Die Begründung des Antrags war eindeutig: Die Neugestaltung der Äußeren Mariahilfer Straße wird zwangsläufig zu einer Verlagerung des Verkehrs in das Wohngebiet rund um die Sechshauser Straße führen. Diese zusätzliche Belastung würde nicht nur das tägliche Leben der Anwohner:innen erheblich beeinträchtigen, sondern auch die Sicherheit der zahlreichen Schüler:innen gefährden, die in unmittelbarer Nähe zur Straße in die Schule gehen. Sechs Schulen befinden sich in direkter Umgebung und die Statistik Austria zeigt für die Sechshauser Straße eine alarmierend hohe Zahl an Verkehrsunfällen.
In einer Stadt wie Wien, in der der öffentliche Raum immer knapper und die Verkehrsbelastung immer größer wird, wäre die Einführung einer Tempo-30-Zone ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur zur Verringerung der Unfälle und zur Erhöhung der Lebensqualität der Anwohner:innen, sondern auch als Teil eines umfassenderen Plans zur Förderung umweltfreundlicher und sicherer Mobilität.
Tempo 30 wäre nicht nur eine Maßnahme, die unbestreitbar zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität der betroffenen Bürger:innen beitragen würde, sondern auch im Hinblick auf eine zukunftsfähige Stadtentwicklung von Bedeutung ist.