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Besuch im Hygienezentrum der Stadt Wien

Weit mehr als eine Entlausungsstation

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Die Liste der Zuständigkeiten der MA15 ist lang und umfasst auch unschöne Tätigkeiten, die in einer Großstadt anfallen. So kümmert man sich unter anderem um die Schädlingsbekämpfung, stellt Leichenpässe aus (Verwesungsdienst), oder desinfiziert bzw. dekontaminiert Personen und Geräte nach einer Strahlenbelastung. 

Jetzt hat das Hygienezentrum in Simmering, das für all diese Vorgänge verantwortlich ist, ein Update bekommen. Wir waren mit unser Gesundheitssprecherin Jing Hu vor Ort und haben einen Einblick in die dortigen Arbeitsabläufe bekommen.

Jährlich werden von Simmering aus ca. 30.000 Einsätze und rund 50 Mitarbeitende koordiniert und gesteuert – um diese Arbeit der MA 15 zu vereinfachen, läuft jetzt alles digital. Das speziell entwickelte Softwareprogramm HyzDok erfasst alle relevanten Stammdaten, einschließlich der Kompetenzen der Mitarbeitenden, Fahrzeugverfügbarkeiten und selbst Adressdaten werden automatisch geprüft. Im Ereignisfall werden alle aufgenommenen Eckdaten sofort auf die Tablets der Mitarbeitenden gespielt, wo vor Ort alle weiteren Handlungsschritte dokumentiert werden. Ist der Einsatz beendet (im Schnitt dauern diese bis zu 2 Stunden), werden die ergänzten Daten mit der Software in der Einsatzzentrale sofort wieder synchronisiert. 

Bei dem uns präsentierten, fiktiven Szenarios „Ratten im Innenhof“ wurde die Arbeit der Menschen vor Ort eindrucksvoll zur Schau gestellt. Durch die Digitalisierung der Prozesse werden nicht nur erhebliche Mengen Papier eingespart. Vielmehr steht Effizienz im Mittelpunkt, das breite Leistungsspektrum des Gesundheitsdienstes wird gebündelt und die Arbeit damit aufs nächste Level gehoben.

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