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Rathaus und Bezirk: Zwei Ebenen, ein Ziel

Bezirkstreffen im Supergrätzl

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Unser Bezirkstreffen im Februar fand diesmal mitten im Supergrätzl statt – im Wirtshaus Alxinger. Ein passender Rahmen für einen Abend, an dem es um Mobilität, öffentlichen Raum und Lebensqualität im Bezirk ging. 
Zu Gast war Angelika Pipal-Leixner, Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderätin. Im Rathaus ist sie unter anderem für Mobilität und Umwelt zuständig. Mit ihr haben wir über die Verbindung zwischen Stadtpolitik und Bezirksarbeit gesprochen.
Im Austausch wurde spürbar, wie unterschiedlich die Ebenen Stadt und Bezirk funktionieren – und wie sehr sie sich trotzdem brauchen. Im Rathaus werden die großen Entscheidungen getroffen, dort wird der Rahmen gesetzt. Im Bezirk zeigt sich dann, was diese Entscheidungen im Alltag bedeuten.

Gleichzeitig ging es darum, was Themen wie Mobilität, öffentlicher Raum und Klimaanpassung konkret für Favoriten bedeuten.

Öffentlicher Raum konkret gedacht

Entsprechend standen an diesem Abend mehr Begrünung und Entsiegelung sowie der Umgang mit steigenden Temperaturen in dicht bebauten Stadtteilen im Mittelpunkt der Diskussion.

Die Anliegen und Themen unserer Gemeinderätin sind für einen Bezirk wie Favoriten von besonderer Bedeutung. Unser Bezirk wächst: Immer mehr Menschen – vor allem auch Kinder – leben hier, neue Stadtentwicklungsgebiete entstehen, gleichzeitig nimmt die Hitzebelastung in dicht verbauten Gebieten wie Innerfavoriten spürbar zu. 
Mit Initiativen wie dem Supergrätzl wird hier gegengesteuert: durch Verkehrsberuhigung, mehr Begrünung und eine gerechtere Verteilung des öffentlichen Raums. So entsteht Schritt für Schritt mehr Aufenthaltsqualität – und damit mehr Lebensqualität für alle Generationen. 
Darüber hinaus wurden gut gestaltete Schulvorplätze in diesem Zusammenhang diskutiert.

Mobilität in Favoriten

Ein weiterer Schwerpunkt in der Diskussion lag auf der Verteilung von Verkehrsflächen, sicheren Schulwegen und Lückenschlüssen im Radwegenetz. Bei den Radwegen wurde deutlich, dass es hier nicht nur um neue Strecken geht, sondern um Alltagstauglichkeit: durchgängige Verbindungen und sichere Querungen an Kreuzungen. Ein Beispiel dafür ist die erste Diagonalkreuzung für Radfahrende über die Gudrunstraße, die Ende 2024 im Zuge des Umbaus der Herndlgasse realisiert wurde. Solche Lösungen zeigen, wie wichtig durchdachte Planung im Detail ist.

Zusammenarbeit & Ausblick

Viele Ideen und Bedürfnisse kommen direkt aus dem Bezirk. Das hat sich auch bei unserem Treffen deutlich gezeigt. In der Diskussion wurden sehr konkrete Punkte angesprochen – aus persönlicher Erfahrung und aus dem täglichen Unterwegssein im Bezirk. Genau diese Perspektiven sind wichtig.

Als besonders positiv nehmen wir von diesem Abend mit, dass Angelika Pipal-Leixner uns als Bezirksgruppe ihre Unterstützung zugesagt hat – sei es bei konkreten Initiativen, bei fachlichen Fragen oder im Rahmen gemeinsamer Begehungen im Bezirk. Der direkte Austausch zwischen Bezirk und Rathaus ist für unsere Arbeit ein wichtiger Bestandteil.

Wir freuen uns, dass dieser Austausch weitergeht. Beim nächsten Bezirkstreffen begrüßen wir Gemeinderat Markus Ornig (Sprecher für Wirtschaft, Finanzen und Märkte) und setzen die Gespräche zur Weiterentwicklung unseres Bezirks fort.

Wenn Sie sich mit uns über Themen im Bezirk austauschen wollen, bitte gleich unter christine.hahn@neos.eu melden. Denn wer hier lebt, weiß oft am besten, wo es hakt – und genau diese Rückmeldungen brauchen wir für unsere Arbeit.

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