Neuanfang in der Wirtschaftskammer: Jetzt müssen Reformen folgen
Nach dem Ruck-Rücktritt braucht es jetzt volle Transparenz in der WKW.

Ein Neustart für die Wiener Wirtschaftskammer ist längst überfällig gewesen. Der Rücktritt von Walter Ruck als Kammerpräsident war die einzig richtige Entscheidung und bringt endlich die notwendige Klarheit.
Wer Vorwürfe wie Hinterzimmer-Deals und ein veraltetes Frauenbild mit sich herumträgt, kann an der Spitze einer Vertretung für Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer keinen Platz mehr haben. So ein Stil gehört schlicht ins vorige Jahrhundert.
Jetzt geht es darum, den Blick nach vorne zu richten. Wenn die WKO-Reform unter Martha Schultz tatsächlich etwas verändern soll, muss rasch etwas weitergehen. Unsere Wiener Betriebe kämpfen Tag für Tag mit wirtschaftlich angespannten Zeiten. Sie brauchen eine Kammer, die ihnen den Rücken stärkt, anstatt Schlagzeilen mit Skandalen zu machen.
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten braucht die Wiener Wirtschaft keine skandalgebeutelte Kammer, sondern eine echte Interessensvertretung, die sich auf Service konzentriert und jeden Cent zweimal umdreht.Bettina Emmerling
NEOS Wien Vizebürgermeisterin



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