Impfen in Apotheken: Langjährige NEOS-Forderung wird umgesetzt
Impfungen, die wenig Risiken auf Nebenwirkungen haben, werden dadurch für die Menschen niederschwelliger, unbürokratischer und leichter zugänglich.

Ab Anfang 2027 sollen speziell geschulte Apothekerinnen und Apotheker ausgewählte Impfungen anbieten dürfen. Damit wird eine langjährige NEOS-Forderung umgesetzt. NEOS-Gesundheitssprecherin und Apothekerin Jing Hu begrüßt den Beschluss und sieht darin einen wichtigen Schritt für eine niederschwellige Gesundheitsversorgung.
In einem ersten Schritt sind Auffrischungsimpfungen gegen FSME, die Drei- und Vierfachimpfung (Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Polio) sowie Hepatitis vorgesehen. Gerade Impfungen mit geringem Nebenwirkungsrisiko werden damit für viele Menschen einfacher und unbürokratischer zugänglich. Für NEOS ist klar, dass das erst der Anfang sein kann: Auch weitere Impfungen sollen folgen. Die gesetzlich vorgesehene Evaluierung möglicher Erweiterungen bietet dafür eine wichtige Grundlage.
Als Apothekerin erlebe ich täglich, wie umständlich der Weg zur Impfung für viele Menschen noch immer ist. Gerade in einer Großstadt wie Wien sind wohnortnahe Angebote mit langen Öffnungszeiten ein großer Vorteil.Jing Hu
Gesundheitssprecherin NEOS Wien
Neben einfacheren Zugängen braucht es auch eine funktionierende Versorgung. Bei der Grippe- und Gürtelrose-Impfung kam es zuletzt wieder zu Lieferverzögerungen und Engpässen. Besonders für ältere Menschen und Risikogruppen ist das problematisch.
Die Aufnahme der Gürtelrose-Impfung in das kostenlose Impfprogramm war ein wichtiger Schritt. Jetzt muss auch die Versorgung in der Praxis funktionieren, gerade da hat das Gesundheitsministerium für eine rechtzeitige und ausreichende Bereitstellung der Impfstoffe zu sorgen.
Langfristig braucht es außerdem ein breiteres Angebot an leistbaren Schutzimpfungen, damit mehr Menschen von den Möglichkeiten der Prävention profitieren können.
Wer sich schützen möchte, soll das möglichst einfach und ohne unnötige zusätzliche Wege tun könnenJing Hu
Gesundheitssprecherin NEOS Wien
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