Start ins neue Bildungsjahr: Wie wir Wiens Schulen und Kindergartengruppen zukunftsfit machen
Das erste Schuljahr verbinden viele mit dem „Start ins Bildungssystem“. Dabei beginnt Bildung schon viel früher – im Kindergarten.

Darum hat Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling heute nicht nur das Schul-, sondern das Bildungsjahr 2026/27 eröffnet – mit einem Überblick darüber, was sich dieses Schuljahr verbessert.
Bildungsbau geht weiter
Wien wächst, und damit auch der Bedarf an Bildungsplätzen. Neu dazugekommen sind einige Schulen und Kindergärten sowie etliche Erweiterungen an bereits bestehenden Standorten. Wo es sich zeitlich oder budgetär nicht sofort ausgeht, sichern wir dennoch die Versorgung, denn jedes Kind in Wien erhält einen Schulplatz.
Gleichzeitig schaffen wir mit zahlreichen neuen Schulen, Klassen und Kindergartengruppen von Favoriten über Floridsdorf bis Liesing moderne Räume für Unterricht und Inklusion. Für die Menschen in Wien bedeutet dieser Ausbau, dass das Wiener Bildungssystem mit dem Wachstum der Stadt Schritt hält – und dass sich Familien darauf verlassen können, dass genug hochwertiger Schulraum zur Verfügung steht.
Hitze im Klassenzimmer? Wir schaffen Abhilfe!
Und weil es zum Thema passt: Die heißen Sommermonate verlangten Kindern und Lehrkräften in den Klassenräumen alles ab. Während bei Neubauten Geothermie, Fassadenbegrünung und Bauteilaktivierung längst Standard sind, setzen wir bei Bestandsgebäuden ab diesem Schuljahr auf unbürokratische Sofortmaßnahmen.
Nacht- und Querlüften ist ab sofort ab dem ersten Stock erlaubt, Ventilatoren können die Standorte direkt über bestehende Budgets anschaffen. Wenn Elternvereine mobile Klimageräte bereitstellen wollen, ist das nun ebenfalls möglich. Über das Schulsanierungspaket unterstützen wir die Bezirke künftig erstmals auch finanziell beim Einbau von festen Klimaanlagen.
Zudem schlagen wir vor, die Sommerferien auf Mitte Juni bis Mitte August zu verlegen, da die Gebäude in den kühleren Augustnächten besser abkühlen. Da ein Alleingang keinen Sinn ergibt, bringen wir diesen Vorschlag auf Bundesebene ein.
Schwerpunkt Integration
Mit einem klaren Plan begegnen wir den sprachlichen und sozialen Herausforderungen. Erstmals seit Jahren sinkt die Zahl der außerordentlichen Schülerinnen und Schüler. Mit verpflichtenden Sommerschul-Kursen für Tausende Kinder mit Sprachbedarf setzen wir dort an, wo Freiwilligkeit bisher an Grenzen stieß.
Zu einer funktionierenden Integration gehört aber auch, Fehlentwicklungen auf Bundesebene zu korrigieren – weshalb wir weiterhin eine faire Verteilung der Asylaufgaben über eine bundesweite Residenzpflicht fordern.
Über den Chancenbonus erhalten zudem über zweihundert Wiener Schulen zielgerichtete Ressourcen. Schulleitungen können dabei selbst aus verschiedenen Personalkategorien von Sprachförderung bis Schulpsychologie wählen. Auch bei Suspendierungen greifen künftig verbindliche Förderpläne und Elternpflichten, damit kein Kind den Faden verliert.
Wir wollen den Kindergarten neu denken
Eine ganz wichtige Rolle hat für uns auch der Kindergarten, dort wird die Basis für den gesamten Bildungsweg gelegt. Mit der Reform „Kindergarten neu denken“ setzen wir auf wirksame Maßnahmen, die im Alltag ankommen. Ein einmal zuerkannter Ganztagsplatz in städtischen Einrichtungen bleibt Familien künftig auch bei vorübergehender Arbeitslosigkeit oder Karenz erhalten das schafft echte Sicherheit im Familienalltag.
Um die Betreuung zu verbessern, wollen wir schrittweise die Gruppengrößen reduzieren. Damit Deutsch im Alltag funktioniert, lösen wir zudem Sprachcluster auf, sodass künftig maximal ein Fünftel der Kinder einer Gruppe dieselbe nicht-deutsche Alltagssprache spricht. Und wir rücken die Elternarbeit mehr in den Fokus: Entwicklungsgespräche werden verpflichtend, denn Bildungsarbeit funktioniert nur, wenn Eltern UND Bildungseinrichtungen an einem Strang ziehen.
Wir NEOS stellen Bildung über alles und arbeiten weiter daran, Wiens Kindergärten und Schulen Schritt für Schritt zu stärken – mit klaren Regeln, zielgerichteten Investitionen und Angeboten, die dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Gut ist, dass viele weitere Maßnahmen auch auf Bundesebene gesetzt werden, wo es mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr jemanden gibt, der die Wiener Herausforderungen kennt und versteht.



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