Wien aufsperren

Wien aufsperren – Unternehmer sollen frei entscheiden!
Wien will Weltstadt sein – in punkto Ladenöffnungszeiten ist unsere Stadt ein Dorf. Kaum ein anderes Land hat derart eng gefasste gesetzliche Ladenöffnungszeiten wie Österreich – kaum ein Land hat so kunden- und unternehmerfeindliche Regelungen.

 

Wir fordern: Unternehmerinnen und Unternehmer sollen selbst entscheiden dürfen, wann sie ihre Geschäfte offen halten. Das ist nicht nur im Interesse der Unternehmer_innen, sondern auch der Kund_innen – denn letztlich haben sich die gesellschaftlichen Realitäten in den letzten Jahrzehnten so gewandelt, dass es nicht mehr selbstverständlich ist, tagsüber die Zeit für persönliche Erledigungen zu haben.

Und letztlich schafft diese Maßnahme auch Arbeitsplätze – selbstverständlich unter Wahrung arbeitsrechtlicher Bestimmungen wie Ruhezeiten und im Kollektivvertrag vorgesehene Zuschlägen, ist eine Freigabe der Öffnungszeiten einerseits eine willkommene Zuverdienstmöglichkeit für Angestellte und schafft andererseits auch neue Jobs – die wir gerade in Wien bei aktuell 145.000 Arbeitslosen dringend brauchen.

Wir fordern daher eine generelle Freigabe der Öffnungszeiten für unternehmergeführte Geschäftslokale. NEOS will den Unternehmern die Chance geben, selbst zu entscheiden, was für sie am besten ist – sie sollen selbst entscheiden, wann sie ihr Geschäft öffnen wollen.

 

NEOS fordert daher, die sofortige Freigabe der Ladenöffnungszeiten in Wien, indem die Stadtregierung Wien flächendeckend zur Tourismuszone erklärt!

 

  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit – vor allem für kleine Flächen
    Flexible Ladenöffnungszeiten geben eigentümergeführten Geschäften die Möglichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den großen Ketten zu bilden.
    Große Ketten haben sich bereits in der Vergangenheit dazu geäußert, dass sie etwa am Sonntag nicht öffnen würden. Handelsketten konnten sich mit Bahnhofs- und Tankstellenshops bereits helfen. Jetzt heißt es, die lokale Geschäfte zu unterstützen. Dadurch beleben wir die Grätzel und stärken das in Österreich und Wien fest verankerte Kleinunternehmertum. 93 Prozent der Unternehmen sind kleine Betriebe, und gerade diese Geschäfte helfen wir mit unseren Forderungen.
  • Chance: Tourismus
    Wien ist eine Tourismus-Metropole und Weltstadt, die sich ihrer Weltoffenheit rühmt. Es ist völlig absurd, dass beispielsweise während des Songcontest-Wochenendes Touristen vor verschlossenen Türen standen. Das ist eine vergebene Chance, die wir auf Grund der Wiener Bürokratie nicht nutzen konnten. Laut Umfragen in Wien wünschen sich 61 Prozent der Touristen eine Ausweitung der Öffnungszeiten.  
  • Festigung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze
    Eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten schafft neue Arbeitsplätze.
    Die wöchentlichen Höchstarbeitszeiten für Arbeitnehmer_innen sowie die Zuschlagsregelungen bleiben in unserem Vorschlag erhalten. Durch die bessere Konkurrenzfähigkeit stärken wir die Wiener Unternehmen und sichern damit nicht nur bestehende Arbeitsplätze: Auf Grund der weiter bestehenden wöchentlichen Höchstarbeitszeiten schaffen wir Arbeitsplätze, die wir in Wien dringend benötigen. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt ist besonders dramatisch: 145.000 Menschen (inkl. Schulungen) sind – Stand Juni 2015 – arbeitslos.
  • Belebung der Wiener Grätzel
    Die Stärkung der Wiener Kleinstunternehmen stellt auch eine Chance für die Belebung der Grätzel dar. Sie stellen die Nahversorgung wieder sicher, die seit 20 Jahren durch das Greißlersterben immer schlechter wird. Sie geben der lokalen Wirtschaft Auftrieb, mit allen positiven Auswirkungen auf Umwelt und Verkehr. Menschen bleiben in der Stadt, um ihr Geld lokal in ihrem Grätzel auszugeben. Das stärkt die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Online-Handel. Unser Vorschlag belebt das Wiener Unternehmertum, die Unternehmer können frei entscheiden, was für sie am besten ist.
  • Untersuchung im Rahmen der EPU- und KMU-Befragung
    Wir haben die österreichischen Unternehmen befragt, was sie brauchen. Wir haben sie beispielsweise befragt, warum Österreich beim Wirtschaftswachstum hinterherhinkt. Befragte Handelsunternehmer sahen hier zu 79 Prozent die österreichische Politik in der Verantwortung. Die Steuerreform bewerteten Handel und Tourismus eher negativ, Unternehmer_innen erwarten sich keine Ankurbelung der Wirtschaft. 98 Prozent gaben an, auf Grund der Steuerreform keine neuen Mitarbeiter einzustellen.

 

 

Mit unserer Forderung lockern wir die einschnürenden Gewerbeverordnungen, die Unternehmer behindern, und nicht fördern. Wir müssen diese in die Eigenverantwortung der Unternehmer geben. Diese wissen selbst am besten, was sie brauchen.

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