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Fortschritt für Margareten

Konstruktive Politik wirkt

Regenbogensteg Margareten.jpg

Viele unserer Vorschläge für ein modernes, offenes und klimafittes Margareten erhielten breite Zustimmung in der Bezirksvertretung.

Die Bezirksvertretungssitzung am 16. Juni 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass gute Ideen für Margareten auch über Parteigrenzen hinweg Unterstützung finden können. Zahlreiche Anträge von NEOS Margareten sowie Initiativen, die wir mitgetragen haben, wurden behandelt und abgestimmt. Die Ergebnisse verdeutlichen: Viele unserer Vorschläge stoßen auf breite Zustimmung und setzen wichtige Impulse für die Zukunft unseres Bezirks. Als NEOS Margareten verfolgen wir einen klaren Anspruch: Wir wollen Politik gestalten, die konkrete Verbesserungen für die Menschen bringt – pragmatisch, lösungsorientiert und zukunftsgerichtet. Die Abstimmungsergebnisse dieser Sitzung bestätigen, dass viele unserer Anliegen nicht nur notwendig sind, sondern auch von einer Mehrheit der Bezirksvertretung getragen werden.

Erinnerungskultur sichtbar machen: „Smaragda Berg Hof“

Besonders erfreulich war die einstimmige Zuweisung zur Benennung des neuen Gemeindebaus in der Spengergasse 45 als "Smaragda Berg Hof“. Alle vertretenen Fraktionen stimmten der Zuweisung zu. Mit dieser Benennung wird einer bedeutenden Frau gedacht, deren Wirken auch künftig im öffentlichen Raum sichtbar bleiben soll. Gerade in einer wachsenden Stadt ist es wichtig, dass neue Orte nicht nur funktional sind, sondern auch Geschichte und Identität vermitteln.

Weniger Durchzugsverkehr, mehr Lebensqualität

Ein zentrales Thema für Margareten bleibt die Frage, wie der öffentliche Raum gerechter verteilt werden kann. Unser Anliegen für ein Low Traffic Grätzl erhielt Unterstützung von Grünen, SPÖ, NEOS und KPÖ/Links. Gegenstimmen kamen von FPÖ und ÖVP.

Die Diskussion um Verkehrsberuhigung wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Weniger Durchzugsverkehr bedeutet mehr Sicherheit für Kinder, mehr Aufenthaltsqualität für Anrainerinnen und Anrainer und bessere Bedingungen für Fußgängerinnen, Fußgänger sowie Radfahrende. Wir sind überzeugt, dass lebenswerte Grätzl dort entstehen, wo Menschen und nicht Autos im Mittelpunkt stehen.

Ein sichtbares Zeichen für Vielfalt

Vielfalt ist eine Stärke unserer Stadt. Deshalb unterstützen wir die Idee eines Regenbogenstegs als sichtbares Zeichen für Offenheit, Respekt und Gleichberechtigung.

Der Antrag wurde von Grünen, SPÖ, NEOS und KPÖ/Links unterstützt, während FPÖ und ÖVP dagegen stimmten. Die Abstimmung zeigt, dass die Mehrheit der Bezirksvertretung ein klares Signal für eine offene Gesellschaft setzen möchte.

Für uns ist klar: Margareten soll ein Bezirk sein, in dem alle Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder sexueller Orientierung willkommen sind und respektiert werden.

Öffentliche Räume neu denken

Wie können Parks künftig noch besser genutzt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich unser Vorschlag, den Maria-Lassnig-Park als Pilotstandort für moderne Arbeits- und Aufenthaltsräume weiterzuentwickeln.

Die Idee fand breite Unterstützung bei Grünen, SPÖ, NEOS, ÖVP und KPÖ/Links. Lediglich die FPÖ stimmte dagegen.

Gerade in dicht bebauten Bezirken gewinnen hochwertige öffentliche Räume zunehmend an Bedeutung. Parks sind längst nicht mehr nur Erholungsorte, sondern auch Treffpunkte, Lernorte und Aufenthaltsräume. Mit innovativen Konzepten möchten wir die Nutzungsmöglichkeiten erweitern und den öffentlichen Raum an die Bedürfnisse einer modernen Stadtgesellschaft anpassen.

Klimafit durch Wasser in der Stadt

Die Folgen der Klimakrise sind auch in Margareten spürbar. Hitzewellen werden häufiger und intensiver. Umso wichtiger ist es, neue Wege der Stadtklimaverbesserung zu prüfen.

Deshalb begrüßen wir die breite Unterstützung für eine Machbarkeitsstudie zur Freilegung unterirdischer Wasserläufe in Margareten. Der Antrag wurde von Grünen, SPÖ, NEOS, ÖVP und KPÖ/Links unterstützt. Nur die FPÖ lehnte ihn ab.

