

Die pinke Handschrift
Die Reform hat in Wien begonnen
FREIHEIT. FORTSCHRITT. GERECHTIGKEIT.
Nach diesen Werten handeln und regieren wir täglich in Wien. In der Aufschwungskoalition arbeiten wir auf Augenhöhe, bleiben verbindend und lösen dabei Probleme sachlich und mit klarem Kopf. Ohne rechte Hetze und ohne linke Naivität. Wir sind klar der Reformmotor in dieser Regierung und packen offen und transparent Probleme an. Schon hunderte Projekte konnten wir in kurzer Zeit realisieren und Wien mit unserer pinken Handschrift versehen.
Denn eines ist klar:
WIR ZEICHNEN WIENS ZUKUNFT NEU!
BILDUNG: JEDEM KIND DIE FLÜGEL HEBEN
KINDERGARTEN NEU DENKEN
Wir haben das klare Ziel, dass der Kindergarten als erste Sprosse der Chancenleiter qualitativ weiter ausgebaut wird. Wien hat von allen Bundesländern bereits bei weitem das beste Angebot – mit dem umfassendsten Betreuungsangebot, den längsten Öffnungszeiten und den wenigsten Schließtagen.
Aber die Stadt wird noch besser: Wir konnten die Stundenanzahl der Assistenzkräfte in den Kindergärten verdoppeln sowie die Anzahl der Sprachförderkräfte massiv erhöhen. Das sind Meilensteine, die den Pädagog:innen mehr Raum für ihre Arbeit geben.
Als nächsten Schritt will Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling den Kindergarten neu denken. Das bedeutet: Ein neues, faires Fördersystem, eine moderne Verwaltung und bessere Rahmenbedingungen in der Elementarpädagogik. Denn ein guter Tag im Kindergarten beginnt mit zufriedenen Pädagog:innen.
AUSBAU DER SPRACHFÖRDERUNG
Deutsch ist die Eintrittskarte in unsere Gesellschaft. Darum haben wir die „Mission Deutsch“ gestartet: Wir bauen die Sprachförderkräfte aus, erhöhen schon im Kindergarten die Anwesenheitspflicht für Kinder mit Sprachförderbedarf und setzen auf Lesepat:innen – eine einfache Möglichkeit, sich auch ehrenamtlich zu beteiligen.
Auch auf der Bundesebene setzen wir uns für die beste Sprachförderung ein: Etwa durch die verpflichtende Sommerschule vor Schuleintritt für alle Kinder, die dem Unterricht in der Volksschule sonst nicht folgen könnten. Auch das zweite verpflichtende Kindergartenjahr ist ein Meilenstein für die frühkindliche Bildung und Sprachförderung. Und: Der sinnlose „Deckel“, eine Obergrenze für Sprachförderkräfte in den Bundesländern, wurde durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr abgeschafft.
MENTALE GESUNDHEIT IN DER SCHULE
Pandemie, Krieg, Klimawandel gehen nicht unbemerkt an unsere Psyche vorbei – vor allem Jugendlichen kämpfen oft mit der Unsicherheit. Jahrelang wurde Mental Health vernachlässigt. Wir sehen nicht ein, warum eine gebrochene Seele weniger Aufmerksamkeit als ein gebrochener Arm erhalten soll.
Darum haben wir in der Stadtregierung die School Nurses und multiprofessionelle Teams an die Schulen gebracht – das ist geschultes Gesundheitspersonal, eine einfache Anlaufstelle für körperliche und mentale Gesundheit. Auch beim Ausbau der jugendpsychiatrischen Ambulatorien ist Wien Vorreiterin. Und der Ausbau geht weiter – denn mentale Gesundheit gehört ernst genommen.
WIENER BILDUNGSCHANCEN
Bei den „Wiener Bildungschancen“ können Schulen kostenfrei externe Workshops für ihre Schüler:innen buchen: Unkompliziert und online. Von Anti-Mobbing-Programmen über spielerisches Lernen und Demokratiekursen bis hin zu Finanzbildung, Theater und Naturwissenschaften gibt es für alle individuell das passende Angebot. Diese Reform ermöglicht den Lehrkräften, eigene Schwerpunkte zu legen und genau das zu buchen, was eine Schulklasse braucht – und sie bringt unvergessliche Erlebnisse für Kinder und Jugendliche.
WIENER BILDUNGSVERSPRECHEN
Das Wiener Bildungsversprechen ist ein innovatives Programm, mit dem wir Schulen mit besonderen Herausforderungen mehr Ressourcen geben, um diese anzugehen – ob es um Konflikte in der Schule geht, um den Umgang mit vielen verschiedenen Kulturen im Klassenzimmer, oder um attraktivere Freiflächen. Die Schulleitungen erhalten dabei auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Weiterbildungen und ein prozessbegleitendes Coaching, auch Lehrkräfte können Supervision und Fortbildungen in Anspruch nehmen.
Vorbild ist die „London School Challenge“, mit der es in London gelungen ist, Schulen mit besonderen Herausforderungen zu Vorzeigebeispielen zu machen. Diesen Ansatz haben wir in Wien mit dem Bildungsversprechen verankert – in Kooperation mit der Bildungsdirektion und der Pädagogischen Hochschule Wien.
DAS WIENER BILDUNGSFESTIVAL
Das Wiener Bildungsfestival holt innovative Lehrkräfte, Projekte und Initiativen vor den Vorhang. Mit dabei sind Bildungsinnovationen aus anderen europäischen Ländern sowie „Best Practice“-Beispiele aus ganz Österreich, die als Inspiration dienen. Dadurch bietet das Festival eine einzigartige Plattform, um Innovationsaffine im Bildungsbereich zu vernetzen.
BILDUNGSCHANCEN FÜR KINDER AUS DER UKRAINE
Wir stellen Bildung immer an erste Stelle: So wurden den Kindern, die vor dem russischen Angriffskrieg fliehen mussten, ohne Umwege ein Kindergartenplatz ermöglicht. Wir haben Tausende ad-hoc Schulplätze an Wiens Regelschulen für geflüchtete Kinder geschaffen und Dutzende Neu-In-Wien-Klassen errichtet. Außerdem bestand die Möglichkeit, den ukrainischen Pflichtschulabschluss auch in Wien zu absolvieren. Und: Wir haben Hunderten vertriebenen Kindern ermöglicht, kostenlose Sommerdeutschkurse zu besuchen – ein Angebot, das laufend ausgebaut wird.
