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Mehr Sonnenstrom für Meidling

Hausverstand statt Symbolpolitik

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Wien will mit der „Verordnung über die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten in Wien“ die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen – konkret Photovoltaik – forcieren. Dazu hat sich die Stadtregierung im Regierungsprogramm 2025 ein klares Ziel gesetzt: Raus aus fossilen Energieträgern und hin zu einer unabhängigen, leistbaren und klimafreundlichen Energieversorgung bis 2040. Ein zentraler Baustein dafür ist der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf 800 MWp bis 2030.

Dieses Ziel ist richtig und ambitioniert. Jetzt kommt es darauf an, dass die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden und nicht bloß “juristische Zettel” und Ankündigungen produziert werden. Die geplanten Beschleunigungsgebiete für Photovoltaikanlagen sind eine solch notwendige Rahmenbedingung und ein wichtiger Schritt. Wo die Umweltverträglichkeit neuer Anlagen bereits auf Gebietsebene geprüft wurde, sollen konkrete PV-Projekte nun noch schneller und rechtssicherer genehmigt werden können. Das entspricht genau dem Weg, den wir NEOS stets fordern und das NEOS-Regierungsprogramm auch vorgibt:

  • bürokratische Hürden abbauen
  • Genehmigungen erleichtern
  • erneuerbare Energie rascher ausbauen

Für uns NEOS ist klar: Klimaschutz braucht nicht mehr Bürokratie, sondern klare Regeln, moderne Verfahren und konkrete Umsetzung. Gerade in Meidling liegen große Potenziale auf bereits bebauten und versiegelten Flächen. Dazu zählen:

  • Schulen und öffentliche Gebäude
  • Gemeindebauten und größeren Wohnhausanlagen
  • Gewerbe- und Betriebsgebäude wie auch große Bürostandorte (Euro Plaza),
  • das Umfeld des ÖBB-Bahnhofs Meidling sowie weitere Bahninfrastrukturflächen
  • Parkplätze, Parkhäuser und Carports

Besonders sinnvoll sind Kombinationen mit Speichern, Ladeinfrastruktur und Energiegemeinschaften. So wird aus einer Photovoltaikanlage mehr als nur ein Solardach: Sie wird Teil eines dezentralen Energiesystems im Grätzl. Hier in Meidling können, sollen und wollen wir eine aktive Rolle übernehmen.

Das Regierungsprogramm sieht außerdem vor, die Bezirke stärker einzubinden und Beratungsangebote nach dem Prinzip eines One-Stop-Shops weiterzuentwickeln. Das ist wichtig, denn die Energiewende wird nicht allein im Rathaus entschieden. Sie muss in den Bezirken, in den Grätzln und auf den konkreten Gebäuden ankommen und keinesfalls auf Kosten unserer Grünräume und Naherholungsgebiete wie Parks gehen.

Unser NEOS-Ansatz ist daher klar: Sonnenstrom auf Dächer, Parkplätzen und bereits versiegelten Flächen – nicht auf Kosten wertvoller Grünräume. Die im Regierungsprogramm angekündigten Vereinfachungen für Anlagen bis 15 kWp sind ein wichtiger Anfang. Für größere Anlagen braucht es ebenfalls klare und schnellere Verfahren, ohne Umwelt- und Stadtbildschutz auszuhöhlen.

Wir NEOS stehen für eine Energiewende, die mutig, sozial gerecht und umsetzungsorientiert ist. Beschleunigungsgebiete können helfen, den Ausbau in Meidling voranzubringen – wenn alle geeigneten Flächen erfasst, öffentliche Gebäude aktiviert und die Verfahren tatsächlich vereinfacht werden.

Für ein klimafittes Meidling sind wir täglich am Ball – unabhängig von Hitze oder Regen.

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