Die Prüfung solcher Möglichkeiten ist ein wichtiger erster Schritt. Offene Wasserflächen können zur Kühlung beitragen, die Aufenthaltsqualität erhöhen und langfristig einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.

Mehr Service für den Radverkehr

Wer nachhaltige Mobilität fördern möchte, muss auch die notwendige Infrastruktur schaffen. Deshalb haben wir uns für die Erweiterung der WienMobil-Station bei der Ziegelofengasse/Margaretenstraße um eine Radservicestation eingesetzt.

Unterstützt wurde der Antrag von Grünen, NEOS, ÖVP und KPÖ/Links. SPÖ und FPÖ stimmten dagegen.

Immer mehr Menschen legen ihre Wege mit dem Fahrrad zurück. Eine moderne Stadt muss auf diese Entwicklung reagieren und passende Serviceangebote schaffen. Eine Radservicestation ist eine vergleichsweise kleine Maßnahme, die für viele Radfahrende einen großen praktischen Nutzen bringt.

Einstimmigkeit für Umwelt und sozialen Zusammenhalt

Besonders erfreulich sind jene Themen, bei denen die gesamte Bezirksvertretung an einem Strang zieht.

Garten der Nationen

Die Initiative für einen Garten der Nationen wurde einstimmig zugewiesen. Damit wird ein Projekt vorangetrieben, das Begegnung, kulturellen Austausch und Zusammenhalt fördern kann.

Schutz vor Verdrängung rund um den Fritz-Imhoff-Park

Ebenso einstimmig beschlossen wurden Maßnahmen gegen Verdrängungseffekte in der Schutzzone Fritz-Imhoff-Park.

Gerade in einem dynamisch wachsenden Bezirk ist es wichtig, Stadtentwicklung so zu gestalten, dass bestehende Bewohnerinnen und Bewohner nicht unter Druck geraten. Der einstimmige Beschluss zeigt, dass dieses Anliegen von allen Fraktionen ernst genommen wird.

Frauen sichtbar machen

Ein weiterer wichtiger Beschluss betrifft die Erweiterung des Walk of Fem in Margareten. Der Antrag wurde von Grünen, SPÖ, NEOS, ÖVP und KPÖ/Links unterstützt. Lediglich die FPÖ stimmte dagegen.

Noch immer sind Frauen im öffentlichen Raum deutlich weniger sichtbar als Männer. Initiativen wie der Walk of Fem tragen dazu bei, historische Schieflagen zu korrigieren und die Leistungen bedeutender Frauen stärker ins Bewusstsein zu rücken.

Für uns ist Gleichstellung keine symbolische Frage, sondern ein wesentlicher Bestandteil einer modernen Gesellschaft.

Klare Haltung für Bildung und Wissenschaft

Über die Bezirksgrenzen hinaus richtete sich die Resolution „Universitäten nicht kaputtsparen!“. Die Initiative wurde von Grünen, SPÖ, NEOS, ÖVP und KPÖ/Links unterstützt. Nur die FPÖ stimmte dagegen. Leistungsfähige Universitäten sind eine Voraussetzung für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftlichen Fortschritt. Kürzungen im Hochschulbereich treffen nicht nur Studierende und Forschende, sondern langfristig den gesamten Standort Österreich. NEOS steht seit jeher für eine starke Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Deshalb war unsere Unterstützung dieser Resolution selbstverständlich.

Unser Fazit

Die Bezirksvertretungssitzung vom 16. Juni 2026 zeigt ein erfreuliches Bild: Viele unserer Initiativen konnten breite Mehrheiten gewinnen, einige sogar die Zustimmung aller Fraktionen erhalten. Ob Verkehrsberuhigung, Klimaanpassung, moderne öffentliche Räume, Gleichstellung, Bildung oder gesellschaftlicher Zusammenhalt – die Abstimmungsergebnisse verdeutlichen, dass konstruktive und zukunftsorientierte Politik in Margareten Mehrheiten finden kann.

Besonders positiv ist, dass zahlreiche Projekte von vier, fünf oder sogar allen sechs Fraktionen unterstützt wurden. Das zeigt, dass gute Ideen nicht an Parteigrenzen scheitern müssen.

Wir werden uns auch weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass Margareten ein Bezirk bleibt, der Innovation ermöglicht, Vielfalt lebt, nachhaltige Lösungen vorantreibt und die Lebensqualität seiner Bewohnerinnen und Bewohner kontinuierlich verbessert. Denn Politik sollte nicht verwalten, sondern gestalten – und genau dafür stehen wir als NEOS Margareten.

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