COOLE SCHULEN FÜR WIEN
Ob beim Lernen oder Sport – die Hitze in der Großstadt kann zu einer extremen Belastung für Kinder und Jugendliche werden. Wir bauen neue, innovative und klimafitte Schulen und Kindergärten. Bei der Sanierung von Schulgebäuden und Sportanlagen berücksichtigen wir die Herausforderungen der Klimakrise und setzen bei Neubauten auf die modernsten klimaneutralen Bauweisen. Und: in einer modernen Bildungseinrichtung dürfen auch Spiel- und Sportflächen nicht fehlen!
BEITRAGSFREIE KINDERGÄRTEN & GANZTAGSSCHULEN
NEOS schaffen beitragsfreie Kindergärten und beitragsfreie Ganztagsschulen in ganz Wien. Auch das kostenlose, gesunde, warme Mittagessen an den Wiener Schulen ist eine große Entlastung für Eltern. Dadurch sparen sich Wiener Familien im Österreich-Vergleich hunderte Euro pro Monat.
KINDER- UND JUGENDPARLAMENT
Wir wollen Wien zur weltweit führenden Stadt in Sachen Kinder- und Jugendfreundlichkeit zu machen. Mit der Etablierung des Kinder- und Jugendparlaments machen wir vor, wie gelebte Mitgestaltung funktioniert: Die jungen Parlamentarier:innen zwischen 5 und 20 Jahren reden dabei über ihre Meinungen, Ideen und Vorstellungen, was es in Wien aus ihrer Sicht brauche. Die Ergebnisse fließen direkt in die Stadtpolitik ein – ein Meilenstein für die Einbindung junger Stimmen in die politische Landschaft!
GRATIS MITTAGESSEN AN GANZTAGSSCHULEN
Wir setzen mit dem gratis Mittagessen in offenen Ganztagsschulen einen wichtigen Schritt für die Entlastung von tausenden Familien. Von dem warmen, gesunden und kostenfreien Mittagessen für alle Schüler:innen an ganztägig geführten offenen Pflichtschulen profitieren ca 50.000 Kinder und Jugendliche. Familien mit zwei Kindern sparen im Schnitt 2.000 Euro pro Jahr.
CHANCENBONUS BRINGT MEHR PERSONAL FÜR WIENER SCHULEN
In Wien haben wir längst dafür gesorgt, dass Schulen mit besonderen Herausforderungen mehr Ressourcen bekommen. Seit wir in der Bundesregierung sind, haben wir das auch in Österreich möglich gemacht – mit dem Chancenbonus, der alleine in Wien 228 Schulen mehr Personal bringt. Das betrifft Lehrkräfte, aber auch Sprachförderkräfte, Schulsozialarbeiter:innen etc.
KINDER- UND JUGENDMILLION
Kinder und Jugendliche gestalten mit ihren Ideen die Stadt. In einem partizipativen Prozess wird die „Kinder- und Jugendmillion“ jährlich innovativen Jugendprojekten gewidmet. Die Ideen werden von Jugendlichen selbst eingebracht, darüber abge- stimmt, umgesetzt und die Grätzl so jugendfreundlicher gemacht.
BILDUNG BLEIBT OBERSTE PRIORITÄT
Die budgetären Herausforderungen stellen nicht nur den Bund, sondern auch Wien vor Herausforderungen – durch eine „Koste es, was es wolle“ Politik auf Bundesebene gibt es auch in Wien Spar- und Reformbedarf. Fast überall müssen Abstriche gemacht werden. Wir schauen auch in den Budgetverhandlungen darauf, dass Bildung oberste Priorität dieser Stadt bleibt. Denn wir sind überzeugt: Jeder Cent, der jetzt in Bildung investiert wird, rentiert sich doppelt und dreifach.
LEHRLINGS-OFFENSIVE
Die Entscheidung für einen Lehrberuf darf niemals nur ein „Plan B“ sein. Bildung bedeutet jede Möglichkeit vorzufinden, um den Traumberuf zu erlernen. Wir fördern gezielt die Lehrlings- und Fachkräfteausbildung.
- Stärkung der Lehre für zukunfts- fitte Jugendliche und Betriebe.
- Alle 21 Berufsschulstandorte erhielten administrative Kräfte.
- Bau eines modernen, zentralen Berufsschulgebäudes.
ERFOLGSMODELL „SCHOOL NURSES“
Die Einsetzung von School Nurses für die Wiener Schulen ist NEOS ein langjähriges Anliegen, das wir bereits in Opposition gefordert, im Wahlkampf erneuert und nach NEOS-Eintritt rasch in die Wiener Stadtregierung umgesetzt haben.
Es freut uns sehr, dass wir dieses Projekt umsetzen konnten und die ersten School Nurses bereits ihren Dienst angetreten haben. Sie werden dafür sorgen, dass es an den Wiener Schulstandorten noch mehr Gesundheitsförderung gibt und sich somit auch der Lernerfolg unserer Kinder und Jugendlichen weiter verbessern wird.
WIENER SCHÜLER:INNEN-PARLAMENT
Wir stellen Schüler:innen in den Mittelpunkt: Nicht die Stadt spricht für sie, sondern sie sprechen für sich selbst. Mit der Verankerung des Wiener Schüler:innenparlaments stellen wir sicher, dass die Stimme der Wiener Pflichtschüler:innen gehört wird und sie ihre Stadt aktiv mitgestalten können:
- Behandlung der beschlossenen Anträge des Schüler:innen- parlaments im Wiener Bildungsausschuss.
- Eigener Punkt auf der Tagesordnung des Ausschusses und Kenntnisnahme.
- Rederecht der Wiener Landesschüler:innenvertretung im Ausschuss, wo sie ihre Anliegen mit den Abgeordneten diskutieren können.
JOBTICKET & GRATIS FAHRTEN FÜR SCHULAUSFLÜGE
Wir haben die kostenlose Jahreskarte für Wiener Landeslehrer:innen umgesetzt. Das dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern ist auch ein Zeichen der Wertschätzung für den wichtigsten Job der Stadt.
Seit dem Schuljahr 2024/2025 sind außerdem Fahrten für Schüler:innen und deren Begleitpersonen im Rahmen von Klassenausflügen kostenlos – ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit, denn wir entlasten das Geldbörserl der Eltern und ermöglichen allen Kindern und Jugendlichen die Teilhabe unabhängig von ihrer finanziellen Situation.
