Wien macht’s vor: Digitale Rechte für unsere Jüngsten
Das Internet ist für unsere nächste Generation kein Neuland, sondern ihr tägliches Wohnzimmer. Damit es dort sicher und für alle ein geschützter Raum ist, wurde im Wiener Gemeinderat ein Meilenstein gesetzt: Wir haben die Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche offiziell beschlossen.

Warum das wichtig ist
Die Charta ist ein Handbuch, in dem Prinzipien, Rechte und Pflichten festgehalten werden. Sie hält Grundsätze fest, die bestimmen, was die Stadt Wien tut, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum gut zu schützen und zu fördern.
Außerdem ist die Wiener Charta eine der 193 Maßnahmen der Wiener Kinder- und Jugendstrategie 2020-2025, an der mehr als 22.500 Kinder und Jugendliche mitgewirkt haben – und damit eine wichtige Priorität für die Aufschwungskoalition in Wien.
Wien ist eine moderne Stadt der Menschenrechte – da darf es keinen Unterschied machen, ob sich junge Menschen analog oder digital bewegen.
Chancengerechtigkeit und Sicherheit müssen überall garantiert sein. Wir wollen, dass Wien die kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt wird – das geht nur, wenn wir die digitale Welt für unsere Jüngsten absichern und sie aktiv mitgestalten.
Wie das abläuft
Besonders stolz sind wir auf die Entstehung: Die Charta entstand in einem breiten Beteiligungsprozess. Hunderte junge Wienerinnen und Wiener haben sich eingebracht: Von Schulworkshops über Online-Befragungen bis zu einer abschließenden Konferenz. Ihre Perspektiven sind das Herzstück dieses Beschlusses. Wir wollen weg vom reinen Konsumieren, junge Menschen sollen die digitale Welt aktiv mitbauen.
Was jetzt passiert
Die Wiener Charta ist ein Grundsatzdokument, das der Wiener Stadtverwaltung in den kommenden Jahren als Basis dienen soll, um weitere Maßnahmen zu setzen. Unser Ziel:
- Sichere, digitale Räume, in denen sich niemand fürchten muss.
- Faire Zugänge, um allen Kindern, unabhängig vom Einkommen der Eltern, gleiche Bildungschancen zu ermöglichen.
- Aktive Einbindung, um die digitale Transformation gemeinsam mit denjenigen zu gestalten, die sie am meisten betrifft.
Das Netz darf kein Ort für Angst sein. Wir setzen uns für starken Schutz ein, junge Menschen sollen sich online genauso sicher fühlen wie in ihrem Lieblingsgrätzl.
Im Bild: NEOS Wien Jugendsprecher Lukas Burian



