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Zentaplatz: Jetzt wird weitergedacht!

Ideenwettbewerb bringt frische Perspektiven und mutige Visionen

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Seit fünf Jahren setzen wir uns für die Neugestaltung des Zentaplatzes ein – jetzt bringen Studierende der TU Wien mit einem Ideenwettbewerb frische Perspektiven und mutige Visionen für einen grünen, klimafitten Grätzlplatz ein.

Der Zentaplatz ist für uns NEOS Margareten kein neues Thema. Ganz im Gegenteil: Seit mittlerweile fünf Jahren beschäftigen wir uns intensiv damit, wie aus diesem Ort ein grüner, lebenswerter und echter Grätzlplatz werden kann. Jetzt gehen wir einen weiteren Schritt – und holen dafür frische Ideen und neue Perspektiven von Studierenden der TU Wien dazu.

Diese Woche haben wir uns direkt am Zentaplatz zum Kick-off unseres Ideenwettbewerbs getroffen. Uns war wichtig, nicht nur am Schreibtisch über Pläne zu sprechen, sondern gemeinsam vor Ort hinzuschauen: Was funktioniert heute schon gut? Wo liegen die Probleme? Welche Flächen werden eigentlich wie genutzt? Und vor allem: Was könnte hier in Zukunft möglich sein?

Genau bei dieser letzten Frage wollen wir den Studierenden möglichst viel Freiheit geben. Wir wünschen uns mutige Ideen – für mehr Grün und Schatten, weniger versiegelte Flächen, eine bessere Aufenthaltsqualität, innovative Lösungen gegen sommerliche Hitze und einen Platz, der tatsächlich zum Verweilen und Zusammenkommen einlädt.

Ein Thema, an dem wir seit 2021 dranbleiben

Die Beschäftigung mit dem Zentaplatz hat bei uns nicht erst mit diesem Wettbewerb begonnen. Bereits 2021 haben NEOS gemeinsam mit der SPÖ einen Antrag zur Attraktivierung und Umgestaltung des Zentaplatzes eingebracht, der in der Bezirksvertretung einstimmig beschlossen wurde.

Schon damals war uns klar: Wenn wir einen Platz mitten im Grätzl neu denken, müssen wir vor allem jene fragen, die ihn täglich nutzen. Deshalb haben wir eine eigene Befragung durchgeführt. 151 Menschen haben teilgenommen und insgesamt 179 konkrete Ideen eingebracht. Besonders häufig genannt wurden mehr Begrünung und eine bessere Aufenthaltsqualität.

Auch danach haben wir das Thema nicht aus den Augen verloren.

2024 haben wir erneut einen Antrag für einen Beteiligungsprozess zur Attraktivierung des Zentaplatzes und des umliegenden Grätzls eingebracht. Im September wurde dieser schließlich gemeinsam mit den Grünen einstimmig beschlossen. 2025 folgte unser nächster Antrag mit einer klaren Forderung: Der Beteiligungs- und Planungsprozess soll 2026 endlich konkret vorangetrieben werden.

Und genau dort stehen wir jetzt.

Wir wollen wissen, was alles möglich wäre.

Der Ideenwettbewerb mit den Studierenden der TU Wien ist für uns deshalb mehr als eine einzelne Aktion. Er ist ein weiterer Baustein auf einem Weg, den wir vor fünf Jahren begonnen haben.

Dabei wollen wir den Studierenden bewusst nicht vorgeben, wie der fertige Zentaplatz aussehen soll. Im Gegenteil: Wir wollen überrascht werden.

Vielleicht geht es um neue Formen der Begrünung. Vielleicht um Wasser, Beschattung oder innovative Cooling-Maßnahmen. Vielleicht um eine völlig neue Aufteilung des öffentlichen Raums oder eine bessere Verbindung zwischen Zentaplatz und Zentapark. Und vielleicht entstehen Ideen, an die wir bisher noch gar nicht gedacht haben.

Genau dafür machen wir diesen Wettbewerb.

Der Zentaplatz begleitet uns mittlerweile seit fünf Jahren. Wir haben die Menschen im Grätzl gefragt, Anträge eingebracht und immer wieder darauf gedrängt, dass aus der Idee einer Neugestaltung endlich ein konkreter Prozess wird. Jetzt holen wir mit den Studierenden der TU Wien noch einmal einen ganz neuen Blick auf den Platz. Ich wünsche mir ausdrücklich mutige Ideen – auch solche, bei denen man im ersten Moment vielleicht denkt: Geht das überhaupt? Denn gerade in einem dicht bebauten Bezirk wie Margareten müssen wir beim öffentlichen Raum kreativer werden und ausprobieren, was möglich ist.
Sarah Mayer

Bezirkssprecherin NEOS Margareten

Ein Platz für das ganze Grätzl

Wer heute über den Zentaplatz geht, sieht schnell, warum wir hier so viel Potenzial sehen. Es gibt einen wertvollen alten Baumbestand und mit dem angrenzenden Zentapark bereits Grün im Grätzl. Gleichzeitig nehmen versiegelte Flächen und Verkehr viel Raum ein.

Gerade angesichts immer heißerer Sommer stellt sich für uns deshalb die Frage, wie wir solche Orte künftig gestalten wollen. Öffentlicher Raum muss mehr können, als reine Verkehrsfläche zu sein. Er soll Schatten bieten, zur Abkühlung beitragen, Begegnung ermöglichen und ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält – unabhängig davon, ob man acht oder achtzig Jahre alt ist.

Dabei geht es uns nicht darum, heute schon die fertige Lösung vorzugeben. Gute Stadtentwicklung entsteht nicht dadurch, dass Politik einen Plan zeichnet und anschließend erklärt, dass dieser nun umgesetzt wird. Wir wollen Ideen sammeln, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und daraus die beste Lösung für das Grätzl entwickeln.

Dass mittlerweile auch im Bezirksbudget Mittel für Beteiligung und erste Planungsschritte vorgesehen sind, zeigt: Nach Jahren des Dranbleibens kommt Bewegung in die Sache.

Und danach?

Für uns ist klar: Der Ideenwettbewerb darf nicht mit schönen Renderings und Konzepten enden, die anschließend in einer Schublade verschwinden.

Wir wollen uns die Ergebnisse genau ansehen und prüfen, welche Ideen in den weiteren Beteiligungs- und Planungsprozess einfließen können. Manche Vorschläge werden vielleicht schnell umsetzbar sein, andere werden größere Veränderungen brauchen und wieder andere werden bewusst Vision bleiben.

Aber genau darum geht es: Zuerst müssen wir uns trauen, darüber nachzudenken, wie der Zentaplatz aussehen könnte, wenn wir ihn heute völlig neu planen würden.

Fünf Jahre nach unserem ersten Antrag sind wir damit einen wichtigen Schritt weiter. Und wir freuen uns sehr darauf zu sehen, was die Studierenden aus dem Zentaplatz machen.

Denn unser Ziel ist nach wie vor dasselbe: Aus dem Zentaplatz soll Schritt für Schritt ein grüner, klimafitter und lebendiger Grätzlplatz für die Menschen in Margareten werden.

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