DAS EDUCATION LAB
Als Zentrum für Bildungsinnovation bereichert das Education Lab seit 2025 die Wiener Bildungslandschaft – als Ort des Austauschs, der Vernetzung und des voneinander Lernens. Hier wird Innovation und Zusammenarbeit im Bildungswesen gefördert, um Wien zur europäischen Bildungshauptstadt zu machen. Eine perfekte und lang geforderte Anlaufstelle für alle, die sich im Bildungsbereich engagieren und weiterbilden wollen. Und ein echtes pinkes Herzensprojekt.
AKTION SCHARF GEGEN DEN MISSBRAUCH VON FÖRDERMITTELN
Vor unserer Zeit in der Regierung gab es mehrere Fälle des Fördermittelmissbrauchs im Kindergarten. Seit 2023 ist damit Schluss: Seitdem wird verschärft kontrolliert und Trägerorganisationen, die sich nicht an die Regeln halten, werden gekündigt – das ist auch dieses Jahr schon passiert. Die „Aktion scharf“ zeigt Wirkung: Die Zahl der gekündigten Trägerorganisationen ist gestiegen, gleichzeitig schafft es die Stadt weiterhin, jedem Kind einen Platz im Kindergarten zu ermöglichen.
MEHR INKLUSIONSPLÄTZE IM KINDERGARTEN
Wir wollen jedem Kind die Flügel heben – auch jenen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Mit dem neuen Kindergartengesetz und Tagesbetreuungsgesetz haben wir mehr Inklusionsplätze in den Kindergärten geschaffen, damit auch Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf die besten Chancen bekommen. Außerdem wurde 2026 die Inklusionsförderung deutlich erhöht und bis zu verdreifacht: Ein weiterer wichtiger Schritt im Bereich der Inklusion.
Noch immer nicht genug? Hier sind weitere Bildungsreformen, die wir umsetzen konnten:
- Das strengste Kinderschutzgesetz Österreichs:
- Eigene Kompetenzstelle Kinderschutz Elementarbereich in der MA11
- Verpflichtende Kinderschutzkonzepte bei allen in Wien tätigen Kindergartenträgern, mit Kinderschutzbeauftragten bei allen Trägerorganisationen
- Laufende Fortbildungspflicht
- Zahlreiche Digitalisierungsschritte an Wiens Schulen
- 170 Schulen durch access points im ganzen Gebäude mit flächigem WLAN ausgestattet
- digitale Adressen für alle Lehrkräfte
- EUR 60 Millionen für flächiges W-LAN an Volksschulen in Umsetzung
- Neues, transparentes Zuteilungsverfahren für Lehrer:innendienstposten an Wiener Pflichtschulen
- Unterstützung von zugewanderten Eltern am Weg durch das österreichische Schulsystem (Fördercall Elternarbeit)
- Bestes Angebot an Öffnungszeiten und die wenigsten Schließtage in Wiener Kindergärten
- Finanzbildung an Wiener Volksschulen, z. B. durch das Projekt „Geldgeschichten“
- Multiprofessionelle Teams für Schulen: Ziel ist es, psychosoziale Probleme frühzeitig zu erkennen und den Betroffenen, sowie deren Umfeld, rasch und unkompliziert Hilfe zukommen zu lassen.
REALISTISCHE INTEGRATIONSPOLITIK
„PRINZIP WIEN“ FÜR DIE BESTE INTEGRATION
Menschenwürde, Demokratie und Pluralismus sind für NEOS in einer liberalen und aufgeklärten Gesellschaft nicht verhandelbar. Mit dem „Prinzip Wien“ haben wir eine Initiative gestartet, mit der wir unsere gesellschaftlichen Werte gemeinsam neu definieren. Ohne Rassismus, ohne Naivität, sondern in einer offenen Debatte. Wir sagen: Wer in Wien lebt, dem muss klar sein:
- Deutsch zu lernen ist nicht optional, sondern Pflicht.
- Wir respektieren Pädagog:innen und nehmen ihre Rolle sehr ernst.
- Gesetze werden vom Staat gemacht, nicht von Gebetsbüchern!
Diese Ergebnisse werden in ein Leitbild und einen Integrationskodex fließen, der gemeinsame Regeln für das Zusammenleben in unserer Stadt festlegt.
FACHSTELLE DEMOKRATIE
Wir führen keine Scheindebatten bei offensichtlichen Problemen – wir handeln. Daher haben wir in Wien die „Fachstelle Demokratie“ eröffnet. Sie ist ein Meilenstein in der Extremismusprävention. Sie vernetzt und schult rund 800 Jugendarbeiter:innen, die in Parks und Jugendzentren unterwegs sind, um gezielt demokratische Grundwerte bei Jugendlichen zu stärken, sie an Beteiligungsprozesse heranzuführen und das Abgleiten in Extremismus frühzeitig vorzubeugen.
BUSINESS IMMIGRATION OFFICE
Wien ist eine weltoffene Stadt. Qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland stärken nicht nur unsere Wirtschaft, sondern bereichern auch unsere Gesellschaft. Mit dem neuen Business Immigration Office bieten wir den bestmöglichen Service, damit künftig Aufenthaltsverfahren für qualifizierte Fach- und Schlüsselkräfte unkomplizierter abgewickelt werden. Die enge Vernetzung von behördlichen Abläufen und mehrsprachigen Beratungsleistungen ist vorbildlich! So erhöhen wir die Attraktivität des Standortes Wien und erleichtern es Arbeitskräften sowie Unternehmer:innen, sich in Wien anzusiedeln.
REFORM DER MA 35
Integration und Einwanderung in Wien sind in der Vergangenheit im Behördenchaos versunken. Darum haben wir 2020, als wir in die Regierung eingetreten sind, Verantwortung übernommen – mit dem klaren Ziel, als Reformmotor die verstaubten Strukturen serviceorientiert zu erneuern. Mit unserer Reform der MA35 konnten wir:
- die Verfahrensdauer um ein Drittel reduzieren,
- die durchschnittliche Wartezeit pro Telefonat maßgeblich reduzieren und die telefonische Erreichbarkeit erhöhen,
- 105 neue Personalstellen schaffen,
- Digitalisierung in den Verwaltungsprozessen vorantreiben.
Die Erfolge unserer Reform bestätigte auch der Stadtrechnungshof, und die Reform der MA 35 geht Schritt für Schritt weiter.
