NEOS-Schwerpunkte in der Juni-Sitzung
Update aus Liesing

Bei der Bezirksvertretungssitzung Ende Juni hat sich Christoph Illnar als neuer Klubchef von NEOS Liesing vorgestellt. Er folgt damit Anna Mildschuh nach, die sich nach vielen Jahren in der Bezirksvertretung aus Zeitgründen zurückgezogen hat. Die Anfragen, Anträge und Wortmeldungen unserer Bezirksrät:innen drehten sich thematisch vor allem um die Verbesserung der Mobilität sowie Ausbau der Infrastruktur im Bezirk.
Christoph hat in seiner Rede die Bedeutung von Teamarbeit in den Vordergrund gestellt. Politik, so sein Credo, lebt von Erneuerung – personell wie inhaltlich. Nach einem Jahr Pause kehrt er als Bezirksrat zurück und übernimmt die Leitung der NEOS-Fraktion. Sein Antrieb: nicht beim „Des hamma imma schon so gmocht" stehenzubleiben, sondern Fragen zu stellen, Lösungen zu suchen und sie auch umzusetzen. Eigenverantwortung, Freiheit und Unabhängigkeit bezeichnete er als unsere höchsten Güter – und betonte, dass kein Einzelkämpfer ein starres System verändern kann, das auch dann Kurs hält, wenn die Richtung falsch ist.
Klar benannte Christoph, dass eine liberale und aufgeklärte Gesellschaft nicht tatenlos zusehen darf, wenn der politische Islam das Fundament unseres Zusammenlebens unterwandert. Sein Maßstab dabei: Wer Freiheit ernst meint, verteidigt sie für alle
Zum Abschluss legte Christoph ein klares Bekenntnis zur Mitte ab – zum Sowohl-als-auch statt zum Entweder-oder. In einer Zeit, in der die politischen Ränder extremer und der gegenseitige Respekt geringer werden, setzt er auf Wahlfreiheit, Dialog und Zusammenarbeit auf Basis der Werte Freiheit, Fortschritt und Gerechtigkeit. Sein Ziel bleibt einfach und ambitioniert zugleich: gemeinsam daran zu arbeiten, die Welt ein kleines Stück besser zu hinterlassen.
Thematisch standen für uns NEOS bei Anfragen, Anträge und Wortmeldungen die Verbesserung der Mobilität sowie der Ausbau der Infrastruktur im Bezirk im Mittelpunkt. Hier eine kurze Übersicht dazu:
Die Anfragen an den Bezirksvorsteher betrafen einerseits die Verzögerung des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Meidling und Mödling durch die ÖBB, wovon auch zahlreiche Liesinger:innen betroffen sind. Andererseits wurde die Bezirksvorstehung befragt, wie und wie häufig die Leinenpflicht im Maurer Wald kontrolliert wird.
Zwei Anträge von uns wurden in der Bezirksvertretung direkt abgestimmt und von allen Fraktionen einstimmig angenommen: Bei der Haltestelle Rodaun Brücke stadteinwärts wird eine Sitzbank aufgestellt werden und bei der Haltestelle der Straßenbahn 60 Maurer Lange Gasse soll eine dynamische Fahrgastinformation installiert werden.
Zwei Anliegen von Bürger:innen wurden eingebracht und an entsprechende Ausschüsse verwiesen: einerseits die Evaluierung der Anzahl und Position von Mistkübeln im Blumental, sowie die Forderung nach dem erneuten Aufstellen von Altpapiercontainern für Bewohner:innen im Bereich der Ehngasse. Ein Schutzweg und Radfahrüberfahrt im Kreuzungsbereich Haselbrunnerstraße / Promenadenweg wird in der Verkehrskommission besprochen werden.
Schließlich hat Stephan Steinbach beobachtet und eingebracht, dass eine Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg im Maurer Wald nicht ausreichend gesichert und somit für junge Entdecker gefährlich ist. Dies wird ebenfalls in einer Kommission bearbeitet werden.
Foto vlnr.: NEOS Liesing Bezirksrät:innen im Sitzungssaal: Niko Trimmel, Thomas Spies, Sonja Daublebsky, Christoph Illnar, Christine Mahrle und Stephan Steinbach
Du willst mehr Infos aus Liesing? Dann melde dich jetzt zu unserem Newsletter an!
Weitere interessante Artikel
-4097x2303-1920x1079.jpg)
Zentrum für Digitalen Humanismus stärkt Wiener Innovationsstandort


