Gemeinsam die Taborstraße neu denken
Die Taborstraße steht vor einem großen Wandel – und die Bevölkerung entscheidet mit.

Unsere Begehung mit unserer Sprecherin für Stadtentwicklung Selma Arapovic und vielen Bürger:innen hat gezeigt, wie viel Potenzial in dieser Straße steckt.
Die Taborstraße im Wandel – viele Potenziale für ein lebendiges Grätzl
Die Taborstraße steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Veränderungen: Im Zuge der Arbeiten an den Straßenbahnschienen eröffnet sich die Möglichkeit, die gesamte Straße neu zu denken. Viele Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder unterwegs sind, erleben täglich sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen dieses zentralen Leopoldstädter Straßenzugs. Genau diese Perspektiven sammeln wir aktuell. Zusätzlich gibt es auch einen Beteiligungsprozess der Stadt Wien – ein entscheidender Schritt, um Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und in die Planung einfließen zu lassen.
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Mehr Platz für Menschen, Grün und sichere Querungen
Entlang der Taborstraße gibt es zahlreiche Orte, die heute noch vom Verkehr dominiert werden, aber großes Potenzial für mehr Aufenthaltsqualität bieten. Dort, wo aktuell Autos fahren oder parken, könnten künftig Grünflächen, schattenspendende Bäume oder kleine Plätze entstehen. Viele Abschnitte verfügen bereits über schöne Ecken, die durch eine Umgestaltung deutlich attraktiver werden könnten. Diese Potenziale hat unsere Begehung sichtbar gemacht. Ein Punkt kam besonders häufig: sichere und gut erkennbare Querungen. Breitere Übergänge, klare Markierungen und barrierefreie Lösungen wurden als zentrale Voraussetzung genannt, damit die Taborstraße für alle gut nutzbar wird.
Vom Durchzugsraum zum Lebensraum
Die Zukunft der Taborstraße liegt in einer Gestaltung, die Menschen zusammenbringt: breite Gehwege, gut nutzbare Plätze, barrierefreie Zugänge und Räume zum Verweilen. Eine Straße, die nicht nur Durchzugsroute ist, sondern ein lebendiger Ort im Grätzl. Die laufende Umfrage, die Gespräche vor Ort und die Begehung mit Bürger:innen zeigen, wie wichtig es ist, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Denn je vielfältiger die Stimmen, desto besser wird die Taborstraße der Zukunft – grün, sicher, zugänglich und voller Leben.



