Neue Gleise, sichere Radwege und mehr Grün für die Lainzer Straße
Ein großer Wurf und klug koordiniert für Hietzing: Das bringt das neue Infrastrukturprojekt.

Wer in der Stadt baut, muss das mit Weitsicht tun. Deshalb nutzen wir wertvolle Synergien und koordinieren die anstehenden Arbeiten in Hietzing in der Lainzer Straße eng miteinander. Statt aufeinanderfolgender Einzelbaustellen setzen wir auf ein gebündeltes Konzept:
- Ab August 2026 erneuert Wiener Wasser abschnittsweise die Rohre zwischen der Altgasse und der Stadlergasse auf einer Länge von rund 1.100 Metern. Damit sichern wir die zuverlässige Versorgung mit bestem Wiener Trinkwasser. Der Verkehr kann während dieser Phase in beide Richtungen aufrechtbleiben.
- Zwischen November 2026 und März 2027 verlegen die Wiener Netze Strom- und Gasleitungen im Bereich von der Altgasse bis zur Gloriettegasse.
- Ab März 2027 folgt das Herzstück des Projekts: Die Wiener Linien erneuern rund 2.700 Meter Straßenbahngleise samt Untergrund zwischen der Hietzinger Hauptstraße und der Münichreiterstraße. So bleibt die Linie 60 langfristig eine verlässliche Lebensader für den 13. Bezirk.
Mehr Sicherheit auf dem Rad und Raum zum Durchatmen
Uns war besonders wichtig, dass diese Baustelle eine echte Investition in die Lebensqualität des Bezirks wird. Sobald die Gleise liegen, startet ab Mai 2027 parallel die Neugestaltung der Oberfläche – und hier setzen wir wichtige Meilensteine, denn Radfahren ist bislang fast wie eine Mutprobe im Mischverkehr:
- Ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg: Auf einer Länge von rund 600 Metern entsteht vom Anna-Strauss-Platz bis zur Gloriettegasse eine sichere Radverbindung. Eine zusätzliche Anbindung bis zur Wenzgasse bindet auch das dortige Gymnasium ideal an. Der Radweg wird auf Straßenniveau geführt und durch innovative Kunststoffschwellen sowie Baumscheiben geschützt von der Fahrbahn getrennt. Damit wird eine durchgängige Verbindung vom Wiental bis nach Lainz geschaffen.
- Das neue Klimaplatzerl bei der Altgasse: Die Kreuzung mit der Altgasse bei der Haltestelle „Dommayergasse“ wandelt sich von einer asphaltierten Fläche zu einem einladenden Treffpunkt. Helle, wasserdurchlässige Pflasterung sorgt dafür, dass Regenwasser versickern und kühlen kann. Drei neue Bäume, fünf Hochstammsträucher und ein neuer Trinkhydrant laden künftig zum Verweilen im Schatten ein.
- Mehr Grün für den Bezirk: Auch bei der Kreuzung Mittermayergasse und am Anna-Strauss-Platz entstehen zusätzliche Grünbeete und Bäume. Insgesamt befreien wir rund 140 Quadratmeter von Asphalt und schaffen über 400 Quadratmeter sickerfähigen Boden.
Transparente Information und enger Austausch
Ein Projekt dieser Größenordnung gelingt nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Bauphase erfordert Geduld und Flexibilität. Deshalb legen wir größten Wert auf eine transparente Begleitung und verlässliche Informationen.
Zusätzlich zu schriftlichen Informationen via Postwurf finden am 20. und 21. Oktober 2026 umfassende Informationsabende im Amtshaus statt.



