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Digitalisierung als Fortschritt - nicht als Bedrohung

Moderne, zugängliche und faire Verwaltungswege

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SPÖ und FPÖ fordern in einem Resolutionsantrag ein „Recht auf analoges Leben“ – doch wer Fortschritt ernst nimmt, weiß: Die Zukunft liegt nicht im Festhalten an alten Strukturen, sondern im Ermöglichen moderner, zugänglicher und fairer Verwaltungswege. Digitalisierung darf niemanden ausschließen, aber sie darf auch nicht blockiert werden. Wie es gehen kann, zeigen wir hier:

Digitalisierung als Fortschritt

Wir stehen klar für Digitalisierung, weil sie Verwaltung effizienter, transparenter und zugänglicher macht. Fortschritt bedeutet für uns nicht, alte Strukturen zu konservieren, sondern neue Möglichkeiten zu schaffen, die das Leben der Menschen erleichtern. Während SPÖ und FPÖ gemeinsam einen Antrag auf ein „Recht auf analoges Leben“ eingebracht haben, halten wir wenig davon, analoge Behördenwege politisch einzuzementieren. Das ist teuer, unflexibel und bremst die Modernisierung, die wir dringend brauchen. Unser Ziel ist eine Verwaltung, die digital denkt und analoge Wege dort offenhält, wo sie wirklich notwendig sind – nicht als ideologisches Symbol, sondern als pragmatische Ergänzung.

Niemand darf zurückgelassen werden – Unterstützung statt Stillstand

Digitalisierung darf niemals zu Ausgrenzung führen. Aber die Antwort darauf kann nicht sein, die Uhr zurückzudrehen. Stattdessen braucht es kluge Unterstützungsangebote für Menschen, die Hilfe benötigen – unabhängig von Alter, Herkunft oder technischer Erfahrung. Der „on behalf of“-Ansatz zeigt, wie das gelingen kann: Menschen nutzen digitale Services auf ihrem eigenen Gerät, erhalten aber Unterstützung, wenn sie sie brauchen. Das stärkt Selbstbestimmung, ohne teure analoge Parallelstrukturen aufzubauen. Gleichzeitig müssen digitale Skills als Grundkompetenz unserer Zeit verstanden werden. Wer Unterstützung braucht, soll sie bekommen – aber langfristig wollen wir Menschen befähigen, digitale Wege selbstbewusst und sicher zu nutzen.

Guter Service hat Wert – und darf etwas kosten

Wir sind überzeugt: Service ist etwas Wertvolles, und Wertschätzung zeigt sich auch in der Bereitschaft, für Qualität zu bezahlen. Eine moderne Verwaltung muss effizient arbeiten können und das bedeutet, dass Dienstleistungen nicht beliebig kostenlos sein können. Kostenwahrheit ist kein Widerspruch zu sozialer Verantwortung – im Gegenteil. Sie schafft Transparenz, ermöglicht Investitionen in gute digitale Angebote und sorgt dafür, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Fortschritt entsteht nicht durch Stillstand, sondern durch mutige Entscheidungen für eine moderne, zugängliche und faire Verwaltung.

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