Kampf gegen illegale Vape-Verkäufe
Bettina Emmerling greift durch im Kampf gegen illegal verkaufte Nikotin-Produkte für Kinder und Jugendliche

Wer mit offenen Augen durch Wien geht, sieht es: Vapes in den Händen von 13- und 14-Jährigen, oft gleich vor den Schulen. Und spätestens, wenn die Pickerl in den Schaufenstern immer auffälliger werden, weiß man, wo sie herkommen: Aus Handyshops, Callshops, Paketshops.
Oder vielmehr: Aus Betrieben, die bewusst Kinder zur Zielgruppe machen. Das ist in unserer Stadt nicht in Ordnung. Darum hat Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling das Wiener Marktamt beauftragt, genau diese Betriebe schwerpunktmäßig zu kontrollieren.
Hier wird auf dem Rücken der Kindergesundheit Geschäft betrieben und Sucht aufgebaut. Ich sage jedem, der das tut, hiermit den Kampf an.Bettina Emmerling
Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin
Die Zahlen zeigen, was möglich ist: 366 Kontrollen, 170 Anzeigen – und das ist erst der Anfang. Allein letztes Jahr hat das Wiener Marktamt 26.764 Kontrollen im Bereich Jugendschutz durchgeführt und dabei 459 Übertretungen festgestellt.
Die Strafen sind keine Bagatelle: Verstöße gegen das Tabakgesetz kosten bis zu 14.600 Euro, Übertretungen des Wiener Jugendschutzgesetzes bis zu 15.000 Euro. Wer glaubt, das Geschäft mit Kindergesundheit rechne sich trotzdem, wird eines Besseren belehrt.
Mehr dazu gibt's in der „Kronen Zeitung“, die Bettina Emmerling zum Thema befragt hat. Auch Eltern können einen Teil beitragen, indem sie sich bei einem konkreten Verdacht beim Marktamt melden.



