
Wiener Bildungschancen: Mehr Spielraum für Schulen, mehr Möglichkeiten für Kinder
Zwei neue Fächer und vollen Einsatz für die erste Bildungseinrichtung: den Kindergarten

Was soll ein Kind lernen, wenn es in die Schule geht? Lesen, Schreiben, Rechnen. Klingt selbstverständlich, aber ist es nicht – denn Jahr für Jahr verlassen junge Menschen das österreichische Pflichtschulsystem, ohne sinnerfassend lesen oder grundlegend rechnen zu können. Und dazu kommen unzählige andere Aufgaben, die Schule heute leisten soll, weil sich die Welt einfach verändert hat.
Dieses Problem haben wir auch in Wien immer wieder angesprochen. Darum ist es auch ein schöner Moment für NEOS, dass unserer früherer Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr heute als Bildungsminister die Lösung präsentiert hat: Den „Plan Zukunft“, der die Bildung wieder für das echte Leben ausrichtet.
Reformen für die erste Bildungseinrichtung
Ein Thema im Plan Zukunft ist auch eines, das uns in Wien gerade beschäftigt – der Kindergarten. Der ist nämlich Ländersache, und das führt zu einem Fleckerlteppich ohne einheitliche Standards. Dabei braucht es die, damit jedes Kind in Österreich faire Chancen bekommt, die nicht von der Postleitzahl der Eltern abhängen.
Christoph Wiederkehr will dabei vier Schwerpunkte legen, um einheitliche Standards zu erarbeiten:
Dazu kommt: Der bundesweite Bildungsrahmenplan für den Kindergarten ist 17 Jahre alt – und braucht dringend ein Update. Daher wird er jetzt gemeinsam mit Stakeholdern aus der Elementarpädagogik und den Bundesländern überarbeitet. In Wien wollen wir selbst den Kindergarten neu denken – und wir werden jede Chancen nutzen, damit die erste Bildungseinrichtung in ganz Österreich bessere Rahmenbedingungen hat.
Zwei neue Fächer
In der Mittelschule und AHS-Unterstufe werden zwei neue Fächer eingeführt, die wir NEOS schon lange gefordert haben:
Wir wissen auch: Wenn etwas dazukommt, muss etwas wegfallen. Wie das konkret aussehen wird, arbeitet eine Expert:innenkommission gemeinsam mit den Schulpartnern aus.
Und was ändert sich sonst?
Die Achse Bund/Wien liefert
Der Plan Zukunft ist zwar eine Bundesmaterie. Er greift aber genau dorthin, wo wir NEOS Wien bereits vorlegen – bei der Sprachförderung, beim Übergang Kindergarten-Schule, bei der Modernisierung der Elementarpädagogik.
Und er setzt um, was wir schon lange fordern: Dass die Schule wieder aufs Leben vorbereitet. Davon profitieren alle Schulen, auch in unserer Stadt. Ein schönes Beispiel dafür, was möglich wird, wenn NEOS nicht nur auf Landesebene für Bildung verantwortlich sind – die Achse Wien/Bund liefert.
Der ganze Plan ist ab 21. April, 14:00 Uhr, unter www.bildungfuersleben.at abrufbar.

Wiener Bildungschancen: Mehr Spielraum für Schulen, mehr Möglichkeiten für Kinder