Schöner, grüner, durchgängig: Was der Umbau an der Oberen Donaustraße bringt
Die Obere Donaustraße ist eine der wichtigsten Achsen zwischen dem 2. und dem 20. Bezirk. Mit der neuen Verbindung radeln die Menschen jetzt durchgehend geschützt von der Leopoldstadt bis in die Brigittenau.

Stadtpolitik erfüllt dann ihren Zweck, wenn sie das tägliche Leben der Menschen einfacher, sicherer und angenehmer macht. Genau darum geht es bei der Umgestaltung der Oberen Donaustraße zwischen Rembrandtstraße und Scholzgasse: Wir haben als Aufschwungskoalition eine Stelle angepackt, die vielen Wienerinnen und Wienern im Alltag schon lange ein Ärgernis war, und eine praktische Lösung geschaffen.
Wo Radfahrende bisher mühsam und gefährlich die Straßenseite wechseln mussten – weil es sich verkehrstechnisch früher einfach nicht ausgegangen ist –, gibt es jetzt freie Fahrt. Auf rund 400 Metern haben wir einen durchgehenden Zwei-Richtungs-Radweg gebaut, der die Leopoldstadt direkt mit der Brigittenau verbindet und die neuen Wohngebäude bestmöglich anbindet.
Mehr Platz, mehr Schutz und mehr Grün im Grätzl
Von dieser Arbeit profitieren die Menschen im Bezirk auf vielen Ebenen. Um den Anrainerinnen und Anrainern mühsame Mehrfachbaustellen vor der Haustür zu ersparen, haben wir vorausschauend gearbeitet: Bevor der Radweg gebaut wurde, wurden auch die Wasserleitungen saniert und damit die Arbeiten gebündelt, um die Belastung für das Grätzl so gering wie möglich zu halten.
Das haben wir konkret für die Wienerinnen und Wiener umgesetzt:
- Sichere Alltagswege: Der neue Zwei-Richtungs-Radweg schließt die Lücke im Hauptnetz und macht Schluss mit gefährlichen Straßenquerungen.
- Ein grüneres Umfeld: 12 neue Bäume und rund 170 Quadratmeter Grünfläche sorgen ab Herbst für natürliche Beschattung und ein besseres Mikroklima direkt vor der Haustür.
- Schutz für Fußgänger:innen: Neu gestaltete Gehsteigvorziehungen an den Kreuzungen verbessern die Sichtbeziehungen und ermöglichen ein sicheres Überqueren der Straße.
- Praktische Infrastruktur: 24 neue Radabstellmöglichkeiten schaffen Ordnung und Platz für Fahrräder direkt im Wohngebiet.
Seit sechs Jahren bauen wir als Aufschwungskoalition das Wiener Radnetz konsequent aus – mit insgesamt fast 280 Projekten für sichere Wege im Alltag. Mit diesem Projekt wird gezeigt, dass auch mit knappem Budget konkrete Verbesserungen möglich sind.Selma Arapović
Klubobfrau
Das Projekt fügt sich nahtlos in unsere Arbeit für ganz Wien ein. Die Leichtbauweise hat sich bereits am Neubaugürtel, der Nordbergbrücke und in der Leopold-Ferstl-Gasse bewährt. Heuer setzen wir sie auch in der Althanstraße im 9. Bezirk ein. Insgesamt schrauben wir 2026 an 33 Projekten mit rund 12,5 Kilometern neuer Infrastruktur.
Du willst wissen, welche Radprojekte in deiner Nähe entstehen?
Alle Infos und die interaktive Karte zu den Projekten 2026 findest du auf fahrradwien.at.



