
Bye-bye Beleuchtungsabgabe: Wir entlasten den Standort Wien
Ab 1. August gilt am Yppenplatz eine Waffenverbotszone. Die Maßnahme wurde von der Landespolizeidirektion Wien beschlossen und nimmt das Ergebnis eines Antrags vorweg, den wir NEOS Ottakring gemeinsam mit der SPÖ Ottakring in der Bezirksvertretung eingebracht haben. Damit wird umgesetzt, wofür wir uns als rot-pinke Stadtregierung in den Bezirken einsetzen: mehr Sicherheit dort, wo Menschen sie konkret brauchen.

Der Yppenplatz ist einer der lebendigsten Orte in Ottakring – Markt, Gastronomie, Begegnung, Vielfalt. Aber in den vergangenen Monaten ist der Platz auch durch eine Reihe von Gewaltvorfällen aufgefallen und es gibt ein wachsendes Unsicherheitsgefühl bei den Menschen und Gästen im Grätzl.
Wir NEOS haben von Anfang an gesagt: Öffentliche Sicherheit ist keine Frage von Schlagzeilen oder parteipolitischem Schattenboxen. Sie braucht Maßnahmen die wirksam und zielgerichtet sind. Deshalb haben wir gemeinsam mit der SPÖ einen Antrag auf eine Waffenverbotszone gestellt – als konkrete Antwort auf reale Herausforderungen.
Besonders wichtig ist uns die neue Schutzzone rund um den Kinderspielplatz am Yppenplatz. Denn dort, wo Kinder spielen, darf Gewalt keinen Platz haben – weder real noch potenziell. Die nun eingerichtete 150-Meter-Zone gibt der Polizei erstmals die rechtliche Handhabe, verdächtige oder bewaffnete Personen frühzeitig wegzuweisen, bevor Gefahr überhaupt entsteht.
Das ist ein echter Fortschritt für präventive Sicherheitspolitik im Bezirk – konkret, verhältnismäßig und kindergerecht. Wir wollen, dass Eltern ihre Kinder mit gutem Gefühl auf den Spielplatz bringen können – und genau dazu leistet diese Maßnahme einen Beitrag.
Als liberale Partei stehen wir für Selbstbestimmung und ein friedliches Miteinander. Aber: Freiheit braucht Schutz. Dort, wo Menschen mit Waffen bedroht oder verletzt werden, ist jede Grenze überschritten.
Die neue Waffenverbotszone ist deshalb eine zielgerichtete Maßnahme, die auf einen konkreten Brennpunkt fokussiert. Sie stärkt nicht nur die Handlungsfähigkeit der Polizei, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung – gerade an sensiblen Orten wie einem Kinderspielplatz.
Die Umsetzung der Waffenverbotszone zeigt: Auch im Bezirk kann man viel bewegen, wenn man bereit ist ohne überladener Ideologie, über Parteigrenzen hinweg konstruktiv an Lösungen zu arbeiten.

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