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Update aus der Bezirksvertretung

Mariahilf: mehr Lebensqualität und Sicherheit

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In der Bezirksvertretungssitzung am 18. Juni 2026 haben wir NEOS gemeinsam mit anderen Fraktionen mehrere Anträge eingebracht. Unser Fokus liegt weiterhin klar auf konkreten Verbesserungen im Alltag der Menschen: mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum, bessere Mobilität, mehr Sicherheit und eine funktionierende Infrastruktur im dicht verbauten Bezirk.

Regenbogensteg als Zeichen für Vielfalt

Der bislang namenlose Steg über das Wiental verbindet Mariahilf und Margareten, zwei Bezirke, die seit Jahrzehnten zentrale Orte der Wiener LGBTIQ-Community sind. Deshalb setzen wir uns in Margareten und Mariahilf dafür ein, dass der namenlose Steg in „Regenbogensteg“ benannt wird.

Der Regenbogen ist ein international anerkanntes Symbol für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung, gerade im Pride-Monat Juni ein klares, positives Signal für Offenheit und Zusammenhalt.

Ergebnis: mehrheitlich angenommen (FPÖ und ein Mandatar der ÖVP dagegen)

Erweiterung der Toilettenanlagen bei der U3 Neubaugasse

Mit der Fertigstellung des U2-U5-Ausbaus wird die Station Neubaugasse zu einem der wichtigsten Umsteigeknoten im Wiener U-Bahn-Netz. Künftig treffen hier U2 und U3 aufeinander, mit einem deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Toilettenanlagen im Zuge des Umbaus rechtzeitig erweitert werden. Das erhöht nicht nur den Komfort für die Fahrgäste, sondern trägt auch zur Sauberkeit und Aufenthaltsqualität rund um die Station und entlang der Mariahilfer Straße bei.

Ergebnis: einstimmig angenommen

 Entlastung des Jedmayer-Grätzels

Die Drogenberatungsstelle Jedmayer am Gumpendorfer Gürtel ist seit 2012 die mit Abstand größte und faktisch zentrale Einrichtung für Suchtkranke in Wien und Umland. Allein 2025 wurden hier rund 180.000 Spritzentauschkontakte verzeichnet. Diese extreme Konzentration auf einen einzigen Standort belastet das unmittelbare Umfeld massiv. Gemeinsam mit anderen Fraktionen ersuchen wir die Stadtregierung, eine dezentrale Struktur der Suchthilfe mit mehreren über Wien verteilten Standorten zu prüfen. Nur so lässt sich das Sicherheitsgefühl im Grätzl stärken und die Lebensqualität der Anrainer:innen nachhaltig verbessern.

Ergebnis: einstimmig angenommen

Kennzeichnung der Schrittgeschwindigkeit in der Fußgänger:innenzone Mariahilfer Straße

Die Mariahilfer Straße zieht täglich Menschen aus ganz Wien, Österreich und der ganzen Welt an. Seit der Neugestaltung vor zehn Jahren hat sich das Verkehrsaufkommen stark verändert, vor allem durch den massiven Anstieg an Radfahrenden und E-Scooter. In der Fußgänger:innenzone kommt es dadurch immer wieder zu gefährlichen Situationen, weil die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit von 5 km/h oft nicht eingehalten wird. Wir setzen uns für eine geeignete Kennzeichnung (etwa Piktogramme oder Zusatztafeln) bei den Einfahrten ein, die auch für nicht deutschsprachige Tourist:innen klar erkennbar ist.

Ergebnis: mehrheitlich angenommen (Grüne dagegen)

Sitzgelegenheit Ecke Otto-Bauer-Gasse / Schmalzhofgasse

Gerade vor einer Apotheke benötigen viele Menschen dringend eine Sitzgelegenheit im öffentlichen Raum. An der Ecke Otto-Bauer-Gasse / Schmalzhofgasse befindet sich bereits eine Baumscheibe, an deren Seite die Aufstellung von Sitzgelegenheiten eine große Erleichterung für die Besucher:innen der Apotheke wäre. Wir ersuchen die MA 28, diese Möglichkeit zu prüfen.

Ergebnis: mehrheitlich der Mobilitätskommission zugewiesen

Mehr „Tactical Urbanism" auf den Mariahilfer Schulvorplätzen

In Mariahilf wird seit Jahren kontinuierlich daran gearbeitet, die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität rund um Schulen zu verbessern. Ein gelungenes Beispiel ist die neue Fußgänger:innenzone bei der Schule in der Mittelgasse. Großflächige Umgestaltungen sind aber nicht überall möglich. Hier bietet „Tactical Urbanism" eine wertvolle Ergänzung: kostengünstige, flexible und teils temporäre Maßnahmen wie Begrünung, temporäre Sitzgelegenheiten oder gestalterische Bodenmarkierungen lassen sich rasch erproben und umsetzen. So können Schulvorplätze auch dort sicherer und attraktiver werden, wo größere bauliche Eingriffe derzeit nicht realisierbar sind. 

Ergebnis: mehrheitlich der Planungskommission zugewiesen (FPÖ dagegen)

Unser Zugang für Mariahilf

Mariahilf ist ein dichter, urbaner Bezirk im Herzen Wiens. Gerade deshalb braucht es durchdachte Lösungen, die den Alltag konkret verbessern. Unser Zugang ist klar: Probleme benennen und gemeinsam pragmatische Lösungen erarbeiten. Dabei setzen wir auf Dialog, Zusammenarbeit und darauf, dass die Menschen im Bezirk ihren Lebensraum aktiv mitgestalten können. Hast du Ideen oder Anliegen für Mariahilf? Dann melde dich bei uns, wir freuen uns auf den Austausch.

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