Frauen in der Leopoldstadt
Selbstbestimmt in allen Lebensphasen

Frauen sind keine homogene Gruppe – und genau das wurde bei unserem Event in der Leopoldstadt spürbar. Von Gleichstellung in Bildung und Arbeitswelt bis hin zu Sicherheit, finanzieller Unabhängigkeit und Frauengesundheit: Die Herausforderungen sind vielfältig, aber der gemeinsame Wille zur Veränderung ist stark. Mit der neuen Kampagne „Frauen in der Leopoldstadt“ setzen wir genau dort an, wo es echte Verbesserungen braucht.
Frauen sind vielfältig – und ihre Anliegen auch
Das Event zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Lebensrealitäten und Bedürfnisse von Frauen sind. Diskutiert wurden strukturelle Hürden wie die fehlende Quote in Vorständen und Aufsichtsräten, die mangelnde Verankerung von Gleichberechtigung in der Bildung, fehlende Role Models und strategische Seilschaften sowie die Normalisierung von Gewalt in Sprache und digitalen Räumen. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie sehr veraltete Rollenbilder und ein gesellschaftlicher Backlash Fortschritte ausbremsen. Die Vielfalt der Stimmen machte klar: Frauen sind keine homogene Gruppe – und genau deshalb braucht es differenzierte politische Antworten.
Strukturelle Veränderungen für echte Gleichstellung
Viele der angesprochenen Herausforderungen sind nicht individuell lösbar, sondern systemisch. Dazu zählen politische Rahmenbedingungen wie Plenarsitzungen bis tief in die Nacht, die Vereinbarkeit erschweren und Frauen strukturell benachteiligen. Auch der geringe Anteil von Frauen in MINT‑Berufen zeigt, wie wichtig frühe Förderung, Sichtbarkeit und moderne Bildungsansätze sind. Die Diskussion unterstrich, dass Gleichstellung ein Querschnittsthema ist, das viele Bereiche betrifft. Veränderung braucht Mut, aber vor allem konsequente politische Entscheidungen.
Drei Schwerpunkte für die Zukunft: Sicherheit, finanzielle Unabhängigkeit und Frauengesundheit
Mit dem Event wurde auch die neue Kampagne „Frauen in der Leopoldstadt“ präsentiert, die sich auf drei zentrale Themen konzentriert: Sicherheit, finanzielle Unabhängigkeit und Frauengesundheit – alles Bereiche, in denen es noch deutlichen Aufholbedarf gibt. Sicherheit bedeutet gut beleuchtete Wege, Prävention von Gewalt und Schutz im digitalen Raum. Finanzielle Unabhängigkeit umfasst faire Chancen im Beruf, Unterstützung beim (Wieder-)Einstieg und das Aufbrechen struktureller Barrieren. Frauengesundheit reicht von Aufklärung über Menstruation und reproduktive Gesundheit bis hin zu niederschwelligen Angeboten im Bezirk.
Ein besonderer Dank gilt Henrike Brandstötter, NEOS‑Frauensprecherin, für ihren Einsatz, die Gründung des Frauennetzwerks und ihren Besuch in der Leopoldstadt. Ebenso danken wir Selma Arapović, Klubvorsitzende von NEOS Wien, für ihre Solidarität und Unterstützung. Die Kampagne zeigt, wie viel Potenzial entsteht, wenn Frauen gehört, gesehen und ernst genommen werden.
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