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Wir wollen bessere City-Busse für die Innere Stadt

Wir NEOS Innere Stadt wollen, dass die City-Busse attraktiver und besser genutzt werden. Dazu wollen wir die Streckenführung verbessern, die Betriebszeiten ausdehnen und die Linien gratis für alle Benutzer_innen zur Verfügung stellen.

In der Inneren Stadt wohnen knapp 16.000 Menschen, mehr als 100.000 Menschen haben im Ersten ihren Arbeitsplatz. Täglich strömen Zehntausende in die Innenstadt, um hier einzukaufen oder als Touristen zum Sightseeing. Von verbesserten Buslinien profitieren alle, die in den Bezirk kommen.

Der 1. Bezirk ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erschlossen: Die U-Bahn-Anbindung ist optimal, wenn man von außen ins Zentrum fährt bzw. umgekehrt. Innerhalb des Bezirks (zB um vom Stephansplatz zum Schwedenplatz zu gelangen) sind die U-Bahnen als Verkehrsmittel aber viel zu umständlich, gerade auch für ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen, oder wenn man vollgepackt mit Einkaufstaschen noch auf die andere Seite der Innenstadt will. Genau für solche kurzen Strecken sind die City-Busse gedacht.

Leider können die City-Buslinien aufgrund der unpraktischen und verwirrenden Streckenführung und eingeschränkten Betriebszeiten ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Wir wollen das ändern und die Citylinien aufwerten. Wir würden sie zum Beispiel nicht an den Bezirksgrenzen enden lassen, sondern an wichtige Verkehrspunkte, wie Wien Mitte, die Mariahilfer Straße oder zum Beispiel den Karmelitermarkt im 2. Bezirk anbinden. Auch die Intervalle und Betriebszeiten ließen sich noch verbessern.

Als eine weitere Maßnahme wollen wir auf diesen Linien die Gratisfahrt einführen. Für Menschen, die im Bezirk z.B. zum Einkaufen unterwegs sind, ist es ein tolles Service, wenn sie die kurzen Wege zwischen den Geschäften kostenlos mit dem Bus zurücklegen können. Das stärkt auch die Geschäfte im Bezirk. Denn seit es keine Kurzstreckenfahrscheine mehr gibt, sind die kurzen Distanzen unverhältnismäßig teuer geworden. Von der Freyung zum Stephansplatz kostet es jetzt genauso viel, wie von Simmering nach Seestadt Aspern. Früher gab es wenigstens noch die Halbpreisfahrscheine und man konnte damit sogar vom Schottentor bis zum Stubentor fahren.

In Graz wurde die Gratisfahrt mit der Straßenbahn im Zentrum („Altstadtbim“) gemeinsam mit den Geschäftsleuten und dem Tourismusverband erfolgreich umgesetzt. Warum soll das nicht auch in Wien möglich sein?

Was die Kosten der Gratisfahrt anbelangt, sind die überschaubar. Das sind die entgangenen Einnahmen mit Einzelfahrscheinen, die ausschließlich für die City-Busstrecke gelöst werden, da alle, die mit den Öffis weiterfahren, auch weiterhin einen Fahrschein brauchen.

Die Gratisnutzung ist für uns ein Teil der Attraktivierung. Wichtig sind aber vor allem die Verbesserung der Streckenführung und insbesondere die Anbindung an andere Bezirke. Da gibt es schon ganz viele hervorragende Vorschläge von engagierten Bürger_innen, die leider bislang vom Rathaus und den Wiener Linien mehr oder weniger ignoriert wurden.

Es ist Zeit, auch die City-Busse neu zu denken und für positive Veränderung zu sorgen.