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BEZIRKSPROGRAMM NEOS IN DER BRIGITTENAU

Die Brigittenau wächst 

– und mit ihr die Chancen, den Bezirk lebenswerter, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

Die Brigittenau ist ein diverser Bezirk mit dicht bebauten Gründerzeitvierteln und Vierteln, die von Gemeindebauten mit großzügig angelegten Grünflächen geprägt sind. Durch die zentrale Lage und die gute Erschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ergibt sich eine gute Lebensqualität, die eine vielfältige Bevölkerung anzieht.

Bereits in den letzten Jahren haben wir uns mit Zukunftsthemen wie der Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof, der Neugestaltung der Wallensteinstraße und der Verbesserung der Fahrradinfrastruktur beschäftigt. Mit dem Ersatz desolater Sitzbänke und dem Aufstellen größerer Mistkübel in Parks und am Hannovermarkt haben wir die Lebensqualität der Menschen in der Brigittenau erheblich verbessert.

Den Erfolg schreiben wir uns jedoch nicht allein zu. Durch die von uns organisierte Umfrage zur Umgestaltung und Aufwertung der Wallensteinstraße haben die Brigittenauerinnen und Brigittenauer auch selbst einen erheblichen Beitrag geleistet.

Gemeinsam die Brigittenau aufwerten

Die Brigittenau steht vor großen Veränderungen: In den nächsten 10 Jahren werden die getrennten Bezirksteile durch die sukzessive Bebauung des Nordwestbahnhofs nach mehr als einem Jahrhundert wieder verbunden.

Unser Augenmerk richtet sich nicht nur auf den Nordwestbahnhof, sondern auch auf die Umgebung, das öffentliche Verkehrsangebot, die Gesundheitsversorgung, das Bildungsangebot und eine anpassungsfähige Infrastruktur. Wir verfolgen keine isolierten Lösungen, sondern betrachten den gesamten Bezirk als eine mit dem Nordwestbahnhof vernetzte Einheit.

Die neugestaltete Wallensteinstraße führt direkt in das Zentrum des neuen Stadtteils, die Traisengasse weiter an die Donau und die für Fuß- und Radverkehr aufgewertete Brigittenauer Brücke in den Donaupark.

Der Hannovermarkt entwickelt sich weiter: Natürlich bleibt er ein wichtiger Nahversorger, wird aber noch mehr – ein lebendiges Zentrum für die gesamte Brigittenau, das auch für die zukünftige Bevölkerung des Nordwestbahnhofs attraktiv ist.

Die Neugestaltung des öffentlichen Verkehrsnetzes, die mit der Stadtentwicklung am ehemaligen Nordwestbahnhof einhergeht, ist eine einmalige Chance, die nördliche Brigittenau besser in das Netz einzubinden.

Für den Erfolg der Stadtentwicklung am Nordwestbahnhof, der Neugestaltung der Wallensteinstraße und des Hannovermarkts sowie den Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist die Akzeptanz der Bevölkerung und der Wirtschaft entscheidend. Wir setzen uns für die Einbindung der Unternehmen, der Bürgerinnen und Bürger durch eine transparente Planung und ein umfassendes und niederschwelliges Informations- und Partizipationsangebot ein.

Unsere Vision

Unsere Reise durch die Brigittenau 2030 startet in der neugestalteten Wallensteinstraße. Die breiten Gehsteige bieten viel Platz für Fußgänger:innen, sind begrünt und es gibt keine leerstehenden Geschäftslokale. Die notwendigen Parkplätze sind nach wie vor vorhanden und der restliche Platz wurde für eine Verbesserung der Radinfrastruktur genutzt.

Unser nächstes Ziel ist der Hannovermarkt, wo wir ein vielfältiges und unverwechselbares Warenangebot vorfinden. Die gemütliche Stimmung lädt ein, nach dem Einkauf noch auf einen Kaffee zu bleiben.

Auch der Nordwestbahnhof ist ein Gewinn für die Brigittenau. Im Bildungszentrum finden wir die notwendigen AHS-Schulplätze. Ein breites Angebot an Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur stellt die medizinische Versorgung sicher und vielfältige Gewerbebetriebe beleben die Wirtschaft der Brigittenau.

Das anschließende Bretteldorf hat sich vom Gewerbegebiet mit schlecht genutzten Flächen zu einem Wohngebiet gewandelt, in dem auch Betriebe nach wie vor ihren Platz finden.

Das dicht besiedelte Kornhäuslviertel ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und bekommt durch die Neugestaltung der Unterführung der Adalbert-Stifter-Straße einen attraktiven Zugang.

Die Brigittenauer Brücke wurde zu einer attraktiven Verbindung für Fuß- und Radverkehr zwischen Donaupark, Donauinsel und grüner Mitte des Nordwestbahnhofs und zu einer Landmark an der Donau aufgewertet.

