Europäischen Investitionsbank (EIB) zu Kreditfinanzierung.

Delegationsreise durch Europa zur Besichtigung von Spitalsneubauten: Begutachtet werden laut profil das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Helios Kliniken in Berlin-Buch, der Neubau des LKH Klagenfurt und das Ospedale dell’Angelo in Mestre bei Venedig. Im Reise-Bericht halten Experten fest, dass Orientierung bzgl. Kosten und Beauftragung eines Generalunternehmers empfohlen wird. Da die KAV-Leitung wenig Interesse am Bericht zeigt, bemühen sich Experten um eine Intervention bei Bürgermeister Häupl. Häupl verlangt Stellungnahme vom KAV. KAV und Stadtrechnungshof führen Kostenvergleiche durch.

Juli

Verzögerungen beim Bau werden öffentlich, Opposition beantragt Sonder-Gesundheitsausschuss: Marhold sieht Schuld an Verzögerung bei Einsprüchen am Beginn des Vergabeverfahrens. Baubeginn daher keinesfalls vor 2012, Eröffnung frühestens 2015.

Prognostizierte Gesamtkosten steigen auf 850 Mio EUR

Laut KAV werden Albert Wimmer „erfahrene Krankenhausarchitekten“ für die Einreichplanung zur Seite gestellt (Grazer Architektur Consult von Hermann Eisenköck und Herfried Peyker).

 

2008

Februar

Beginn der Verhandlungen mit dem Bieterkonsortium Porr-Siemens-Vamed: Das Konsortium kommt in die letzte Verhandlungsphase mit dem ÖBB-Grundstück Brünner Straße 68-70, das von einer Expert_innenkommission bereits in der ersten Phase am besten bewertet worden ist. Den Vorsitz der Kommission hat der Gesundheitsexperte Prof. Heinz Lohmann inne. Einstimmig wird empfohlen weitere Vertragsverhandlungen mit dem Konsortium zu führen. Die Verhandlungen dauern bis März 2010.

April bis Dezember 

KH-Nord Architekturwettbewerb: In einem zweistufigen EU-weit ausgelobten Architekturwettbewerb bewerben sich 38 Architektenbüros aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Sieben Projektvorschläge kommen in die 2. Stufe und werden näher betrachtet. Im Dezember kürt die Jury den Entwurf des Architekten Albert Wimmer zum Sieger. Wimmer hat zuvor noch keine Krankenhauseinrichtung konzipiert.

Die prognostizierten Gesamtkosten steigen auf 605 Millionen EUR.

Als Baubeginn wird inzwischen 2010 festgelegt. Bauende soll mit 850 Betten im Vollbetrieb spätestens 2015 sein.

 

2007

Jänner

Sonja Wehsely folgt Renate Brauner als neue Gesundheitsstadträtin: Sie kündigt im Sommer 2007 an, dass anstelle der schrittweise geplanten Betten-Erweiterung der Endausbau bereits mit 850 Betten errichten werden solle.

Februar

SPÖ Finanzstadträtin Renate Brauner nennt Kostenpunkt von 450 bis 500 Mio EUR für das KH-Nord

Erste Medienberichte zur Auftragsvergabe: Ein Konsortium aus ÖBB und Porr soll sich mit ihrem Standortvorschlag der S-Bahn-Station Brünner Straße durchgesetzt haben. Die unterlegenen Bieter – darunter Mischek / STRABAG und Raiffeisen mit dem Standort Heeresspital – sollen dagegen Einspruch erhoben haben.

 

2006

Mai

EU-weite Ausschreibung des KH Nord: Der KAV schreibt den Bau des KH Nord EU-weit aus. Die Ausschreibung enthält die unübliche Voraussetzung, dass man einen Partner suche, der ein Grundstück im 21. Wiener Gemeindebezirk bietet. Außerdem suche man jemanden, der Erfahrung in der Errichtung von Krankenhäusern habe und ein Finanzierungskonzept vorlegen könne. Insgesamt nahmen drei Bewerber mit vier Grundstücken im 21. Wiener Gemeindebezirk teil.

 

2005

Februar

SPÖ-Stadträtin Renate Brauner kündigt Reform der Wiener Spitalslandschaft an: Auf der SPÖ Klausur in Rust präsentiert Renate Brauner als damalige Gesundheitsstadträtin erste Pläne zu einer Reform des Wiener Spitalwesens, darunter die Planung eines neuen Krankenhauses im Norden Wiens bis 2011. In Aussicht gestellt werden für den Erstbau bis 2011 gesamt 350 Betten mit Kosten zwischen 250 bis 300 Millionen EUR.

 

2003

Jänner

Erster Bau-Entwurf: KAV-intern werden erste Pläne für ein Krankenhaus im Norden Wiens entworfen.