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Update aus der Bezirksvertretung

In der Dezember-Bezirksvertretungssitzung haben wir NEOS gemeinsam mit anderen Fraktionen neun Anträge eingebracht. Unsere Schwerpunkte lagen klar auf Sicherheit im öffentlichen Raum, funktionierender Infrastruktur, besserer Mobilität und einer fairen Verteilung sozialer Verantwortung in der Stadt. Es freut uns, dass die Anträge breite Zustimmung fanden, ein wichtiges Signal für lösungsorientierte Bezirkspolitik.

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Entfernung der Telefonzelle in der Wallgasse

Die Telefonzelle vor der Wallgasse 11 ist seit längerer Zeit außer Betrieb und erfüllt ihre Funktion nicht mehr. Stattdessen wird sie regelmäßig zweckentfremdet und trägt erheblich zur Verschmutzung des ohnehin stark belasteten öffentlichen Raums in Mariahilf bei. Anrainer:innen berichten von Müll, Fäkalien und Spritzen. Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass diese Telefonzelle nun endlich entfernt wird und damit ein konkreter Mißstand im Grätzl beseitigt wird.
Ergebnis: einstimmige Zuweisung.

Mehr Sicherheit und bessere Verkehrsführung in der Hofmühlgasse

Die aktuelle Verkehrsführung an der Einmündung der Hofmühlgasse in die Gumpendorfer Straße sorgt immer wieder für gefährliche Situationen. Zwei Rechtsabbiegespuren verleiten zu riskanten Fahrmanövern, insbesondere im Bereich der Bushaltestelle. Wir haben daher beantragt, die Spurenführung zu überprüfen und gegebenenfalls zu reduzieren mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Gehsteig aufzuwerten und mögliche Begrünungsmaßnahmen mitzudenken. Gerade nach der veränderten Verkehrssituation durch die U-Bahn-Baustelle ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Neuordnung.
Ergebnis: mehrheitlich angenommen (FPÖ dagegen).

Öffentliche Toiletten in der U3-Station Zieglergasse

Entlang der gesamten Mariahilfer Straße gibt es keine städtischen öffentlichen Toiletten. Besonders rund um die U3-Station Zieglergasse führt das dazu, dass Seitengassen und Hauseingänge zunehmend als Ersatztoiletten genutzt werden. Wir setzen uns für die Wiedereinrichtung von Toilettenanlagen direkt in der Station ein. Das ist keine Komfortfrage, sondern eine Frage von Sauberkeit, Würde und Lebensqualität im intensiv genutzten öffentlichen Raum.
Ergebnis: einstimmige Zuweisung.

Fixe Toilettenanlage im Fritz-Imhoff-Park

Der Fritz-Imhoff-Park ist ein wichtiger Aufenthalts- und Erholungsort für viele Menschen im Grätzl. Die derzeitige mobile WC-Lösung ist jedoch weder hygienisch noch sicher nutzbar, insbesondere für Familien, Kinder und ältere Menschen. Eine fixe, dauerhaft betreute Toilettenanlage würde die Situation deutlich verbessern und den Park wieder für alle besser nutzbar machen. Andere Wiener Parks zeigen, dass solche Lösungen funktionieren.
Ergebnis: einstimmige Zuweisung.

Maßnahmenpaket für die Buslinie 57A

Der 57A ist für viele Mariahilfer:innen eine zentrale Alltagsverbindung – gleichzeitig aber seit Jahren unzuverlässig, überfüllt und von zu langen Intervallen und Ausfällen betroffen. Da der Umbau der Gumpendorfer Straße auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, können notwendige Verbesserungen nicht weiter aufgeschoben werden. Wir fordern daher ein konkretes Maßnahmenpaket, um Pünktlichkeit, Taktung und Zuverlässigkeit kurzfristig zu verbessern. 
Ergebnis: einstimmige Zuweisung.

ENTLASTUNG DES JEDMAYER-GRÄTZLS

Dem großen Thema ENTLASTUNG DES JEDMAYER-GRÄTZLS haben wir uns in dieser Sitzung zweimal (mit unterschiedlichen Instrumenten der Bezirksvertretung) angenommen:

  •  Antrag: Entlastung des Jedmayer-Grätzls

Die Suchthilfeeinrichtung Jedmayer leistet unverzichtbare Arbeit. Gleichzeitig ist die extreme Konzentration von Angeboten an einem Standort in einem kleinen Bezirk eine massive Belastung für das umliegende Grätzl. Eine Zwei-Millionen-Stadt kann Suchthilfe nicht an einem einzigen Ort bündeln. Wir beantragen daher eine dezentrale Struktur der Suchthilfe in ganz Wien.
Ergebnis: mehrheitlich angenommen (FPÖ dagegen).

  •  Resolution: Suchthilfe besser in Wien verteilen

Mit dieser Resolution bekennt sich die Bezirksvertretung klar zur Suchthilfe als unverzichtbarer Teil sozialer Infrastruktur. Gleichzeitig fordern wir eine gerechtere Verteilung der Angebote über das gesamte Stadtgebiet. Das entlastet einzelne Grätzln, verbessert die Erreichbarkeit für Betroffene und stärkt langfristig den sozialen Zusammenhalt in der Stadt.
Ergebnis: mehrheitlich angenommen (FPÖ und Teile der SPÖ dagegen).

Permanenter Sicherheitsdienst bei der U6 Gumpendorfer Strasse

Die U6-Station Gumpendorfer Straße ist ein hochfrequentierter Verkehrsknotenpunkt und gleichzeitig besonders belastet. Die bisherigen Sicherheitsdiensteinsätze sind unzureichend. Ein permanenter Sicherheitsdienst (zumindest an Werktagen) würde das subjektive Sicherheitsgefühl von Fahrgästen und Anrainer:innen deutlich erhöhen und zur Entspannung der Situation beitragen.
Ergebnis: einstimmig angenommen.

QR-Code-Tafeln zur Geschichte Mariahilfs

Mit QR-Codes auf bestehenden Informationstafeln soll das Wien Geschichte Wiki direkt im öffentlichen Raum zugänglich gemacht werden. So können historische Hintergründe zu Straßennamen, Plätzen und Persönlichkeiten einfach per Smartphone abgerufen werden. Niederschwellig, kostengünstig und zeitgemäß. Geschichte sichtbar machen heißt auch, sie einzuordnen und zu erklären.
Ergebnis: einstimmig angenommen.

Unser Einsatz für Mariahilf

Wir NEOS arbeiten daran, dass Mariahilf lebenswerter, sicherer und nachhaltiger wird. Dabei setzen wir auf konkrete, lösungsorientierte Initiativen und die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.

Hast du Anliegen oder Ideen, wie wir Mariahilf noch besser machen können? Dann melde dich bei uns – wir freuen uns auf deine Inputs!

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