Zu Beginn war es notwendig, Kontakte zu knüpfen, mit Vorsitzenden aus Ausschüssen und Kommissionen in Kontakt zu treten um dieses Vertrauen aufzubauen.
Aber allmählich konnten erste liberale Pflänzchen wachsen, ein erstes Mal wurde ein Schulsportplatz in den Ferien geöffnet, es gelingt das Bezirksbudget für die Bevölkerung anschaulich aufzubereiten, es seither jährlich zu veröffentlichen und vieles mehr. Auch die, im Vorfeld heiß diskutierte Regenbogenbank gehört dazu! Und alle diese Bänke stehen nach so vielen Jahren noch unbeschädigt am Keplerplatz, das spricht für die Favoritner Bevölkerung!
Im ersten #Bildungsgrätzl Triesterviertel von Favoriten wird das Pflänzchen Schoolnurses eingesetzt, das inzwischen zu einer kräftigen Pflanze geworden ist. Erst letztens, nach einer Testphase an 6 Schulen, wurde es erfolgreich auf 40 Schoolnurses in 14 Bezirken erweitert, sozusagen ein Projekt „Gekommen, um zu bleiben“. Gesundheit und Bildung sind kommunizierende Gefäße. Es ist ein großer Benefit für unsere Gesellschaft, Gesundheitsbewusstsein bereits in jungen Jahren aufzubauen.
In einem wachsenden Bezirk gilt es neue Straßen und Plätze zu benennen. Es ist uns ein Anliegen, hier berühmten und erfolgreichen Frauen aus dem Bezirk eine Öffentlichkeit zu geben. Das beginnt mit dem Ute-Bock-Weg über den Elisabeth-Sundt-Platz und die Elisabeth-Schilder-Gasse im Neuen Landgut und reicht bis in die Kurbadsiedlung mit der künftigen Lucy-Doraine-Gasse. Auch eine Parkumbenennung ist gelungen in Eva&Otto Benesch-Park. Nicht für alle bedeutenden Frauen kann es Straßenbenennungen geben, dafür gibt es aber 4 Frauenspaziergänge im Bezirk.
Ein gutes Zusammenleben gelingt nur, wenn die Bedürfnisse aller Personengruppen bestmöglich berücksichtigt werden. Dazu gehören Kinder und Jugendliche, die entsprechend Platz im öffentlichen Raum finden und denen im Bereich der Schulen die beste Förderung geboten wird, damit #flügelheben kein Schlagwort bleibt.
Inklusion bedeutet auch barrierefreie Nutzung des öffentlichen Raums, sei es durch Rampen statt Stufen wie bei der Mädchenbühne oder ein gut betreutes Blindenleitsystem. Auch die notwendige Anzahl von Sitzgelegenheiten sind ein wesentlicher Beitrag dazu, speziell für die Älteren in unserem Bezirk.
Selbstverständlich gehen wir mit offenen Augen durch den Bezirk und wissen um Problembereiche. Dennoch sind wir überzeugt, „der Bezirk ist nicht so!“ Daher gibt es jetzt einen Platz der Kulturen, der auf die Vielfalt der Kulturen im Bezirk und seine jahrhundertalte Geschichte verweisen soll. Nach der Umgestaltung der Favoritenstraße wird dann auch Zeit für die thematische Gestaltung kommen.
Zusammenarbeit braucht auch Vertrauen. Ich denke es ist gelungen, dieses in den 10 Jahren gut aufzubauen, um für alle diese und noch viel mehr Anträge meist einstimmige Zustimmung zu bekommen. Mein Dank gilt dem Bezirksvorsteher, der jederzeit ein offenes Ohr und regelmäßige Besprechungstermine für mich als Klubobfrau hatte. Dank auch an alle Ausschuss- und Kommissionsvorsitzende für die gute Zusammenarbeit!
Ich wünsche der kommenden Bezirksvertretung eine Stärkung des demokratischen Fundaments durch beschleunigte und intensivere Zusammenarbeit, um Projekte zur Integration und des Zusammenlebens zu fördern und umzusetzen. Ein starkes Beziehungsgefüge ist unser demokratisches Fundament!
NEOS wird mit seinem neuen engagierten Team weiterhin einen wichtigen Beitrag dazu leisten!