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So fördern wir Inklusion im Kindergarten

Die Förderung im Inklusionsbereich wird deutlich erhöht

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Es gibt einen Satz, den Eltern von Kindern mit Behinderung in Wien besonders fürchten: „Leider haben wir keinen Platz.“ Weil es an Geld, Personal oder Struktur fehlt, um Kinder mit besonderen Bedürfnissen aufzunehmen. Wir wollen jedem Kind die Flügel heben – und wenn wir jedem sagen, dann meinen wir auch jedem.

Ab sofort wird die Förderung für inklusive Plätze bei privaten Kindergärten, Kindergruppen und Tageseltern massiv erhöht – auf bis zu das Dreifache des bisherigen Betrags. Das ist eine der größten Aufwertungen im Inklusionsbereich seit Jahren, und sie ist überfällig.

Warum das wichtig ist

Inklusion im Kindergarten heißt: Kinder mit und ohne Behinderung wachsen gemeinsam auf, lernen miteinander, spielen miteinander. Das klingt selbstverständlich, ist es aber in der Praxis oft nicht – gerade, wenn man sich den Österreich-Schnitt ansieht.

Darum haben wir schon in den letzten Jahren die Plätze für Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen in Wiener Kindergärten, Kindergruppen oder bei Tageseltern ausgebaut – auch durch mehr Inklusionsplätze in privaten Kindergärten. Begleitend haben wir auch die Kompetenzstelle Inklusion der MA11 als Anlaufstelle für die Begleitung und Qualitätssicherung aufgebaut.

Mit der neuen Förderrichtlinie können Kindergärten noch besser in Inklusion investieren: in zusätzliches Fachpersonal, in bessere Rahmenbedingungen, in pädagogische Konzepte, die Inklusion im Alltag möglich machen.

Kindergarten neu denken

Die Erhöhung der Inklusionsförderung reiht sich ein in die Kindergartenreformen, die wir seit dem Eintritt in die Stadtregierung vorantreiben. Schon mit dem Inklusionsgesetz wurden über 1.000 neue Plätze für Kinder mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen geschaffen.

Wir sorgen dafür, dass Fördergelder dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Und mit dem umfassenden Reformpaket „Kindergarten neu denken“, das Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling im Jänner vorgestellt hat, wird der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung grundlegend neu gedacht – mehr Personal, neue Berufsgruppen, weniger Bürokratie.

Die Inklusionsförderung ist ein Baustein davon. Weil ein Kindergarten, der Inklusion ernst nimmt, ein besserer Kindergarten für alle Kinder ist.

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