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Ein Jahr Margareten – unsere Erfolge im Bezirk

Von der Idee zur Realität: Was wir seit der Wahl bereits erreicht haben

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Ein Jahr nach der Bezirksvertretungswahl 2025 lohnt sich ein Blick zurück – und der fällt gut aus. Mit 8,54 % haben wir in Margareten unser bisher bestes Ergebnis eingefahren. Seither arbeiten wir mit voller Kraft daran, aus unserem Bezirksprogramm konkrete Verbesserungen für die Menschen in Margareten zu machen: pragmatisch, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet. Hier ist unsere Zwischenbilanz.

Unsere Leuchttürme nehmen Form an

Manche Projekte begleiten uns über Jahre. Umso schöner, wenn aus hartnäckiger Überzeugungsarbeit endlich Realität wird.

Regenbogensteg: Acht Jahre Beharrlichkeit zahlen sich aus

Bereits 2018 haben wir erstmals vorgeschlagen, den Steg über das Wiental zwischen Margareten und Mariahilf nach dem Regenbogen zu benennen. Nach vielen Anträgen und Anläufen ist es nun so weit: Sowohl die Bezirksvertretung Margareten als auch Mariahilf haben mehrheitlich beschlossen, die offizielle Benennung als „Regenbogensteg" prüfen und umsetzen zu lassen. Der Steg soll ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Respekt und Vielfalt werden – und wenn alles gut geht, wird die feierliche Einweihung im Pride-Monat 2027 gefeiert. Wie Markus Österreicher, unser Stv. Klubvorsitzender, dazu sagt: Beharrlichkeit in der Politik wird manchmal doch belohnt.

Zentaplatz Neu: Unser zweiter großer Leuchtturm nimmt Fahrt auf

Seit Langem setzen wir uns für die Aufwertung des Zentaplatzes ein – weg von Nebenfahrbahn und Parkplätzen, hin zu einem echten Grätzltreffpunkt mit schattenspendenden Bestandsbäumen als Herzstück. Nach einer bereits sehr gut angenommenen Ideen-Umfrage geht es im Herbst 2026 in die nächste Phase: Ein Bürger:innenbeteiligungsverfahren startet, in dem die Planungen und Ideen zum Umbau gemeinsam mit den Menschen im Grätzl weiterentwickelt werden. Aus einem lang verfolgten Anliegen wird – ähnlich wie beim Regenbogensteg – Schritt für Schritt Realität.

Walk of Fem: Frauen im öffentlichen Raum sichtbar machen

Mit dem Walk of Fem haben wir in Margareten einen Erinnerungsort geschaffen, der die Leistungen bedeutender Frauen sichtbar macht – dort, wo Frauen im Stadtbild noch immer unterrepräsentiert sind. In der Bezirksvertretungssitzung im Juni 2026 wurde die Erweiterung des Walk of Fem mit breiter Mehrheit beschlossen. Für uns ist klar: Gleichstellung ist keine symbolische Frage, sondern gehört sichtbar in unseren Bezirk.

Konstruktive Politik, die wirkt: Unsere Anträge im Bezirk

Die Bezirksvertretungssitzung am 16. Juni 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass unsere Vorschläge auch über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten finden:

  • Low Traffic Grätzl: Unser Vorschlag für weniger Durchzugsverkehr und mehr Lebensqualität wurde von Grünen, SPÖ, NEOS und KPÖ/Links unterstützt.
  • Maria-Lassnig-Park als Pilotstandort: Breite Mehrheit für die Weiterentwicklung des Parks zu einem modernen Arbeits- und Aufenthaltsraum.
  • Machbarkeitsstudie Wasserläufe: Breite Unterstützung für die Prüfung, unterirdische Wasserläufe in Margareten zur Stadtklimaverbesserung freizulegen.
  • Radservicestation Ziegelofengasse/Margaretenstraße: Erweiterung der WienMobil-Station um eine Radservicestation.
  • Garten der Nationen und Schutz vor Verdrängung rund um den Fritz-Imhoff-Park: Beide Initiativen wurden einstimmig zugewiesen bzw. beschlossen.

Besonders erfreulich: Viele dieser Projekte wurden von vier, fünf oder sogar allen sechs Fraktionen mitgetragen. Gute Ideen für Margareten müssen nicht an Parteigrenzen scheitern.

Von Antrag zu Umsetzung: Was schon fertig ist

Mehr Radinfrastruktur

Die Durchfahrt beim Rudolf-Sallinger-Park ist ab sofort in beide Richtungen nutzbar – ein Anliegen, für das wir uns eingesetzt haben, damit auch aus der Stolberggasse ein komfortabler Anschluss an den neuen Radweg besteht.

WienMobil-Station am Margaretenplatz

Unser Antrag aus der Bezirksvertretungssitzung im Dezember 2025 ist umgesetzt: Am Margaretenplatz wurde eine neue WienMobil-Rad-Station fertiggestellt und stärkt die nachhaltige Mobilität im dicht frequentierten Zentrum des Bezirks.

Chancenbonus für sieben Margaretner Schulen

Ab dem Schuljahr 2026/27 profitieren sieben Margaretner Schulen – die Volksschulen Einsiedlergasse, Gassergasse, Pannaschgasse, Stolberggasse und Am Hundsturm sowie die Mittelschulen Gassergasse und Viktor-Christ-Gasse – vom Chancenbonusprogramm des Bildungsministeriums. Die Schulen können ab sofort schulautonom mehr Pädagog:innen, Psycholog:innen oder Förderlehrer:innen dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Sicherheitsupdate in den USTRABA-Stationen

Unsere Anträge für mehr Sicherheitsgefühl in den unterirdischen Straßenbahnstationen wurden einstimmig angenommen und sind bereits in Umsetzung durch die Stadt Wien.

Unser Fazit

Ob Regenbogensteg, Zentaplatz oder Walk of Fem als große Leuchttürme, ob Radinfrastruktur, Schulen oder Sicherheit im Alltag: Ein Jahr nach der Wahl zeigt sich, dass konstruktive, zukunftsorientierte Politik in Margareten Mehrheiten findet und echte Verbesserungen bringt. Wir bleiben dran – für einen Bezirk, der Innovation ermöglicht, Vielfalt lebt und die Lebensqualität seiner Bewohner:innen kontinuierlich verbessert.

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