WIENER INTEGRATIONSRAT
Im Mai 2021 wurde der Wiener Integrationsrat (W.I.R.) vorgestellt, der als beratendes Fachgremium in den Bereichen Migration, Integration und Diversität tätig ist. Der Rat vereint Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen. Jährlich diskutieren sie zwei Schwerpunktthemen und veröffentlichen ihre Positionen. So geht Politik, die evidenzbasiert auf echte Lösungen setzt, statt auf Hetze und Scheindebatten.
KOSTENLOSE SOMMERDEUTSCHKURSE
Der Schlüssel zur gelungenen Integration ist Bildung. Um einen guten Start in die Bildungslaufbahn zu ermöglichen, kann in kostenlosen Sommerkursen Deutsch gelernt werden – ein Angebot, das gut angenommen wird und mehrmals ausgebaut wurde.
VERPFLICHTENDE SOMMERSCHULE
Auch auf Bundesebene setzen wir Reformen um, die dafür sorgen, dass jedes Kind bei Schuleintritt dem Unterricht folgen kann: Etwa das zweite verpflichtende Kindergartenjahr oder die verpflichtende Sommerschule für alle Kinder, die Sprachförderbedarf haben.
Weitere Integrationsmaßnahmen, die wir umsetzen konnten:
- Pilotprojekt „Wir alle sind Wien“
- An zehn Wiener Mittel- und Berufsschulen werden Workshops gehalten, um die Resilienz junger Wiener:innen gegenüber extremistischen Strömungen zu stärken: durchgeführt von der Beratungsstelle Extremismus von Boja.
- Arbeit mit Role Models in verschiedenen Formaten, z. B. Cop & Che und Rapperin Schwester Ebra, die folgende Themen mit den Jugendlichen bearbeiten: Jugenddelinquenz und Polizeigewalt, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus sowie Rassismus und Aktivismus.
- Schwerpunkt Alphabetisierung
- Im Rahmen der Wiener Sommerdeutschkurse gibt es dieses Jahr einen Ausbau der Kurse für Schüler:innen mit Alphabetisierungsbedarf, um auf die Zielgruppe von schulpflichtigen Kindern einzugehen, die ohne Schulerfahrung nach Wien ziehen.
- Ab dem kommenden Schuljahr 2024/25 wird das Angebot an Alphabetisierungskursen für Schüler:innen der Fachmittelschulen/Polytechnischen Schulen und BAfEP21 nach Bedarf erhöht.
- Elternberatung für Eltern der Schüler*innen, die im Rahmen des Familiennachzugs nach Wien gekommen sind
- Wöchentlich finden Elternberatungen statt, um Eltern, deren Kinder erstmals eine Wiener Schule besuchen und erst vor kurzem im Rahmen des Familiennachzugs nach Wien gekommen sind, alle notwendigen Informationen für einen Schulerfolg ihrer Kinder mitzugeben.
TRANSPARENZ IST IN UNSERER DNA
REGIERUNGSMONITOR
Die rot-pinke Aufschwungskoalition geht in Sachen Transparenz neue Wege: Mit dem Regierungsmonitor können alle Wienerinnen und Wiener jederzeit nachschauen, welche Projekte bereits umgesetzt wurden, an welchen gearbeitet wird und welche noch offen sind. Wir lassen uns an unseren Taten messen!
TRANSPARENZ-OFFENSIVE
Schummeln verboten! Wir haben dem Stadtrechnungshof mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit gegeben, um ihn als Kontrollorgan zu stärken.
Wir sorgen für gläserne Parteikassen, senken die Wahlkampfkosten in Wien auf maximal fünf Millionen Euro und zum ersten Mal gibt es bei Überschreitungen empfindliche Strafen. Das gesamte Paket ist ein Meilenstein für noch mehr Transparenz in Wien!
NEUE REGELN FÜR DIE WIENER UNTERNEHMEN
Der Wiener Public Corporate Governance Kodex (WPCGK) – knackiger Titel, oder? – ist ein großer Schritt nach vorne für die Unternehmen der Stadt. Der WPCGK enthält erstmals einheitliche Standards guter Unternehmensführung, die für alle Unternehmen gelten, an denen die Stadt Wien beteiligt ist. Über die Einhaltung dieser Bestimmungen haben die städtischen Unternehmen jährlich zu berichten. Abweichungen – wo erlaubt – sind zu erläutern. Details zur Zusammensetzung, Vergütungsstruktur und Tätigkeit von Geschäftsführung und Aufsichtsrat sind ebenfalls offenzulegen.
Wir setzen den Bestellprozess für Aufsichtsratsmitglieder neu, transparent und professionell auf: Der Kodex definiert Vorgaben für Kompetenzen und Qualifikationen für die Mitglieder von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Diese Vorgaben werden regelmäßig aktualisiert. Der Kodex enthält 120 Regelungen, davon 89 verpflichtende und 31 Empfehlungen, die unter bestimmten Umständen abweichend umgesetzt werden können.
PETITIONSRECHT GESTÄRKT
Durch das niederschwelligere Petitionsrecht haben wir die Teilhabe der Wiener:innen an politischen Entscheidungen vereinfacht – ein Meilenstein gelebter Demokratie. Was ändert sich?
- Die Sitzungen des Petitionsausschusses werden öffentlich.
- Der Petitionsausschuss bekommt nun die Möglichkeit, Empfehlungen in andere Gemeinderatsausschüsse direkt weiterzuleiten.
- Die Einbindung der Bezirke ins Petitionswesen wird neu geregelt.
- Petitionswerber:innen haben in Zukunft Anspruch darauf, die Petition vor dem Petitionsausschuss vorzustellen und an der Sitzung teilzunehmen.
REFORM DER UNTERSUCHUNGSKOMMISION
Untersuchungsausschüsse auf Landesebene und Untersuchungskommissionen auf Gemeindeebene zählen zu den wichtigsten politischen Kontrollinstrumenten in der parlamentarischen Demokratie. Die rot-pinke Fortschrittskoalition hat eine Reform von Untersuchungsausschuss und -kommission auf den Weg gebracht, die insbesondere die Rechte der Oppositionsparteien ausbaut.
WHISTLEBLOWER-PLATTFORM
Mit der Whistleblower-Plattform der Stadt Wien haben wir NEOS erstmals die Möglichkeit geschaffen, anonym Hinweise auf Missstände zu möglichen Compliance-Verstößen und Korruptions-Verdachtsfälle zu melden. Das ist ein klares Bekenntnis zu einer Kultur der Unbestechlichkeit und Transparenz.
