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Mehr Chancen für Hernals

Diese Schulen profitieren vom Chancenbonus

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Mit dem Chancenbonus setzt Bildungsminister Christoph Wiederkehr einen wichtigen Schritt für mehr Chancengerechtigkeit in unserem Bildungssystem. Die Idee dahinter ist richtig und überfällig: Schulen, die im Alltag vor besonders großen Herausforderungen stehen, sollen endlich auch mehr Unterstützung bekommen. Insgesamt nehmen 400 Volks- und Mittelschulen in ganz Österreich teil. Der Start erfolgt mit dem Schuljahr 2026/27.

Der Chancenbonus ist dabei ausdrücklich kein Urteil über die Qualität einer Schule. Die Auswahl erfolgt auf Basis der sogenannten SÖL-Klassifikation, also anhand der sozioökonomischen Ausgangslage eines Schulstandorts. Diese beschreibt Rahmenbedingungen, die Schulen nicht selbst beeinflussen können. Genau deshalb ist der Chancenbonus so wichtig: Er bringt zusätzliche Ressourcen dorthin, wo die Ausgangslage schwieriger ist – und sorgt damit für fairere Startbedingungen für Kinder und Jugendliche.

Was heißt das konkret? Schulen im Chancenbonus-Programm erhalten zusätzliches Personal und mehr Handlungsspielraum. Möglich sind etwa zusätzliche Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Sozialpädagogik, Schulpsychologie, Psychotherapie oder Förderangebote bei Legasthenie. Welche Unterstützung vor Ort tatsächlich eingesetzt wird, entscheidet die Schulleitung gemeinsam mit dem Schulteam. Genau das ist der richtige Zugang: keine starren Vorgaben aus der Zentrale, sondern passgenaue Lösungen dort, wo die Herausforderungen täglich spürbar sind.

Diese Schulen in Hernals profitieren vom Chancenbonus

In Hernals sind fünf Schulstandorte Teil des Chancenbonus-Programms: die VS Halirschgasse, die MS Geblergasse, die MS Redtenbachergasse, die VS Rötzergasse und die VS Wichtelgasse.

Warum das für Hernals wichtig ist

Gerade für diese Schulen ist der Chancenbonus ein echter Fortschritt. Denn gute Bildungspolitik bedeutet nicht, alle gleich zu behandeln, sondern dort stärker zu unterstützen, wo mehr Unterstützung gebraucht wird. Wenn Schulen mehr Personal, mehr Zeit und mehr Spielraum bekommen, können sie Kinder individueller begleiten, Lernmotivation stärken, das schulische Wohlbefinden verbessern und Lernerfolge nachhaltiger absichern. Dass die Maßnahmen laufend begleitet und evaluiert werden, ist dabei ein zusätzlicher Pluspunkt: So wird sichtbar, was wirklich wirkt und gute Ansätze können weiterentwickelt werden.

Für uns NEOS ist klar: Die Zukunft eines Kindes darf nicht vom Bildungsgrad der Eltern oder vom sozialen Umfeld abhängen. Genau deshalb braucht es Reformen wie den Chancenbonus. Er stärkt Schulen, entlastet Pädagog:innen und schafft mehr echte Chancen für Kinder und Familien – auch ganz konkret hier in Hernals.

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