Rückblick September
So lief die Bezirksvertretungssitzung in Währing

In der Bezirksvertretungssitzung am vergangenen Mittwoch standen die Anliegen der Währinger:innen wieder im Mittelpunkt unserer Arbeit. Von der Bürgerbeteiligung zum Aumannplatz, dem Ärger mit Falschparkern in der Kreuzgasse bis hin zu Verbesserungen für die Barrierefreiheit – wir haben uns intensiv für die Anliegen der Währinger:innen stark gemacht.
Bürgerversammlung zum Aumannplatz: Transparenz über Kosten und Alternativen gefordert
Die geplante Neugestaltung des Aumannplatzes ist weiterhin Gegenstand intensiver Diskussionen. Da die genauen Kosten sowie die Detailplanung erst seit Kurzem vorliegen, lassen sich die finanziellen Dimensionen und die verkehrlichen Auswirkungen auf den gesamten Bezirk nun besser einschätzen. Unser Ziel war es, den Währinger:innen diese konkreten Planungsdaten und Kosten transparent zugänglich zu machen, damit sich jede und jeder ein eigenes Bild machen kann.
Um hier für einen breiten Austausch zu sorgen, haben wir gemeinsam mit anderen Fraktionen die Einberufung einer offiziellen Bürgerversammlung beantragt. Damit wollten wir die Möglichkeit schaffen, transparent über die Detailplanung zu sprechen, die Kosten zu beleuchten und vor allem auch über kostengünstigere Alternativen zu diskutieren. Leider wurde dieser Antrag von der Mehrheit der Bezirksvertretung abgelehnt. Für uns bleibt jedoch wichtig, dass solche Vorhaben im Dialog mit der Bevölkerung besprochen werden.
Falschparker in der Kreuzgasse: Konkrete Maßnahmen für den Öffi-Verkehr gefordert
Ein Ärgernis im Bezirk, das vor allem den öffentlichen Verkehr lahmlegt, ist die Parksituation in der Kreuzgasse. Im Abschnitt zwischen der Kreuzgasse 14 und 72 kommt es immer wieder zu Behinderungen der Straßenbahnlinie 42 durch falsch abgestellte Fahrzeuge.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Allein im Jahr 2025 wurden dort mindestens 89 Vorfälle dokumentiert, die den Öffi-Verkehr für insgesamt über 22 Stunden unterbrachen. Die Kreuzgasse ist damit laut offiziellen Störungsmeldungen der Wiener Linien der am stärksten betroffene Straßenabschnitt in ganz Wien. Positive Beispiele wie die Umgestaltung mit Blumenbeeten bei der Hausnummer 18 zeigen, dass gezielte bauliche Maßnahmen (wie Radbügel oder veränderte Raumaufteilungen) sofort Abhilfe schaffen können. Mit unserer Anfrage an die Bezirksvorstehung drängen wir auf konkrete und rasche Maßnahmen, um den störungsfreien Betrieb der Straßenbahn endlich sicherzustellen.
Barrierefreies Öklo im Albert-Dub-Park: Miteinander inklusiv gestalten
Ein für viele Menschen wichtiger Punkt betrifft den Albert-Dub-Park. Nach Gesprächen mit engagierten Personen aus der Pfarre Gersthof wurde klar, dass in der näheren Umgebung eine barrierefreie, öffentlich zugängliche Toilette fehlt.
Das aktuell vor Ort stehende Öklo ist leider nicht barrierefrei und schließt damit mobilitätseingeschränkte Personen von der Nutzung aus. Mit unserem Antrag fordern wir die zuständigen Stellen des Magistrats auf zu prüfen, ob die Anlage gegen eine barrierefreie Variante ausgetauscht werden kann und welche Kosten dafür anfallen. Niemand darf im öffentlichen Raum ausgeschlossen werden.
Wie siehst du diese Themen? Schreib uns deine Meinung gerne an waehring@neos.eu oder komm zu einem unserer nächsten Bezirkstreffen und tausch dich direkt persönlich mit uns aus!