TRANSPARENZ BEI DER INSERATENVERGABE
Alle Wiener:innen sollen wissen, wie ihr Steuergeld verwendet wird. Wir zeigen auf, wofür die Stadt Werbung in Printmedien, Radio, Fernsehen oder Online schaltet. Daher gibt es nun erstmals den Transparenzbericht des Presse- und Informationsdienstes der Stadt Wien. Online kann nun jede:r nachschauen, welche Kampagnen die Stadt im abgelaufenen Jahr gemacht hat, wie die Zielsetzung war und wie viel Budget es dafür gegeben hat. Wien wird damit erneut transparenter, seit NEOS an der Regierung ist. Von der Bundesregierung fordern wir ebenfalls saubere und transparente Politik.
DEIN BEZIRK WIRD TRANSPARENTER
Wir haben die Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen reformiert und mehr Transparenz und Digitalisierung ermöglicht. Unter anderem können die Sitzungen der Bezirksvertretungen über einen Livestream verfolgt und sind danach in einer Mediathek abgerufen werden. Anträge und Anfragen werden online veröffentlicht.
Weitere Transparenzmaßnahmen, die wir umsetzen konnten:
- Mehr Unabhängigkeit und Rechte für den Stadtrechnungshof: Wir haben den Stadtrechnungshof aus dem Magistrat herausgelöst und als eigenständiges Organ etabliert, um seine Unabhängigkeit und Stärke zu erhöhen. Ein neues Organisationsgesetz sichert ihm dazu weitgehende Weisungsfreiheit, es ändert die Bestellung der Direktor:innen–Amtsdauer ist jetzt zwölf Jahre, keine Wiederbestellung möglich, gibt den Direktor:innen Entscheidungsmacht über die Aufnahme neuer Prüfer:innen. Gleichzeitig haben wir Kontrollbefugnisse über Parteifinanzen, Wahlkampfkosten und die Verwendung von Fördermitteln sowie eine Meldepflicht bei Großprojekten mit erheblichen Kostenüberschreitungen eingeführt.
- Compliance Officer im Landtag eingerichtet: Um Compliance-Regelungen im Wiener Landtag noch stärker zu verankern und die Richtlinien vor allem in Bezug auf mögliche Interessenkonflikte einheitlich zu gestalten und zu kontrollieren, haben wir die Rolle eines Compliance Officers für den Wiener Landtag ins Leben gerufen. Seine erste Aufgabe wird sein, einen Verhaltenskodex mit allen Landtagsklubs zu erarbeiten.
- Einrichtung der Bereichsleitung für Informationsfreiheit und Antikorruption
UNSER WEG ZUR KLIMANEUTRALITÄT
KLIMANEUTRAL BIS 2040
Als Aufschwungskoalition haben wir das Ziel ausgegeben, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen. Und um dieses Ziel zu erreichen, haben wir schon eine Vielzahl an Reformen umgesetzt. Der strategische Rahmen dafür sind die „Smart Klima City Strategie“ und der Wiener Klimafahrplan.
DAS ERSTE KLIMAGESETZ ÖSTERREICHS
Wien hat nicht nur ein klares Ziel, sondern auch einen Plan dorthin: Das Wiener Klimagesetz schreibt verbindliche Maßnahmen vor, um die Klimaneutralität 2040 zu erreichen. Dabei hat die Stadt Wien ein „Klimabudget“ an CO2, an das sie sich zu halten hat. Neue Gesetze und Verordnungen, aber auch Bauvorhaben werden einem Check unterzogen – gehen sich die dadurch entstandenen Emissionen mit den Zielen aus? Wenn nicht, muss das Projekt gestoppt oder woanders gespart werden.
KLIMA-ALLIANZEN MIT UNTERNEHMEN
Klima und Wirtschaft, das ist kein Widerspruch. Im Gegenteil! In Wien arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, um gemeinsam die Klimaziele zu erreichen. In einem „Memorandum of Understanding“ mit namhaften Wiener Unternehmen wie Porr, Ottakringer und Siemens Mobility hält die Stadt gemeinsam mit ihnen fest, dass Klimaschutz, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft eine Chance sind – und dass entsprechende Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.
WIR TREIBEN DIE ENERGIEWENDE VORAN!
Wir machen Wien klimaneutral: Wir werden dafür sorgen, dass Wien auch in Zukunft die lebenswerteste Stadt der Welt bleiben soll. Wir gehen daher Raus aus Gas und beenden damit die einhergehende Abhängigkeit. Bis 2040 sollen daher alle Gebäude in Wien klimaneutral mit erneuerbarer Energie geheizt werden. Wien ist somit Vorreiter im österreichischen Vergleich.
DIE GRÖSSTE SONNENSTROM-OFFENSIVE ALLER ZEITEN
Die größte Sonnenstrom-Offensive in Wien aller Zeiten sprengt schon jetzt alle Jahresziele: Mit 10.000 PV-Anlagen und 200 MWp Leistung können rund 58.000 Wiener Haushalte mit sauberem Sonnenstrom versorgt werden. Das ist ein weiterer großer Schritt Richtung Klimaneutralität 2024 für Wien!
RAUS AUS DEM ASPHALT!
Die klimafitte Transformation unserer Stadt ist nirgends besser sichtbar als im öffentlichen Raum. Durch unseren Einsatz wird Wien entsiegelt und begrünt. Das ist nicht nur im Interesse des Klimas, sondern es sorgt auch für mehr Platz für Fuß- und Radverkehr und dafür, dass die lebenswerteste Stadt der Welt noch lebenswerter wird. Bisher sind schon rund 350 Projekte umgesetzt worden, in denen der öffentliche Raum nicht nur klimafreundlicher, sondern auch schöner wird – eine interaktive Karte zeigt, wo der Reformprozess gerade steht.
DIE NEUE RINGSTRASSE
Die Ringstraße ist die Visitenkarte unserer Stadt – und wir sind überzeugt, dass sie ein Upgrade braucht. Darum trennen wir den Fuß- und Radverkehr und gestalten den Ring genau dort um, wo viele ihn mit Wien assoziieren: Etwa bei der Börse oder an der Universität Wien. Bis 2030 wird der Ring Schritt für Schritt weiterentwickelt, um mehr Platz für alle möglich zu machen.
