Das haben wir im April für dich erreicht
Neue Auszeit-WGs gegen Jugendkriminalität, mehr Sprachförderung, Reformen im Bereich Klimaschutz – das war der April bei NEOS Wien.

Auszeit-WGs ermöglichen Konsequenzen für die jüngsten Kriminellen
Wir haben den Aufschwung ausgerufen – und dafür arbeiten wir jeden Tag. Auch im April haben wir dir wieder einige Highlights zu bieten: Die Liste ist lang, also starten wir gleich rein.
Wir haben es schon im Wien-Wahlkampf thematisiert: Wer unter 14 ist und Verbrechen begeht, hat keine Strafe zu fürchten. Andere Parteien fordern, die Strafmündigkeit herabzusetzen und Kinder zu kriminalisieren, ins Gefängnis zu stecken. Wir wollen gezielt ansetzen und die wenigen Intensivstraftäter:innen, die es in Wien gibt, eine Konsequenz spüren lassen.
Darum hat Bettina Emmerling die neuen Auszeit-WGs eingeführt. Hier ist als Ultima Ratio auch ein Freiheitsentzug möglich. Die betroffenen Jugendlichen sind sechs bis zwölf Wochen in sozialpädagogischen Wohngemeinschaften untergebracht – hier wird mit ihnen gearbeitet, hier wird ihnen beigebracht, mit Emotionen und Aggression umzugehen, und hier sind sie unter fachärztlicher Aufsicht. Ziel ist, sie aus ihrem Umfeld herauszubringen, ihnen Alternativen aufzuzeigen und weitere Straftaten zu verhindern, indem wir die Kriminalitätsspirale durchbrechen.
Bettina Emmerling sagt illegalen Vape-Verkäufern den Kampf an
Nikotin an Jugendliche unter 18 zu verkaufen, ist illegal – das weiß jeder. Was weniger bekannt ist: Es gibt in Wien einige Beispiele, die sich über dieses Verbot hinwegsetzen. Mit buntem Branding und entsprechenden Stickern am Geschäft wollen sie Kinder und Jugendliche gezielt anziehen.
Wer Kinder zur Zielgruppe für süchtig machende Produkte macht, hat in Wien keinen Platz. Das hat unsere Vizebürgermeisterin klargestellt – und entsprechend die Kontrollen verschärft. Jetzt wird 365 Tage im Jahr kontrolliert, um den Jugendschutz sicherzustellen.
Lesepat:innen sind fixer Teil der Wiener Bildungslandschaft
Wisst ihr noch, als wir 2025 die „Mission Deutsch“ ausgerufen haben? Unser Ziel ist, dass jedes Kind bei Schuleintritt dem Unterricht folgen kann – und dafür setzen wir schon im Kindergarten an. Eine unserer Reformen, die dieses Ziel unterstützt, sind die Lesepat:innen – das sind Ehrenamtliche, die an Kindergärten und Schulen gemeinsam mit den Kindern lesen und die Sprachkompetenz stärken. Im April haben wir die Finanzierung für die nächsten Jahre gesichert: Alleine 2026 fließen 120.000 Euro in diese wichtige Form der Sprachförderung.
Du willst auch mitmachen? Dann schau hier auf der Website der Stadt Wien vorbei und hilf dabei, jedem Kind die Flügel zu heben.
Vorhang auf für die Klima-Allianzen
Wien wird klimaneutral bis 2040 und hat einen verbindlichen Plan dafür – das Wiener Klimagesetz. Aber Klimaschutz geht nicht von oben herab, sondern muss die Bevölkerung und die Wirtschaft mitnehmen. Darum haben namhafte Wiener Unternehmen zusammen mit der Stadt die Klima-Allianzen gebildet: So arbeiten Politik und Wirtschaft gemeinsam an Lösungen, um die Stadt klimaneutral zu machen.

Ein schönes Beispiel für „Raus aus Gas“
Dadurch gehen immer mehr Teile der Stadt „Raus aus Gas“ und setzen auf alternative Energieformen. Unser Wissenschafts-Sprecher Stefan Gara war dazu bei einem Prestigeprojekt vor Ort, das Wiens neue Richtung zusammenfasst: Die Meinl-Rösterei setzt jetzt auf grünen Wasserstoff! Ein schönes Zeichen, dass die Veränderung in Wien überall ankommt.
Das 35. Wiener Bildungsgrätzl ist eröffnet!
Weißt du, was ein Bildungsgrätzl ist? Hier arbeiten Bildungseinrichtungen eng zusammen, bündeln ihre Ressourcen und sorgen für ein vielseitiges Bildungs-, Freizeit- und Beratungsangebot. Am 24. April wurde das mittlerweile 35. Bildungsgrätzl in der Seestadt eröffnet – ein weiterer bildungspolitischer Meilenstein.
Der Wiener Sport-Club hat ein neues Stadion
Man soll ja Politik und Religion trennen. Deswegen werden wir auch nicht behaupten, dass der Wiener Sport-Club die Nummer Eins in Wien ist. In Sachen Infrastruktur ist er aber definitiv vorn dabei – dafür haben wir gesorgt! Durch die Holzhybridbauweise speichert die Tribüne CO2, auf den Dächern liefert eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage sauberen Strom. In Kombination mit der eigenen Wärmepumpe ist das Stadion weitgehend autark. Und das Stadion kann auch für andere Teams und Sportarten genutzt werden: Ein Vorzeigeprojekt, findet unsere Sportsprecherin Jing Hu, die auch den Ehrenanstoß übernehmen durfte.

Der Wiener Reparaturbon geht weiter
In Sachen Klimaschutz setzen wir auf die 3 K’s: Klimaschutz, Klimawandel-Anpassung und Kreislaufwirtschaft. Zu Letzterem geht eine Wiener Initiative in die nächste Runde: Der Wiener Reparaturbon!
Reparieren lassen kann man fast alles – ausgenommen sind lediglich Elektrogeräte, da diese vom österreichweiten Reparaturbonus abgedeckt sind. Wer etwas zu reparieren hat, kann sich ab 22. April einfach auf der Website mein.wien.gv.at/wienerreparaturbon registrieren und den Wiener Reparaturbon herunterladen. Erforderlich ist dafür nur ein Stadt-Wien-Account mit verifizierter E-Mail-Adresse und Telefonnummer.
Neues Wasserwerk auf der Donauinsel
Im April fand auch der Baustart für das neue Wasserwerk zwischen der Nordbrücke und dem Steinitzsteg statt – ein zentraler Pfeiler der Strategie „Wiener Wasser 2050“. Unser Ziel: Die Wiener Wasserversorgung muss krisensicher und klimafit sein. Durch die Erhöhung der verfügbaren Wassermenge und den Ausbau der Speicherkapazitäten stärken wir die Versorgungssicherheit für alle Wienerinnen und Wiener massiv. Um sich das besser vorstellen zu können: Bis 2030 können hier 1.000 Liter Trinkwasser geliefert werden – pro Sekunde!



