Wissenschaftsbotschafter:innen besuchen Bibliotheken
Kick-Off in der Bibliothek „Neues Landgut“

Wissenschaft gehört nicht nur in die Hörsäle oder Labors, sondern zu den Menschen. Denn sie beeinflusst unseren Alltag maßgeblich – in unserer Arbeit, Technik, unserer Gesundheit und Umwelt. Aus diesem Grund wurde das Projekt der Wissenschaftsbotschafter:innen ins Leben gerufen, die ihre Forschung nun auch in die Bibliotheken bringen.
Bibliotheken als Orte der Begegnung
Bibliotheken sind nicht einfach nur da, um sich Bücher auszuborgen. Sie sind Orte der Begegnung, des Austausches und des Wissens. Natürlich lässt sich Wissen auch über die Bücher in einer Bibliothek vermitteln – aber noch greifbarer werden Themen, wenn sie die Wissenschaftler:innen, die sich tagtäglich mit ihnen beschäftigten, direkt vermitteln.
Da die Nachfragen nach interaktiven Workshops und Erzählungen aus dem Forschungsalltag an Österreichs Schulen weiterhin steigen, war es an der Zeit, das Projekt Wissenschaftsbotschafter:innen auszuweiten. Daher werden die Forschenden, die sich bisher ehrenamtlich als Wissenschaftsbotschafter:innen in Österreichs Schulen engagiert haben, ihr Wissen künftig auch in Bibliotheken mit Interessierten teilen.
Startschuss für das innovative Projekt fiel am 14. April in der Bibliothek „Neues Landgut“, wo Barbara Heinisch vom Institut für Angewandte Sprachforschung einen Workshop zum Thema „Kann KI auch österreichischen Dialekt?“ leitete. Neben spannenden Inputs duften die Teilnehmer:innen sich am Schluss auch selbst an einer Analyse probieren und so die Vorteile und Grenzen der künstlichen Intelligenz in der Praxis austesten. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse waren Grundlage für spannende Diskussionen.
Die Wissenschaftsbotschafter:innen stärken nicht nur das Verständnis für Wissenschaft in der gesamten Bevölkerung, sondern sind ein enormer Mehrwert für unsere Schulen: Kinder und Jugendliche erleben Forschung aus erster Hand, stellen Fragen, entwickeln kritisches Denken und entdecken vielleicht sogar ihre eigene Begeisterung für Wissenschaft. So verbinden wir niederschwelligen Zugang zu Wissen mit den Zukunftskompetenzen, die unsere Stadt braucht.Stefan Gara
Wissenschaftssprecher NEOS Wien
Mit der Ausweitung der Wissenschaftsbotschafter:innen an die Bibliotheken werden neue Zielgruppen erschlossen – nun können auch Erwachsene oder Familien von den spannenden Programmen profitieren.
Außerdem werden Bibliotheken zu mehr als einem Ort, wo praktisches Wissen direkt von den Forschenden vermittelt wird. Ein weiterer Vorteil: wenn einem ein Thema gepackt hat, ist sicher auch ein dazu passendes Buch nicht weit. Wissenschaftsbotschafter:innen in den Bibliotheken sind somit die perfekte Schnittstelle, um Wissenschaft niederschwellig zugänglich zu machen und in die Gesellschaft zu bringen. Wir freuen uns sehr auf weitere spannende Workshops und Vorträge.
Weitere Informationen zum Programm findest du hier.
Foto: Stefan Gara, Wissenschaftssprecher NEOS Wien & Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Wissenschaft