AUSBAU DES ÖFFENTLICHEN VERKEHRS
Durch uns gibt es viele neue Anbindungen in Wien – z. B. die 12er-Straßenbahn durch das Nord- und Nordwestbahnviertel bis ins Stuwerviertel, die Linie 27 bis Aspern Nord, die 18er-Verlängerung von der Schlachthausgasse über den Prater zum Stadion oder die neue Linie 25 in die Seestadt. Wichtig war uns dabei von Anfang an, dass neue öffentliche Verkehrsmittel nicht nur die Innenstadt betreffen dürfen, sondern auch in den Außenbezirken ankommen müssen.
Diese stärken wir auch durch neue On-Demand-Angebote wie den „WienMobil Hüpfer“ in Liesing und der Donaustadt, außerdem gestalten wir das Busangebot mit neuen Buskonzepten für Liesing und Floridsdorf effizienter. Dadurch legen Busse im 21. Bezirk rund 400.000 km mehr im Jahr zurück, fahren dichter und auch länger bis in die Nacht. Durch die Bustangente zwischen dem 21. und 22. Bezirk schaffen wir auch eine neue Querspange und bringen die beiden Flächenbezirke näher zusammen.
WHO THE FUCK IS AMSTERDAM?
DIE GRÖSSTE RADWEGE-OFFENSIVE EVER
Wir NEOS sind der Antrieb für die größte Fahrradoffensive in der Geschichte Wiens: Wir investieren mit zusätzlich 20 Millionen Euro pro Jahr fünfmal so viel in neue Radwege, wie Rot-Grün vor uns – und erzielen neue Ausbau-Rekorde.
Mit den Radwegen Pfeilgasse, Krottenbachstraße oder der Universitätstraße schaffen wir für neue attraktive Verbindungen und setzen mit der neuen Argentinierstraße nach niederländischem Vorbild neue Standards. Und gerade im Bereich der Lückenschlüsse haben wir noch viele weitere neue Verbindungen geplant – der Ausbau geht Schritt für Schritt weiter.
RAD-HIGHWAYS FÜR FREIE FAHRT
Neu durch uns sind auch ersten Rad-Highways Österreichs: Radwege, auf denen Radfahrer:innen besonders schnell und komfortabel unterwegs sind und die wichtige Knoten miteinander verbinden – z. B. der Rad-Highway Nord vom Donaukanal bis zum Kagraner Platz inkl. Neugestaltung der vielbefahrenen Route Praterstraße oder der Rad-Highway Süd vom Karlsplatz bis zur südlichen Stadtgrenze inkl. Ausgestaltung der vielbefahrenen Argentinierstraße.
UMGESTALTUNGEN MACHEN WIEN SCHÖNER, BESSER UND NACHHALTIGER
Wien wird grüner, schöner, nachhaltiger. Das zeigen wir bei vielen öffentlichen Plätzen, die allen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, schon lange ein Dorn im Auge sind. Beispiele sind die Umgestaltung des Pratersterns, des Leopold-Ungar-Platzes, der Praterstraße (inkl. breitem Zweirichtungsradweg), der Thaliastraße, der Reinprechtsdorfer Straße (inkl. Einbahn-Führung) und der Äußeren Mariahilfer Straße.
S-BAHN-RING
Unsere Vision geht weit über den bloßen Transport von A nach B hinaus. Wir wollen Menschen auf die bestmögliche Weise bewegen und dabei den Fokus auf klimafreundliche Alternativen legen.
Unser Ziel ist es, eine umfassende Lösung zu schaffen, die nicht nur effizient und bequem ist, sondern auch zu Wiens Klimaneutralität bis 2040 beitragen. Für uns ist der S-Bahn-Ring nicht nur ein längst überfälliger Lückenschluss von S45 und der S80, sondern eine Verbindung, die viele Menschen durch ihren Alltag begleitet – und damit ein perfektes Symbol für unsere Mobilitätspolitik.
BAUMSCHUTZ WIRD GROSS GESCHRIEBEN
Das Wiener Baumschutzgesetz ist das wirksamste in ganz Österreich! Neben dem kontinuierlichen Setzen neuer, zusätzlicher Bäume sind der Schutz und der Erhalt der bestehenden Bäume von höchster Priorität. Mit den neuen, strengeren Bestimmungen ist nun besser sichergestellt, dass Bäume nicht leichtfertig gefällt werden. Ersatzpflanzungen müssen größer sein und Ausgleichsabgaben wurden angepasst.
NEUE WIENER BAUORDNUNG
Eine g’scheite Planung braucht einen g’scheiten Rahmen. In der neuen Bauordnung stellen wir die Stellplatzverpflichtung neu auf die Beine und koppeln sie an die Lage im Stadtgebiet und die Öffi-Anbindung. Wir fördern Gebäude als Kraftwerke und entrümpeln Bewilligungsverfahren, wodurch PV-Anlagen unbürokratischer errichtet werden können. Außerdem forcieren wir Fassadenbegrünung, Entsiegelung sowie neue Grünflächen bei Bauprojekten und schützen Altbauten vor illegalen Abbrüchen.
WIRTSCHAFTSSTANDORT STÄRKEN
SCHANIGARTEN 365 TAGE IM JAHR
Schanigärten dürfen in Wien nun ganzjährig öffnen, ohne dass zwischen Sommer- und Winterbetrieb unterschieden wird. Zugleich vereinfachen wir die Antragstellung. Wir schaffen damit nicht nur eine spürbare Erleichterung für die Wiener Wirt:innen, sondern legen den Grundstein für eine ganzjährige Planbarkeit in der Gastronomie. Dadurch stärken wir die Wiener Wirtschaft und beleben unsere Grätzl.
GIS-LANDESABGABE ABGESCHAFFT
Eines ist klar: Wir NEOS machen den Unterschied in der Regierung und bringen Fortschritt nach Wien. Die Stadt Wien verzichtet seit 2024 auf die Einhebung der GIS-Landesabgabe – ein Körberlgeld für die Bundesländer, das nichts mit dem ORF zu tun hatte. Damit wurde die ORF-Gebühr für alle Wiener Haushalte um jeweils 5,80 Euro pro Monat, günstiger – oder rund 70 Euro jährlich.
LANGE NACHT DER WIENER MÄRKTE
Die Lange Nacht der Wiener Märkte ist ein voller Erfolg: Ursprünglich als einmaliges Event geplant, findet sie nun aufgrund des großen Erfolgs jährlich statt. Die zweite Ausgabe im Vorjahr zog 162.000 Besucher:innen auf 17 teilnehmende Märkte an, die verlängerte Öffnungszeiten und ein umfangreiches Show-Programm mit über 100 Stunden Live-Auftritten genossen.
