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Spittelau 2.0: Hightech für 16.000 Haushalte

Stell dir vor, eine Anlage mit der Kraft von 27 Elefanten sorgt dafür, dass deine Wohnung warm wird – ganz ohne fossiles Gas. Genau das ist in der Spittelau mit ihrer bunten Hundertwasser-Fassade gerade Realität geworden. Die neue Großwärmepumpe sorgt dafür, dass Wien die eigene Energie schlau und nachhaltig nutzt.

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Effizienz-Wunder in der Spittelau

Bevor der wirtschaftliche Aufschwung kommt, braucht es Mut zum Aufbruch – das sagen wir als rot-pinke Aufschwungskoalition seit Jahren. Unser Ziel ist, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen. Ein zentraler Baustein auf diesem Weg ist das Projekt „Raus aus Gas“, ein Plan der Stadt, das wichtige Schritte für eine klimafreundliche Energieversorgung setzt.

Und so geht’s! In der Müllverbrennungsanlage Spittelau hat jetzt ein echtes Schwergewicht der Energiewende den Betrieb aufgenommen: Die neue Großwärmepumpe, so schwer wie 27 ausgewachsene Elefanten! (Oder: 120 Tonnen.)

Dabei wird modernste Technik genutzt, um das Maximum aus den Ressourcen herauszuholen. Sie nutzt die Abwärme der Rauchgasreinigung und sorgt so dafür, dass jede Energie, die in unserem Hausmüll steckt, nahezu verlustfrei wieder zu Energie wird.

Damit gehört Spittelau zu den effizientesten Müllverbrennungsanlagen Europas. Sie versorgt 16.000 durchschnittliche Wiener Haushalte mit Heizung und Warmwasser.

Wien wird unabhängig

Früher ist wertvolle Energie einfach durch den Schornstein verpufft, schon länger werden die einst ungenutzten Abwärmequellen sinnvoll verwendet. Wie die Backofen-Wärme der Manner-Fabrik, die Restwärme des Badewassers der Therme Wien, die Abwärme des Rechenzentrums von Digital Realty in Floridsdorf oder Tiefengeothermieanlagen wie in der Seestadt. Ein bunter Mix, der funktioniert und jene Ressourcen nutzt, die unsere Stadt bereits bietet.

Klimaschutz als Jobmotor

Die Dekarbonisierung Wiens braucht kluge Köpfe und geschickte Hände. Allein Wien Energie investiert bis 2030 rund 660 Millionen Euro in die erneuerbare Zukunft. Das bedeutet sichere Arbeitsplätze, um direkt an der Spitze der Energiewende mitmischen zu können.

Wir beweisen: Wer mutig investiert, schafft Unabhängigkeit, schützt das Klima und sichert den Wirtschaftsstandort. Die neue Großwärmepumpe ist ein Zeichen dafür, was in Wien mit einem ambitionierten Reformkurs möglich ist.

Im Bild: Stefan Gara, Energiesprecher NEOS Wien

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