Der Weg zur Vision

G’scheite Brigittenau

  • Bildungszentrum am nordwestlichen Ende des ehemaligen Nordwestbahnhofs
  • Das Jugendparlament erhält Anfrage- und Rederecht in einer Bezirksvertretungssitzung

Innovative Brigittenau (Wirtschaft, Digitalisierung)

  • Ein Stadtquartier der kurzen Wege erfordert durchdachten Mix an Betrieben
  • Erdgeschoßzonen schon bei der Planung auf variable Nutzungen auslegen
  • Konzepte für smarte Beleuchtung des öffentlichen Raums mit Bewegungsmeldern

Lebenswerte Brigittenau (Mobilität und Stadtentwicklung)

Der Hannovermarkt soll mehr sein als ein Ort zum Einkaufen sein. Das erreichen wir durch:

  • eine neue Marktstrategie mit Themenmärkten und Aufenthaltsbereichen 
  • ein steigendes Angebot nachhaltig produzierter Lebensmittel
  • begrünte Wände der Verkaufsstände
  • eine ortsfeste Überdachung der Freiflächen
  • Wegfall der Parkplätze im Bereich des Wochenmarkts
  • neuere und dezentere Gestaltung der Abfallstation
  • eindeutige Ein- und Ausgänge und ein sichtbarer Treffpunkt
  • bessere Erreichbarkeit des Markts mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß
  • bessere Ausschilderung der Parkhäuser in unmittelbarer Nähe des Markts

Bei der Entwicklung des Nordwestbahnhofs betrachten wir den gesamten Bezirk als vernetzte Einheit. Wir fordern:

  • einen Entwicklungsplan für das Nordwestbahnhofgelände
  • Nutzung innovativer Baustandards
  • Öffentliche Freiräume für die Bedürfnisse aller Altersgruppen
  • Raum für eine zukünftige leistungsfähige Öffentlicher Personennahverkehr-Linie 
  • Fuß- und Radverbindung in das Nordwestbahnhofgelände

Wir wollen das dreizehn Hektar große „Bretteldorf“ aktiv entwickeln durch:

  • einen Entwicklungsplan für das Bretteldorf: Das Bretteldorf wird zu einem Vorzeigeprojekt für urbanes Leben und Arbeiten mit einem durchdachten Mix aus Wohnraum und Gewerbe.
  • eine Widmung als gemischtes Baugebiet für Wohnbau und Gewerbebetriebe
  • die Überbauung von Betrieben und Parkplätzen mit Wohnungen
  • eine zusätzliche Unterführung der Zulaufstrecke für Fuß- und Radverkehr

Das Kornhäuslviertel braucht bessere Infrastruktur und Anbindungen. Wir fordern:

  • einen attraktiven Zugang vom Friedrich-Engels-Platz durch die Neugestaltung der Unterführung der Adalbert-Stifter-Straße
  • die rasche Umsetzung des Schnellbahnrings mit einer zusätzlichen S45-Haltestelle im Bereich Aignergasse
  • eine Bäckerei für das Kornhäuslviertel: Erdgeschoßzonen bevorzugt Nahversorgern im Einzelhandel anbieten

Zusammenleben in der Brigittenau (Integration, Kultur, Werte)

  • Shared Spaces für Künstler:innen, Vereine, Bürger:inneninitiativen usw.
  • Förderung des sozialen Zusammenhalts aller Bevölkerungsgruppen 
  • Raum für Kunstprojekte im öffentlichen Raum und generationenübergreifende Events
  • Jährliches Straßenfest in der Jägerstraße
  • Zeichen für mehr Akzeptanz und eine Sensibilisierung für die Vielfalt im Bezirk
  • Kriterienkatalog für die Kulturförderung im Bezirk 

Demokratische Brigittenau (Transparenz, Sicherheit)

  • Vorlage des Plans für die Neugestaltung der Wallensteinstraße
  • Nutzung aller modernen Werkzeuge des digitalen öffentlichen Raums
  • Für die Bürger:innen nachvollziehbare Protokolle aller Bezirksvertretungssitzungen
  • Transparentes Förderwesen mit öffentlich einsehbarer Begründung für alle Förderanträge

Gesunde Brigittenau

  • Genügend Kinderkassenärzt:innen müssen zur Verfügung stehen
  • Ausbau des Angebots von Primärversorgungszentren im Bezirk.
  • Die psychische Gesundheit von Jugendlichen verdient mehr Aufmerksamkeit

Sportliche Brigittenau

  • Öffentlicher, kostengünstiger Winterspielplatz für Kinder und eine Indoorsporthalle 
  • Öffnung der Schulsportanlagen öffentlicher Schulen im Sommer.
  • Barrierefreie Gestaltung von Spiel- und Sportplätzen.
  • Aufwertung von Parks durch öffentliche Sportgeräte, Schachspiele usw.