MEHR GELD IM BÖRSERL
Wiens Wirtschaft atmet auf! Neben der GIS-Landesabgabe haben wir auch die Luftsteuer und die Nachtlagerungsgebühren abgeschafft und die Schanigartengebühren halbiert. Mit Digitalisierung bekämpfen wir sinnlose Bürokratie. Dadurch entlasten wir die Unternehmer:innen und Marktstandler:innen und geben ihnen wieder mehr Luft zum Atmen.
SONNTAGSÖFFNUNG AUF DEN WIENER MÄRKTEN
Die Möglichkeit für die Wiener:innen, auch an Sonn- und Feiertagen die ausgezeichneten Gastro-Angebote auf den Wiener Märkten genießen zu können, ist ein Meilenstein zur Attraktivierung der Märkte und unserer Grätzl.
VIER NEUE WOCHENMÄRKTE
Aus vier Märkten „auf Probe“ wurden fixe Wochenmärkte:
- der Neubaumarkt im 7. Bezirk
- der Servitenmarkt im 9. Bezirk
- der Matznermarkt im 14. Bezirk
- der Alszeilenmarkt im 17. Bezirk
Diese Märkte haben sich während der Probephase bewährt und bereichern seitdem dauerhaft ihre Grätzl.
THE SHOW MUST GO ON!
Mit der Reform des Veranstaltungsgesetzes wird der Schutz von großen Veranstaltungsstätten, wie der Arena, ausgebaut und die Sperrstunde für Open-Air-Konzerte auf 23 Uhr verlängert. Außerdem werden verpflichtende Umwelt- und Awareness-Konzepte verankert, um die Umwelt zu schützen und allen Besucher:innen einen sicheren Besuch zu ermöglichen. Awareness-Beauftragte stellen künftig sicher, dass alle Gäste einen unbekümmerten Abend in Clubs verbringen können.
REFORM DER MINDESTSICHERUNG
Wir setzen uns für ein faires Sozialsystem ein. Die Mindestsicherung soll ein treffsicheres Auffangnetz sein – aber auch Arbeitsanreize setzen. Dass manche ohne Arbeit mehr verdienen als sie am Arbeitsmarkt würden, ist eine Schieflage. Darum hat Wien mit 1. Jänner 2026 die Mindestsicherung reformiert und um 200 Mio. gesenkt. Die Eckpunkte:
- Volljährige Personen ab dem vollendeten 25. Lebensjahr, die gemeinsam mit anderen Personen in Wohngemeinschaften leben, erhalten ebenso wie Ehepaare, eingetragene Partner:innen oder Lebensgefährt:innen eine reduzierte Summe (70 %) des Mindeststandards
- Der Familienzuschlag (knapp 55 € pro Erwachsenem) pro Monat wird gestrichen
- Zukünftig werden bei allen Personengruppen 25 % der Mindestsicherung für Wohnen zweckgewidmet und in der Folge bei der Mietbeihilfe abgezogen.
- Subsidiär Schutzberechtigte beziehen nicht länger Mindestsicherung, sondern fallen in die Grundversorgung
- Junge Menschen (zwischen 18 und 25) bekommen die volle Mindestsicherung nur noch, wenn sie tatsächlich alleine leben und aktuell eine Ausbildung absolvieren oder über der Geringfügigkeitsgrenze arbeiten.
- Sonderzahlungen, quasi ein Äquivalent des 13. und 14. Gehalts, werden halbiert.
Weitere Maßnahmen, die wir im Wirtschaftsbereich umgesetzt haben:
- Transparente Ausschreibung der Marktstände am Wiener Christkindlmarkt: Damit „Vitamin B“ keine Rolle mehr auf unseren Märkten spielt.
- Digitalisierung der Wiener Märkte: Seit 1. April 2024 können Standbetreiber:innen Marktplätze digital buchen und bezahlen, was die Prozesse vereinfacht und die Standverwaltung effizienter macht. Durch Schulungen und Informationsveranstaltungen werden Marktstandbetreiber:innen mit dem neuen digitalen Buchungssystem vertraut gemacht. Die weitere Digitalisierung der Märkte steht im Regierungsprogramm bis 2030 – hier werden laufend Fortschritte gemacht.
NOCH MEHR VON DER REFORMKRAFT IN WIEN
DIE ORIENTIERUNGSHILFE
Auch in unserer Stadt gibt es Jugendliche, die schon früh in die Kriminalitätsspirale geraten. Darum haben wir die Orientierungshilfe eingeführt, mit der jugendliche Intensivtäter:innen sozialarbeiterisch begleitet werden.
AUSZEIT-WG FÜR NICHT-STRAFMÜNDIGE INTENSIVTÄTER
Für besonders schwere Fälle, die alle Angebote der Stadt Wien ablehnen, haben wir die Auszeit-WGs eingeführt: Sozialpädagogische Wohngemeinschaften, in denen für strafunmündige Intensivtäter:innen (also unter 14-jährige) als Ultima Ratio auch einen Freiheitsentzug möglich ist. Hier wird ihnen beigebracht, mit ihren Emotionen umzugehen, und es werden Alternativen zur Kriminalität aufgezeigt.
Ziel all unserer Reformen im Bereich der Gewaltprävention ist eine schnelle Rückkehr der Jugendlichen in die Schule – und in die Gesellschaft.
KAMPF GEGEN ILLEGALE VAPE-VERKÄUFE
Nikotin ist für Kinder verboten – und das ist auch gut so. Trotzdem gibt es in Wien Fälle, in denen sie bewusst zur Zielgruppe gemacht werden: Mit buntem Branding, das explizit dazu gemacht ist, Kinder neugierig auf Vape-Produkte zu machen. Erkennbar sind sie oft an Stickern an der Scheibe des Geschäfts. Hier greift Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling hart durch: 365 Tage im Jahr wird kontrolliert, um den Jugendschutz sicherzustellen.
GEWALTSCHUTZNETZ FÜR FRAUEN
Gewalt gegen Frauen hat in Wien keinen Platz. Darum knüpfen wir das Gewaltschutznetz für Frauen noch dichter:
- Verdoppelung der Mittel für Wiener Gewaltschutzvereine.
- Zusätzliche Mittel für Beratung und Betreuung von Gewaltopfern, sowie für Präventionsprojekte.
- Dreimal so viel Mittel für Täterarbeit und Präventionsarbeit mit Männern der Männerberatung.
- Gewaltschutz im Schulprojekt „Respekt: Gemeinsam stärker“ verankert.
- Wienweite Informations- und Bewusstseinskampagnen.
- Ein fünftes Frauenhaus für junge Frauen und Mädchen in Wien.
AUFWERTUNG DER GRÄTZL
Wir stärken wir die lokalen Betriebe durch Förderinitiativen und gehen so effektiv gegen Leerstand vor. Mit „WieNeu+“, „Raus aus dem Asphalt“ und der Wiener Grätzloase sorgen wir für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum und fördern die klimafitte Entwicklung unserer Grätzl.
Um den Ansprüchen einer Millionenstadt gerecht zu werden, schaffen wir neue lebenswerte Stadtquartiere wie den Nord- und Nordwestbahnhof, das Village im Dritten oder das Quartier Berresgasse. Wir stärken die Gebietsbetreuungen und erhöhen das Budget der Lokalen Agenda 21 um 50 % auf rund eine Millionen Euro. Dadurch forcieren wir die aktive Beteiligung und Mitgestaltung der Menschen in Wien und sorgen zugleich dafür, dass unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert bleibt.
DENKMAL FÜR HOMOSEXUELLE OPFER DES NS-REGIMES
Das neue Denkmal am Karlsplatz ist ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Erinnerungskultur für Menschen, die von den Nazis totgeschlagen und von der Republik ermordet wurden.
Mit diesem berührenden Denkmal wurde ein würdiger Ort des Gedenkens in Wien geschaffen, der weit über die Grenzen unserer Stadt hinausstrahlen wird. Dieser Schatten eines Regenbogens soll uns jeden Tag daran erinnern, dass Gleichberechtigung und Toleranz nicht selbstverständlich sind und jeden Tag aufs Neue vertei- digt werden müssen.
IMPFEN IN DER APOTHEKE
Lange gefordert, endlich möglich: Statt sich den Impfstoff bei der Apotheke abzuholen, um sich erst recht wieder einen Arzttermin auszumachen, kann direkt in der Apotheke geimpft werden. Das macht Impfen einfacher und schneller und ist ein wichtiger Beitrag, die Durchimpfungsrate zu erhöhen.
AUSBAU DER KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRISCHEN AMBULATORIEN
Im Bereich der Kinder und Jugendpsychiatrie sind pro Versorgungsregion ein Standort mit einem stationären, psychiatrischen Versorgungsangebot und zwei zugehörige Ambulatorien mit ambulanten und tagesklinischen Angeboten geplant – insgesamt also drei stationäre und sechs ambulante Einrichtungen. Die bereits bestehenden spezialisierten ambulanten Ressourcen werden in die aufzubauenden regionalen ambulanten Versorgungsstrukturen eingebunden.
NEUE PRIMÄRVERSORGUNGSZENTREN FÜR KINDER
Wien baut die Kinder- und Jugendgesundheit aus: Mit fünf neuen Primärversorgungseinrichtungen für Kinder (oder auch „Kinder-PVEs“) ist eine multidisziplinäre, wohnortnahe Versorgung für unsere Kinder möglich. Damit haben wir das Ziel, das wir 2020 im Regierungsprogramm vereinbart haben, bereits übertroffen – und weitere Kinder-PVEs sind in Umsetzung, um die gesundheitliche Versorgung unserer Jugend sicherzustellen.
AUSBAU DER TELEMEDIZIN
Wir bauen die Hotline 1450 zur zentralen Anlaufstelle für alle Gesundheitsfragen aus. Daher gibt über 1450 jetzt auch telemedizinische Betreuung durch Video-Konsultation direkt mit Ärzt:innen, die für Beratung und Einschätzung zur Verfügung stehen und bei Bedarf auch E-Rezepte ausstellen. Damit setzen wir einen Meilenstein in der modernen Gesundheitsversorgung – niederschwellig und überall erreichbar.
NEUES FRAUENGESUNDHEITSZENTRUM FEM MED
Das neue FEM Med Frauengesundheitszentrum in Favoriten ist eine mehrsprachige, kostenlose und niederschwellige Anlaufstelle, in der Ärzt:innen, Psycholog:innen und Sozialarbeiter:innen kompetente mehrsprachige medizinische Beratung anbieten und bei allen Fragen rund um Gesundheit unterstützen. Angeschlossen ist auch eine Kompetenzstelle für Gendermedizin.
ERSTES QUEERES JUGENDZENTRUM ÖSTERREICHS IN WIEN
Durch Rot-Pink gibt es das erste queere Jugendzentrum in Österreich, in dem sich LGBTIQ-Jugendliche mit Peers und Jugendarbeiter:innen austauschen können! Wir bieten LGBTIQ-Jugendlichen dadurch einen Ort, der ihre spezifischen Beratungsbedürfnisse sowohl durch professionelle Begleitung als auch durch den Austausch mit Gleichaltrigen abdeckt.
INFOBOX FÜR REGENBOGENFAMILIEN
Gleichstellung und Akzeptanz beginnen bereits im Kindergarten und in der Schule. Diskriminierung muss in allen Lebensbereichen beendet werden und ein gleichberechtigtes Leben für alle Menschen in unserer Stadt ermöglicht werden – also auch für LGBTIQ-Personen.
Bildung und die Elementarpädagogik spielen in der Bekämpfung von Vorurteilen und damit beim Vermeiden von Diskriminierung eine besonders wichtige Rolle. Daher stellen wir für Kindergärten Infoboxen für Regenbogenfamilien bereit, wo Kinder spielerisch Regenbogenfamilien kennen- und akzeptieren lernen.
DIE WIENER „ROTE BOX“
Echte Chancengerechtigkeit gibt es nur dann, wenn Mädchen und Frauen, ohne finanzielle Sorgen oder Ängste am gesellschaftlichen Leben partizipieren können. Daher gibt es nun kostenlose Menstruationshygieneprodukte in ganz Wien für Personen, die sich diese nicht leisten können. So bekämpfen wir Periodenarmut, schaffen Awareness und bauen belastendes Schamgefühl im Alltag ab.
JUGEND-HOTLINE „RAT AUF DRAHT“
Wir stellen sicher, dass die hervorragende Arbeit von Rat auf Draht mit mehr Budget besser unterstützt wird. Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist diese wichtige Beratungsinstitution das A und O für unsere Kinder und Jugendlichen. Auch die neu installierte Chat-Beratung ist eine wichtige Reform zur raschen und formlosen Hilfestellung für Betroffene.






